10/08/2026
Und das Ding ist, damit hatte ich nie gerechnet.
Ich dachte tatsächlich, ich bin so entspannt und weiß, was ich brauche, ich werde eine total entspannte Mutter. Davon war ich felsenfest überzeugt.
Es kam aber anders. Mich haben Kleinigkeiten gestresst. Das Baby anziehen, Stress pur. Kochen - wenn es nicht nur 10 Minuten gedauert hat, habe ich es nicht gemacht. Den Pikler-Kurs besuchen, puh, da habe ich mich selbst gefragt, warum ich mir das überhaupt antue.
Ich war nicht mehr ich selbst, habe geschrien und geweint, wusste gar nicht mehr, was ich eigentlich brauchte. Und das Schlimmste für mich war, dass ich die Zeit mit dem kleinen Baby gar nicht genießen konnte.
Mir war klar, dass ich was verändern musste. Ich wollte mich und meinen Körper wieder spüren und nicht nur mein Baby damit ernähren. Also habe ich wieder mit Yoga angefangen, um mich zu bewegen. Und mit somatische Übungen, um die Anspannung aus dem Kopf und aus dem Körper zu bekommen.
Jetzt kann ich viel besser einschätzen, was mich stresst, was ich tun muss, um mich zu regulieren und wie ich klare Grenzen setzen kann. Ich genieße die Zeit mit meinem Kind und bin so viel entspannter. Ich bin für mich da, spüre mich selbst wieder und kann so viel besser für mein Kind da sein.
Mutterschaft kann einen komplett umhauen. Und nicht jede Frau blüht sofort auf, wenn sie ihr Baby im Arm hält. Wenn dich das auch überfordert und das Glücksgefühl ausbleibt, dann bleibe gerne hier.
Hi, ich bin Nelly und ich bin hier damit sich Mütter wieder mit sich selbst verbinden, statt im Stress und Erschöpfung zu leben.
Bleibe gerne hier 🤗