19/07/2026
Vom Lehrling zur Unternehmerin
Wenn mir jemand mit 15 Jahren gesagt hätte, wo ich heute stehen werde, hätte ich wahrscheinlich gesagt:
„Das glaube ich niemals.“
Mein Weg begann mit 15 Jahren – als Lehrling.
Damals war der Arbeitsmarkt schwierig. Eine Vollzeitstelle zu bekommen, war nicht selbstverständlich. Niemand stellte mich einfach so in Vollzeit ein.
Also musste ich meinen eigenen Weg finden.
Mit 18 Jahren arbeitete ich als Kellnerin.
Mit 19 Jahren wechselte ich in den Verkauf.
Mit 20 Jahren übernahm ich Verantwortung als Abteilungsleiterin und später als Filialstellvertreterin.
Schon damals habe ich gelernt:
Manchmal wartet die Chance nicht auf dich. Manchmal musst du selbst losgehen und sie dir suchen.
Später führte mich mein Weg wieder in die Welt der Kosmetik und Fußpflege. Ich absolvierte meine Ausbildungen und Befähigungsprüfungen und arbeitete als Kosmetikerin, Fußpflegerin und Studioleiterin.
Dann kam die Corona-Zeit.
Eine Zeit, die für viele Menschen große Veränderungen und Herausforderungen mit sich brachte.
Auch für mich war diese Zeit eine Herausforderung. Aber ich wollte nicht einfach stehen bleiben.
Also begann ich, mobil zu arbeiten.
Nachdem die Zeit am „abklingen“ war, fuhr ich zu meinen Kundinnen nach Hause und fand dadurch einen neuen Weg, meine Arbeit weiterzuführen.
Was zunächst aus der Not heraus entstand, wurde zu einer weiteren wichtigen Erfahrung in meinem beruflichen Leben.
Corona hat mir einmal mehr gezeigt:
Manchmal zwingt dich das Leben, einen neuen Weg einzuschlagen.
Und manchmal führt genau dieser neue Weg zu etwas, das du vorher nie geplant hattest.
 Und dieser Weg war nicht immer einfach.
Ich musste viele „Nein“ akzeptieren.
Ich wurde oft ignoriert, belächelt und unterschätzt.
Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe:
„Bin ich wirklich auf dem richtigen Weg?“
Aber irgendwann habe ich verstanden:
Ich muss nicht jeden überzeugen. Ich muss nur selbst an mich glauben.
Auch privat musste ich viele Rückschläge einstecken.
Oft musste ich viele Dinge gleichzeitig bewältigen – beruflich wie privat.
Auch der Sport war für mich immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.
Wenn der Kopf voll war, wenn es schwierig war oder wenn ich einfach einmal abschalten musste, war Bewegung mein Ausgleich.
Sport hat mir geholfen, den Kopf freizubekommen und neue Kraft zu tanken.
Im Laufe der Zeit durfte ich immer wieder neue Schritte gehen.
Mein Lebensgefährte kam bereits vor der Gründung meines Unternehmens in mein Leben.
Er hat mich unterstützt, mir den Rücken gestärkt und an mich geglaubt – auch in Zeiten, in denen es nicht immer einfach war.
Zu meinem 30. Geburtstag haben wir unsere Partnerschaft eintragen lassen – ein ganz besonderer Moment in unserem gemeinsamen Leben.
Danach folgten zunächst der mobile Bereich und anschließend die Eröffnung eines Raums in einem Therapiezentrum.
Später kam ein Raum in der Rosenwind Apotheke sowie die Betreuung und Versorgung von Pflegeheimen hinzu.
Im weiteren Verlauf wurden die verschiedenen Bereiche zusammengelegt.
Heute darf ich Aufgaben mit tollen Menschen teilen.
Meine Kollegin Sabrina übernimmt die Pflegeheime.
Julia übernimmt den Bereich Kosmetik.
Sara unterstützt im Bereich Laserhaarentfernung
Gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und selbstständigen Kolleginnen können wir unsere Stärken verbinden und voneinander profitieren.
Denn heute weiß ich:
Man muss nicht alles alleine schaffen.
Mit Mitterlehner Jetzt Anytime Fitness kam für mich ein weiterer wichtiger Teil dazu.
Sport, Bewegung, Gemeinschaft und die Möglichkeit, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, passen perfekt zu meinem Leben und zu meiner Geschichte.
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich nicht nur einen beruflichen Werdegang.
Ich sehe einen 15-jährigen Lehrling.
Eine Kellnerin.
Eine Verkäuferin.
Eine Abteilungsleiterin.
Eine Filialstellvertreterin.
Eine Kosmetikerin.
Eine Fußpflegerin.
Eine Studioleiterin.
Eine mobile Fußpflegerin.
Eine Lebensgefährtin.
Eine Unterstützerin.
Und schließlich:
Eine Unternehmerin.
Mein Weg war nicht immer gerade.
Er war nicht immer einfach.
Ich musste viele „Nein“ hören.
Ich wurde oft ignoriert, belächelt und unterschätzt.
Ich musste private Rückschläge einstecken.
Ich musste mich an neue Situationen anpassen.
Aber ich bin immer weitergegangen.
Jeder Rückschlag hat mich stärker gemacht.
Jedes „Nein“ hat mich weitergebracht.
Jede Veränderung hat mir eine neue Tür geöffnet.
Und wenn ich heute meiner 15-jährigen Jasmin etwas sagen könnte, dann wäre es:
„Du wirst zweifeln. Du wirst oft hören, dass etwas nicht geht. Manche Menschen werden dich nicht ernst nehmen.
Aber geh weiter.
Glaub an dich.
Denn du weißt nie, wie weit du kommen kannst, wenn du einfach nicht aufhörst.“
Vom Lehrling zur Unternehmerin.
Das ist meine Geschichte.
Eine Geschichte voller Arbeit, Veränderungen, Herausforderungen, Rückschläge, Mut und Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben.
Und ich bin noch lange nicht am Ende.
Danke an Familie, Freunde, Kolleginnen&Kollegen und alle die meinen Weg mit mir gehen ❤️♥️❤️