16/06/2026
Mich anpassen zu können.
Zu spüren, was andere brauchen.
Zu wissen, was ich sagen oder tun muss, damit alles harmonisch bleibt.
Lange Zeit war ich sogar stolz darauf.
Bis ich gemerkt habe, was mich diese “Superkraft” eigentlich gekostet hat.
Denn während ich immer besser darin wurde, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen, habe ich den Kontakt zu meinen eigenen verloren.
Viele Menschen versuchen über Anpassung Nähe zu erzeugen, ohne jemals wirklich sichtbar zu werden.
Ich kenne das nur zu gut.
Denn solange ich mich angepasst habe, wurde ich gemocht.
Aber nicht unbedingt für die Person, die ich wirklich war.
Heute weiß ich:
People-Pleasing ist kein Mitgefühl.
Es ist oft Angst vor Ablehnung, verpackt als Freundlichkeit.
Und echte Verbindung entsteht nicht dort, wo wir uns anpassen.
Sondern dort, wo wir anfangen, uns zu zeigen.
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