Tanja Gratzer - einfach.sein.

Tanja Gratzer - einfach.sein. Psychosoziale Beraterin, Supervisorin, Coach, Mental-Health-Coach©, Neurosystemischer-Coach,
MBSR-Lehrerin und Hatha - Yogalehrerin.

Erfahre mehr über mich und meine Ausbildungen: https://www.tanjagratzer.com/profil

Lange dachte ich, Achtsamkeit bedeutet, ruhiger zu werden und weniger Gedanken zu haben.Heute weiß ich: Darum geht es ni...
03/08/2026

Lange dachte ich, Achtsamkeit bedeutet, ruhiger zu werden und weniger Gedanken zu haben.

Heute weiß ich: Darum geht es nicht.

Auch mit Achtsamkeitspraxis gibt es Gedanken, die mich mitreißen. Momente, in denen ich plötzlich in einer Geschichte feststecke, statt wirklich im Hier und Jetzt zu sein.

Der Unterschied: Ich bemerke es früher.

„Ah, da bin ich gerade wieder eingestiegen.“

Genau dieser Moment verändert etwas.

Ich kann die Zügel wieder in die Hand nehmen. Zurückkommen – zum Atem, zum Körper, zum gegenwärtigen Moment.

Nicht, weil der Kopf still ist. Sondern weil ich bewusst entscheiden kann, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke.

Für mich ist das eines der größten Geschenke der Achtsamkeit: Nicht weniger Gedanken zu haben – sondern freier mit ihnen umzugehen.

Wenn du lernen möchtest, bewusster mit Stress und den Herausforderungen des Alltags umzugehen, begleite ich dich in meinen MBSR-Kursen, Yoga-Angeboten und Einzelberatungen.


Manchmal lohnt es sich, die Dinge (wieder) mit Anfängeraugen zu betrachten.*Nicht sofort wissen, was etwas bedeutet.*Nic...
31/07/2026

Manchmal lohnt es sich, die Dinge (wieder) mit Anfängeraugen zu betrachten.

*Nicht sofort wissen, was etwas bedeutet.
*Nicht gleich bewerten.
*Nicht automatisch annehmen, dass es wieder genauso kommt.

Das ist für mich Anfängergeist:

*Offen bleiben für das, was gerade wirklich da ist – innen und außen.
*Neugierig bleiben, statt schon vorher zu wissen, wie etwas sein wird.
*Sich einlassen auf das, was sich gerade zeigt.

Vielleicht ist genau dann mehr möglich, als wir denken.

Mehr über meine Angebote findest du auf meiner Homepage.

Unser Kopf liebt Gewohnheit.Er sortiert ein:„Kenne ich schon.“„Bekomme sowieso wieder kein Danke.“„War immer so.“„Wird s...
28/07/2026

Unser Kopf liebt Gewohnheit.

Er sortiert ein:
„Kenne ich schon.“
„Bekomme sowieso wieder kein Danke.“
„War immer so.“
„Wird schwierig.“

Und schwupp – ist die Geschichte schon geschrieben, bevor der Moment überhaupt passiert ist. 😉

Anfängergeist bedeutet für mich, offen zu bleiben für das, was jetzt tatsächlich da ist.

Egal, ob wir es als positiv, neutral oder negativ wahrnehmen.

Vielleicht entdeckst du etwas Neues in etwas ganz Vertrautem.

Was ich durch meine Achtsamkeitspraxis gelernt habe: Lebendigkeit entsteht dort, wo wir aufhören, jeden Moment nur durch die Brille unserer bisherigen Erfahrungen zu betrachten.

Und genau darin liegt Freiheit:
Nicht unbedingt darin, was passiert – sondern darin, wie wir darauf reagieren.

Eine kleine Übung für heute:

Nimm einen ganz alltäglichen Moment wahr, als würdest du ihn zum ersten Mal erleben.

Nicht nur im Außen.

Spüre, was innen passiert:
Welche Gedanken tauchen auf?
Welche Gefühle?
Welche körperlichen Reaktionen?

Und vielleicht bemerkst du dabei:
Ich muss nicht automatisch meiner ersten Reaktion folgen. Ich kann wahrnehmen. Und dann wählen.

Veränderung braucht Zeit.Und manchmal ist Geduld der wichtigste nächste Schritt.Mehr Inspiration findest du auf meiner H...
23/07/2026

Veränderung braucht Zeit.

Und manchmal ist Geduld der wichtigste nächste Schritt.

Mehr Inspiration findest du auf meiner Homepage.

Unser Geist hat jahrelang gelernt, zu planen,zu kontrollieren,nach Lösungen zu suchen.Es ist völlig normal, dass er nich...
20/07/2026

Unser Geist hat jahrelang gelernt,
zu planen,
zu kontrollieren,
nach Lösungen zu suchen.

Es ist völlig normal, dass er nicht innerhalb weniger Tage still wird.

Achtsamkeit ist kein Ziel, das wir erreichen müssen.

Sie ist eine Praxis, die wir immer wieder üben.

Immer wieder zurückkommen.

Immer wieder neu beginnen.

Was ich durch meine Achtsamkeitspraxis gelernt habe: Veränderung braucht nicht mehr Druck.

Sie braucht Geduld und Freundlichkeit.

Eine kleine Übung für heute: Wenn du ungeduldig mit dir wirst, sage dir: „Ich darf mir Zeit geben.“

Selbstkritik verändert selten etwas – Selbstmitgefühl schon.Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, anders zu denken, ...
17/07/2026

Selbstkritik verändert selten etwas – Selbstmitgefühl schon.

Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, anders zu denken, sondern freundlicher mit dir selbst zu sprechen.

Mehr über meine Kurse und Trainings findest du auf meiner Homepage.

Viele Menschen machen sich zusätzlich Druck:-„Ich sollte nicht so viel grübeln.“-„Ich müsste entspannter sein.“-„Warum s...
15/07/2026

Viele Menschen machen sich zusätzlich Druck:
-„Ich sollte nicht so viel grübeln.“
-„Ich müsste entspannter sein.“
-„Warum schaffe ich das nicht?“

Oft entsteht der größte Stress nicht durch den Gedanken selbst, sondern durch die Art, wie wir ihn bewerten.

Achtsamkeit bedeutet, wahrzunehmen, was gerade da ist – ohne sich dafür zu verurteilen.

Ein Gedanke ist ein Gedanke.
Keine Schwäche.
Kein Versagen.

Durch meine Achtsamkeitspraxis habe ich gelernt: Die Art, wie wir mit uns selbst sprechen, prägt unser inneres Erleben.

Kleine Übung für heute: Wenn du dich das nächste Mal kritisierst, frage dich:
„Würde ich so auch mit einem Menschen sprechen, den ich liebe oder respektiere?“

Vielleicht ist heute ein guter Moment, dir selbst mit etwas mehr Freundlichkeit zu begegnen.

Was geht dir IN DIESEM MOMENT durch den Kopf?Nicht jeder Gedanke braucht deine Aufmerksamkeit. Oft reicht es schon zu be...
13/07/2026

Was geht dir IN DIESEM MOMENT durch den Kopf?
Nicht jeder Gedanke braucht deine Aufmerksamkeit. Oft reicht es schon zu bemerken, dass dein Kopf gerade unterwegs ist.

Trainings rund um Achtsamkeit und MBSR findest du auf meiner Homepage: https://www.tanjagratzer.com/

Du sitzt beim Essen – und planst schon den nächsten Tag.Du gehst spazieren – und führst ein Gespräch in deinem Kopf.Du l...
11/07/2026

Du sitzt beim Essen – und planst schon den nächsten Tag.

Du gehst spazieren – und führst ein Gespräch in deinem Kopf.

Du liegst im Bett – und dein Geist arbeitet weiter.

Unser Geist wandert.
Das ist kein Fehler, sondern menschlich.

Der erste Schritt der Achtsamkeit ist nicht, Gedanken zu stoppen.

Es ist der Moment, in dem du bemerkst: „Meine Aufmerksamkeit ist gerade woanders.“

Genau hier beginnt deine Wahlmöglichkeit.

Du kannst bewusst in den gegenwärtigen Moment zurückkehren.

Was ich durch meine Achtsamkeitspraxis gelernt habe: Der Moment des Bemerkens ist bereits ein Moment von Achtsamkeit.

Eine kleine Übung für heute: Halte mehrmals am Tag kurz inne und frage dich: „Wo ist meine Aufmerksamkeit gerade?“

In diesem Moment …… muss nichts anders sein.Manchmal zeigt uns die Natur, was wir im Alltag vergessen: Nicht jeder Momen...
05/07/2026

In diesem Moment …

… muss nichts anders sein.

Manchmal zeigt uns die Natur, was wir im Alltag vergessen: Nicht jeder Moment braucht ein Ziel. Manche dürfen einfach sein.

Atme. Spüre. Vertraue.

🤍 Einfach sein.

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