Alexandra Gabriele Lorenz

Alexandra Gabriele Lorenz CoachingBeratung im Bereich
Beziehungsdynamik und Sexualität
https://www.alexandragabrielelorenz.at

05/09/2026

Selbstverrat fühlt sich am Anfang oft wie Rücksicht an.

Du möchtest niemanden enttäuschen.
Du willst Verständnis zeigen.
Du möchtest die Verbindung nicht gefährden.

Also sagst du:
„Ist schon okay.“
„Mach dir keine Gedanken.“
„Für mich passt das.“

Obwohl es eigentlich nicht passt.

Einmal über die eigene Grenze zu gehen, bedeutet nicht gleich, sich selbst zu verlieren.

Doch wenn du immer wieder deine Gefühle, Bedürfnisse oder Grenzen zurückstellst, um Beziehung zu erhalten, lohnt es sich hinzuschauen:

Ist das gerade Rücksicht auf mein Gegenüber oder nehme ich mich selbst aus der Beziehung heraus?

Rücksicht bedeutet nicht, immer das Eigene durchzusetzen.

Aber sie darf beide einschließen.

Dich und dein Gegenüber.

💛💛💛

Vielleicht fragst du dich heute einmal:

„Was würde ich sagen oder tun, wenn ich keine Angst hätte, jemanden damit zu enttäuschen?“

Manchmal beginnt Selbstverbundenheit mit einem sehr kleinen Moment:

Dich selbst genauso ernst zu nehmen wie den Menschen gegenüber.

05/09/2026

Anpassen ist kein Liebesbeweis.

Manchmal beginnt Anpassung ganz leise.

Du sagst Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst.
Du sprichst etwas nicht an, um die Harmonie zu bewahren.
Du stellst deine Bedürfnisse zurück, damit es dem anderen gut geht.

Und vielleicht fühlt sich das zunächst sogar nach Liebe an.

Doch wenn Verbindung dauerhaft bedeutet, dich selbst zu verlassen, wird Nähe irgendwann anstrengend.

Beziehung darf auch heißen:

Ich sehe dich, ohne mich zu übersehen.
Ich nehme deine Bedürfnisse ernst, ohne meine kleinzumachen.
Ich kann dir nah sein und trotzdem bei mir bleiben.

Ein kleiner Impuls für dich:

Frag dich heute einmal:

„Wo passe ich mich aus Liebe an und wo vielleicht aus Angst, Verbindung zu verlieren?“

Denn echte Nähe braucht nicht zwei Menschen, die sich passend machen.

Sondern zwei Menschen, die sich zeigen dürfen. 🤍

05/09/2026

Verliebtheit macht uns mutiger als unsere Muster.

Da ist plötzlich dieser Mensch.

Und mit ihm Neugier, Anziehung, Nähe und dieser ganz eigene Chemie-Cocktail, der uns Dinge wagen lässt, bei denen wir sonst vielleicht vorsichtiger wären.

Wir öffnen uns.
Wir zeigen uns.
Wir lassen jemanden näher kommen.

Und irgendwann, wenn die erste Verliebtheit leiser wird, begegnen sich nicht mehr nur zwei verliebte Menschen.

Sondern auch zwei Geschichten.

Zwei Prägungen.
Zwei Arten, Nähe und Distanz zu erleben.
Zwei Menschen mit Bedürfnissen, Grenzen und vielleicht ganz unterschiedlichen Schutzstrategien.

Und genau da wird Beziehung für mich spannend.

Nicht, wenn keine Muster auftauchen.

Sondern wenn wir beginnen zu erkennen:

Was gehört wirklich zu diesem Moment und was bringe ich aus meiner eigenen Geschichte mit?

Vielleicht ist Verliebtheit der Anfang.

Beziehung beginnt dort, wo wir einander auch hinter dem Chemie-Cocktail begegnen. 🤍

03/09/2026

Mich selbst immer weniger zu übergehen.

Ich kenne das auch von mir.

Situationen, in denen mein Körper längst reagiert hat und ich trotzdem weitergemacht, zugesagt oder mich angepasst habe.

Nicht unbedingt, weil ich bewusst gegen mich entschieden habe.
Oft habe ich erst später, wenn es wieder ruhiger wurde, gemerkt:

Eigentlich war mir das zu viel.
Eigentlich hätte ich Ruhe gebraucht.
Eigentlich wollte ich etwas anderes.

Genau darin liegt für mich ein wichtiger Teil von Körperwahrnehmung.

Nicht darin, jedes Signal sofort richtig deuten zu können oder immer die „richtige“ Entscheidung zu treffen.

Sondern darin, feiner wahrzunehmen:

Was passiert gerade in mir?
Was brauche ich?
Und was wäre jetzt ein stimmiger Schritt für mich?

Denn zwischen etwas wahrnehmen, es ernst nehmen und danach handeln liegt manchmal ein Weg.

Und vielleicht geht es gar nicht darum, uns nie wieder zu übergehen.

Sondern darum, es früher zu bemerken und uns Schritt für Schritt wieder mehr in unsere eigenen Entscheidungen miteinzubeziehen. 🌿

Körperwahrnehmung bedeutet für mich auch: mich selbst immer weniger zu übergehen.

Manchmal merken wir erst im Nachhinein, dass etwas eigentlich nicht stimmig für uns war.Dass wir Ja gesagt haben, obwohl...
30/08/2026

Manchmal merken wir erst im Nachhinein, dass etwas eigentlich nicht stimmig für uns war.

Dass wir Ja gesagt haben, obwohl sich innerlich etwas zusammengezogen hat.
Dass wir in einem Gespräch geblieben sind, obwohl wir längst Anspannung gespürt haben.
Oder dass wir wieder einmal funktioniert haben, obwohl unser Körper schon müde war.

Gerade wenn wir gewohnt sind, uns anzupassen, Erwartungen zu erfüllen oder viel im Kopf zu sein, können die leisen Signale unseres Körpers schnell in den Hintergrund rücken.

Deshalb geht es bei Körperwahrnehmung für mich nicht darum, jedes Signal sofort zu analysieren oder ihm eine bestimmte Bedeutung zu geben.

Sondern darum, wieder neugieriger für dich selbst zu werden.

💛💛💛

Ein kleiner Impuls für deinen Alltag:

Wenn du heute merkst, dass sich in deinem Körper etwas verändert, bleib für einen Moment dabei.

Frag dich:

Was nehme ich gerade wahr?
Was ist unmittelbar davor passiert?
Was fühle ich dabei?
Und was könnte ich gerade brauchen?

Vielleicht kommt eine Antwort.
Vielleicht auch nicht.

Beides ist okay.

Denn der erste Schritt ist nicht, alles über dich verstehen zu müssen.

Der erste Schritt ist, dich wieder wahrzunehmen.

Und genau daraus kann Schritt für Schritt mehr Verbindung zu dir selbst entstehen. 🤍

27/08/2026

Vielleicht kennst du solche Momente:

Du sagst Ja und merkst gleichzeitig eine Enge in deiner Brust.

Du bist in einem Gespräch und plötzlich wird dein Atem flacher.

Du möchtest eigentlich bleiben, aber dein ganzer Körper zieht sich zurück.

Oder du funktionierst weiter, obwohl du längst Spannung und Erschöpfung wahrnimmst.

Unser Körper reagiert auf Situationen, Beziehungen und innere Konflikte oft sehr unmittelbar.

Das bedeutet nicht, dass jedes Ziehen im Bauch automatisch ein „Nein“ ist oder jede Anspannung eine bestimmte Bedeutung hat.

Aber es kann eine wertvolle Einladung sein, innezuhalten und neugierig zu werden.

🌿 💛💛💛

Probier beim nächsten Mal einen kurzen Körper-Check-in:

Was nehme ich gerade in meinem Körper wahr?

Ist da Enge oder Weite?
Spannung oder Entspannung?
Wie fühlt sich mein Atem an?

Und dann frag dich:

„Was passiert gerade in mir und was könnte ich jetzt brauchen?“

Du musst die Antwort nicht sofort kennen.

Es geht zunächst darum, wieder wahrzunehmen.

Denn je besser du die feinen Signale deines Körpers kennenlernst, desto früher kannst du bemerken, wenn du beginnst, dich selbst zu übergehen.

Deinen Körper wahrzunehmen bedeutet nicht, jedem Signal blind zu folgen.
Es bedeutet, ihn wieder mit in das Gespräch einzubeziehen. 🌿

Aufstellungs-Jahresgruppe | Gemeinsam durch ein JahrManche Themen lösen sich nicht in einem einzigen Termin. Sie brauche...
25/08/2026

Aufstellungs-Jahresgruppe | Gemeinsam durch ein Jahr

Manche Themen lösen sich nicht in einem einzigen Termin. Sie brauchen Zeit, einen sicheren Rahmen und manchmal auch Menschen, die ein Stück des Weges mitgehen.

Genau dafür entsteht meine Aufstellungs-Jahresgruppe.

Wir treffen uns über ein Jahr regelmäßig in einer festen, bewusst kleinen Gruppe. Dadurch entsteht Vertrauen und die Möglichkeit, nicht nur punktuell auf ein Thema zu schauen, sondern Entwicklungen über längere Zeit zu begleiten.

Du hast im Laufe des Jahres mindestens zwei eigene Aufstellungen und bist bei den Aufstellungen der anderen als Repräsentant:in dabei. Denn auch in dieser Rolle können eigene Gefühle, Muster und Themen berührt werden und neue Perspektiven entstehen.

Die Aufstellungsarbeit bringt uns dabei weg vom reinen Nachdenken und stärker ins Wahrnehmen:
Was spüre ich eigentlich? Was gehört zu mir? Wo brauche ich Klarheit? Was darf sich verändern?

Es entsteht ein regelmäßiger Raum, in dem Gefühle da sein dürfen, Themen sortiert werden können und du immer wieder bei dir selbst ankommen kannst.

Das erwartet dich:
• 12 gemeinsame Treffen
• mindestens 2 eigene Aufstellungen
• Teilnahme als Repräsentant:in
• eine feste, geschlossene Gruppe
• persönliche Begleitung über ein Jahr
• bewusst kleine Teilnehmer:innenzahl für Vertrauen und Tiefe

📍 Herzensraum Graz
✨ Early Bird: € 340 bis 14.09.
🕰️ 3 Stunden

Wenn du spürst, dass du dir für das kommende Jahr genau so einen festen Raum wünschst, schreib mir gerne eine Nachricht mit „Jahresgruppe“. Dann schicke ich dir alle weiteren Informationen.

Nicht alles müssen wir alleine tragen.

23/08/2026

Du weißt, was du brauchst. Und trotzdem handelst du manchmal anders.

Das bedeutet nicht automatisch, dass du dich selbst nicht ernst nimmst.

Manchmal liegen zwischen dem Wahrnehmen eines Bedürfnisses und dem tatsächlichen Handeln alte Erfahrungen, Gewohnheiten oder innere Muster.

Vielleicht hast du gelernt, zuerst darauf zu achten, wie es den anderen geht.

Vielleicht fühlt sich ein Nein noch ungewohnt an.

Oder ein Teil von dir möchte Konflikte vermeiden und lieber dafür sorgen, dass alles harmonisch bleibt.

Deshalb muss Veränderung nicht mit einem großen Nein beginnen.

Sie darf Schritt für Schritt entstehen. 🌿

💛💛💛

Beim nächsten Mal kannst du dir drei Fragen stellen:

1. Was brauche ich gerade?
2. Was hält mich davon ab, danach zu handeln?
3. Was wäre heute ein kleiner Schritt, mit dem ich bei mir bleiben könnte?

Vielleicht bedeutet das zunächst nur:

„Ich überlege es mir und melde mich später.“

Denn Bedürfnisse ernst zu nehmen heißt nicht, immer sofort danach handeln zu müssen.

Es bedeutet, dich selbst in der Entscheidung mit einzubeziehen.

Und genau das darf man Schritt für Schritt üben. 💛

Wann hast du dich zuletzt gefragt: Was brauche ich eigentlich gerade?Wir sind oft ziemlich gut darin wahrzunehmen, was a...
20/08/2026

Wann hast du dich zuletzt gefragt: Was brauche ich eigentlich gerade?

Wir sind oft ziemlich gut darin wahrzunehmen, was andere brauchen.

Wir merken, wenn jemand Ruhe möchte.
Wenn jemand Unterstützung braucht.
Wenn jemand enttäuscht sein könnte.

Bei unseren eigenen Bedürfnissen wird es manchmal schwieriger.

Vielleicht spürst du längst, dass du eine Pause brauchst und machst trotzdem weiter.

Du möchtest Nein sagen und hörst dich Ja sagen.

Du wünschst dir Unterstützung und versuchst trotzdem, alles alleine zu schaffen.

Nicht unbedingt, weil du dein Bedürfnis nicht kennst.

Sondern weil wir irgendwann gelernt haben können, dass andere Dinge wichtiger sind: funktionieren, niemanden enttäuschen, dazugehören oder es allen recht machen.

Deshalb geht es nicht nur darum, deine Bedürfnisse zu erkennen.

Es geht darum, ihnen wieder Bedeutung zu geben.

🌿 Ein kleiner Check-in für heute:

Was fühle ich gerade?
Was könnte ich brauchen?
Und was wäre der kleinste Schritt, mit dem ich dieses Bedürfnis heute ernst nehmen kann?

Vielleicht ist es kein großes Nein.

Vielleicht ist es ein:
„Ich melde mich später.“
„Ich brauche kurz Zeit für mich.“
„Kannst du mich dabei unterstützen?“

Bedürfnisse ernst zu nehmen bedeutet nicht, dass immer alles nach ihnen laufen muss.

Es bedeutet, dich selbst in deinen Entscheidungen nicht ständig zu übergehen.

Und genau das darf man üben. 💛

17/08/2026

Manchmal wissen wir eigentlich ganz genau, was wir brauchen.

Ruhe.
Abstand.
Nähe.
Unterstützung.
Eine Grenze.
Ein ehrliches Nein.

Und trotzdem handeln wir oft nicht danach.

Nicht, weil wir unser Bedürfnis nicht kennen.

Sondern weil da noch etwas dazwischenliegt:

Die Angst, jemanden zu enttäuschen.
Der Wunsch, dazuzugehören.
Die Sorge, egoistisch zu wirken.
Oder ein altes Muster, das sagt: „Reiß dich zusammen.“

Genau deshalb reicht es nicht immer, nur zu fragen:

„Was fühle ich?“

Manchmal ist die wichtigere Frage:

„Was brauche ich gerade wirklich und was hält mich davon ab, das ernst zu nehmen?“

💛💛💛

Ein kleiner Impuls für dich:

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du über deine eigene Grenze gehst, halte kurz inne und frag dich:

Wenn ich niemanden enttäuschen müsste, was würde ich jetzt eigentlich brauchen?

Diese Frage kann erstaunlich viel sichtbar machen.

Selbstverbindung beginnt nicht nur beim Fühlen.

Sondern dort, wo du beginnst, dich selbst ernst zu nehmen.

Adresse

St. Peter Hauptstraße 243
Graz
8042

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Alexandra Gabriele Lorenz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen