Polyamorie - Nicht nur eine Liebe

Polyamorie - Nicht nur eine Liebe Im Hauptstrom der akademischen Psychologie wird das Konzept der monogamen Zweierbeziehung selten infrage gestellt.

Sina Muscarina's Masterarbeit in Psychologie an der Universität Wien versteht sich als Beitrag zur Herstellung von akademischer Öffentlichkeit für Menschen, die Polyamorie leben. Diese Diplomarbeit will diesbezüglich eine Lücke schließen und versteht sich als Beitrag zur Herstellung von akademischer Öffentlichkeit für die Anliegen vielfach liebender Menschen. Als Methode der Datengewinnung wurden Interviews geführt und deren phänomenologische, interaktions- und kommunikationstheoretische Prämissen rekonstruiert. Die Biographien orientieren sich an einem emotionalen Wandlungsprozess bezüglich des polyamorösen Lebens(themas). Diese Wandlug zeigt sich als autotherapeutisches Narrativ der Selbstformung im Sinne von Illouz, als intentional erlebtes Schema der Selbststeigerung, in der sich die Akteur*innen selbst als therapeutisches Projekt sehen. Grundsätzlich sind die Biographien als Erfolgsgeschichten dargestellt, und entwickeln sich im Sinne einer Emanzipation von einer als beschädigend erlebten sozialen Einbettung zu einer als positiv wahrgenommenen sozialen Organisation. Prospektiv zeigt sich Polyamorie als ein fragiles und in sich spannungsgeladenes Projekt, das einen Prozess zwischen Erfolg und Hoffnung darstellt.

26/08/2026
26/08/2026

💔🕊️❤️

23/08/2026

Im "Sexually Liberal City Index 2026" nimmt die Bundeshauptstadt einen der Top 10-Plätze ein

12/08/2026
Sina Muscarina im Interview mit „Die Niederösterreicherin“
12/08/2026

Sina Muscarina im Interview mit „Die Niederösterreicherin“

Attending the 16th International Sexocorporel Conference in Bern, was a deeply rewarding and inspiring experience.Dedica...
02/06/2026

Attending the 16th International Sexocorporel Conference in Bern, was a deeply rewarding and inspiring experience.

Dedicated to the “The Sexual Body“ the key questions were how to integrate embodied experience and learning into sexual therapies.

An inspiring conference of professionals exploring embodiment, sexuality, intimacy, therapeutic practice regarding sexualities, and the possible implications of AI on human relationships and sexualities.

I am deeply thankful for the meaningful exchanges, innovative perspectives, and interdisciplinary dialogue, where I had the opportunity to learn and feel. I specifically loved the experiential embodied learning in workshops, bridging theoretical input with embodied experience.

10/05/2026
19/02/2026

2012 gründete Reinhard Gaida die „Schwelle“ als sexpositiven Ort. Demnächst zieht er in ein Poly-Haus in New York.

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