10/08/2026
Wegweiser der Woche aus dem HerzRaum
10.–16. August 2026
✨Kurzvorschau
Die Sonnenfinsternis am 12. August führt uns in dieser Woche für einen Moment in den Schatten – und macht gerade dadurch unser eigenes Licht bewusster sichtbar. Was sich zeigt, sind nicht nur äussere Schatten, sondern auch alte Muster, Gefühle und Entscheidungen, die wir heute anders sehen können.
Gleichzeitig öffnet sich ein tieferer Zugang zu jener Sprache, die nicht über Worte spricht, sondern über Resonanz, Fühlen und inneres Wissen. Manches können wir nicht erklären und wissen es dennoch. Manches können wir nicht benennen und folgen ihm trotzdem.
Der August lädt uns ein, diesem Wissen wieder zu vertrauen und dem, was in uns längst erinnert ist, seinen eigenen Platz zu geben.
Leitsatz
Manches können wir nicht erklären – und wissen es dennoch.
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Hallo liebe Seele, hallo lieber Mensch, hallo Du.
Wenn der Schatten das Licht sichtbar macht
Am 12. August findet eine besondere Sonnenfinsternis statt. Für mich trägt dieser Moment eine starke symbolische Qualität: Wir schauen gemeinsam in den Schatten und werden dadurch zugleich auf das Licht aufmerksam, das dahinter liegt.
Gerade in dieser Verbindung von Schatten und Licht kann sichtbar werden, was wir bisher übersehen oder nicht anschauen wollten. Alte Muster treten deutlicher hervor und wir erkennen vielleicht klarer, was wir nicht länger nähren oder wiederholen möchten.
Doch die eigentliche Einladung dieser Zeit liegt für mich noch tiefer.
Denn mit dem zunehmenden Bewusstsein kehrt auch etwas in unser Leben zurück, das lange überhört wurde: 'das Wissen des Fühlens.'
Bewusstsein ist nicht nur etwas, das wir verstehen. Wir fühlen es.
Manches wissen wir, obwohl wir es nie gelernt haben. Wir erkennen etwas, obwohl uns niemand gezeigt hat, wie es geht. Wir folgen einer inneren Bewegung, obwohl wir noch keine Worte dafür besitzen.
Dieses Wissen zeigt sich als Resonanz, als Gefühl, als Erinnerung oder als etwas, das wir nicht vergessen können.
Das Weibliche bringt einen besonderen Zugang zu diesem Wissen mit. Die weiblichen Kräfte, die Archetypinnen und der weibliche Kreis erinnern uns an diese Sprache des Bewusstseins und führen uns wieder in Kontakt mit jener Verbindung, die in uns bereits vorhanden ist.
Es geht dabei nicht darum, etwas Neues zu lernen. Es geht darum, sich dem Weiblichen wieder zuzuwenden und dadurch etwas in uns zu berühren, das wir bereits mitbringen.
Der weibliche Kreis hält dafür einen Raum, in dem wir verschiedene Perspektiven und Frequenzen erfahren können. Durch die bewusste Hinwendung zu den weiblichen Plätzen wird dieses Wissen wieder fühlbarer und kann sich Schritt für Schritt in unserem Leben erinnern.
Vielleicht ist genau das eine der grossen Bewegungen dieser Zeit: Das Weibliche wartet nicht länger darauf, dass ihm ein Platz gegeben wird.
Es beginnt, seinen Platz einzunehmen. Zuerst im eigenen Kreis.
Und mit ihm bekommt auch das Fühlen wieder seinen Raum.
Im August begleite ich dich deshalb mit einer vierteiligen persönlichen Reihe durch den Wegweiser: Erinnerung an das Lebendige
Es sind keine Wahrheiten, die ich dir vermitteln möchte. Es sind Erfahrungen aus meinem eigenen Weg, die mein Verständnis von Bewusstsein, Verbindung und der natürlichen Ordnung des Lebens verändert haben.
Vielleicht berühren sie etwas, das längst in dir angelegt ist.
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Kapitel 2 - Wenn das Leben beginnt, in einer anderen Sprache zu sprechen
Es gibt Erfahrungen, die sich nur schwer erklären lassen.
Nicht weil sie geheimnisvoll wären, sondern weil sie tiefer reichen als unsere gewohnten Worte. Man kann sie beschreiben, und doch bleibt immer etwas, das nur im Erleben wirklich verstanden wird.
So war es für mich mit der Reise nach Irland.
Schon bevor wir aufbrachen, spürte ich, dass diese Reise mehr sein würde als ein Ortswechsel. Es war kein konkreter Gedanke und keine Erwartung im üblichen Sinn. Eher ein leises inneres Wissen, dass mich dort etwas berühren würde, das ich noch nicht benennen konnte.
Vor der Abreise zog ich eine Archetypinnenkarte.
Es war die MUTTER.
Ich dachte damals nicht lange darüber nach. Ich nahm die Karte einfach mit in die Reise hinein, so wie man eine leise Begleiterin mitnimmt, ohne bereits zu wissen, weshalb sie an unserer Seite geht.
Erst später begann ich zu verstehen, wie sehr ihre Frequenz mich durch diese Tage getragen hatte.
Als wir in Irland ankamen, war das Erste, was mich überraschte, die Art der Energie.
Ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Von früheren Reisen nach England kannte ich kraftvolle Orte, kristalline Qualitäten, starke Linien und deutlich spürbare energetische Zentren. Irland fühlte sich vollkommen anders an.
Feiner.
Weicher.
Und zugleich unendlich lebendig.
Es war, als würde das Land nicht durch einzelne Kraftorte sprechen, sondern durch sein ganzes Wesen.
Durch das Wasser.
Durch das Gras.
Durch den Wind.
Durch die unzähligen kleinen Räume zwischen den Dingen.
Ich konnte diese Energie zunächst kaum einordnen. Sie war nicht spektakulär. Sie drängte sich nicht auf. Und gerade dadurch berührte sie mich so tief.
Mit jedem Tag hatte ich mehr das Gefühl, nicht einfach durch eine Landschaft zu gehen, sondern von ihr aufgenommen zu werden.
Mein eigener Raum begann sich zu verändern.
Nicht plötzlich, sondern Schicht für Schicht.
Ich bemerkte, wie Gedanken, Bewertungen und innere Spannungen leiser wurden. Manche Muster, die mich sonst im Alltag begleiteten, verloren ihre Selbstverständlichkeit. Es war nicht so, dass ich aktiv etwas loslassen musste. Vielmehr schien etwas in mir nicht mehr festhalten zu wollen.
Besonders deutlich wurde mir das im Erleben des gegenwärtigen Augenblicks.
Ich musste mich nicht darum bemühen, achtsam zu sein.
Ich musste keine Methode anwenden.
Ich war einfach da.
Und dieses einfache Da-Sein fühlte sich nicht wie eine besondere spirituelle Erfahrung an, sondern wie etwas zutiefst Natürliches.
Zum ersten Mal wurde mir klar, dass das Im-Moment-Sein vielleicht gar kein außergewöhnlicher Bewusstseinszustand ist. Vielleicht ist es unser ursprünglicher Zustand, der sichtbar wird, wenn der innere Lärm leiser wird.
Je tiefer ich mit mir selbst verbunden blieb, desto mehr verloren äußere Umstände ihre Kraft über mich.
Selbst dort, wo viele Menschen zusammenkamen – Situationen, die mein Energiefeld früher oft als anstrengend erlebt hatte –, blieb eine unerwartete Ruhe bestehen. Ich musste nichts schützen, nichts abwehren, nichts kontrollieren.
Ich konnte einfach da sein.
Und genau darin begann ich zu verstehen, was die Frequenz der Mutter für mich bedeutete.
Nicht als Erklärung. Nicht als Konzept. Sondern als Erfahrung.
Immer wieder hatte ich das Gefühl, als würde sie mir zuflüstern:
Vertraue deinem Weg.
Nimm alles an, was sich zeigt.
Du musst nichts erzwingen.
Das Leben weiß bereits, wohin es sich entfalten möchte.
Mit jedem Tag wurde deutlicher, dass nicht nur mein bewusstes Denken berührt wurde. Es war, als würden sich tiefere Schichten meines Energiefeldes neu ordnen. Alte Strukturen verloren ihre Schwere. Übernommene Muster begannen sich zu lösen.
Nicht durch Analyse.
Nicht durch Verstehen.
Sondern weil sie in dieser anderen Schwingung nicht mehr dieselbe Kraft hatten.
Als ich nach Hause zurückkehrte, war etwas grundlegend anders.
Nicht Irland fehlte mir.
Der Raum, den ich dort erfahren hatte, war mitgekommen.
Oder vielleicht war er nie an Irland gebunden gewesen.
Vielleicht hatte dieser Ort nur sichtbar gemacht, was die ganze Zeit in mir angelegt war.
Heute glaube ich, dass genau darin die Kraft solcher Orte liegt.
Sie geben uns nichts, was wir nicht bereits in uns tragen.
Sie erinnern uns an etwas, dass wir längst sind.
Die Mutter wurde auf dieser Reise für mich zu einer lebendigen Begleiterin. Nicht als Symbol, sondern als spürbare Qualität. Als Frequenz. Ich konnte sie fühlen. Sie zeigte mir, dass Bewusstsein nicht in erster Linie durch Erklärungen wächst, sondern durch Resonanz.
Durch das, was wir fühlen.
Durch das, was unser ganzes Wesen erkennt, noch bevor der Verstand Worte dafür findet.
Seit dieser Reise hat sich mein Blick auf viele Dinge verändert.
Nicht weil ich neue Antworten gefunden hätte.
Sondern weil ich gelernt habe, der Erfahrung mehr zu vertrauen als der Erklärung.
Manches muss nicht vollständig verstanden werden, um wahr zu sein.
Es genügt, wenn wir bereit sind, ihm zu begegnen.
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HerzRaum
In dieser Woche öffnen die Stille Meditation am Montag um 19.00 Uhr und die Stille Meditation im weiblichen Kreis am Dienstag um 19.00 Uhr einen Raum, in dem du aus dem Tun heraustreten und wieder wahrnehmen kannst, was in dir bereits da ist.
Gerade die Meditation im weiblichen Kreis lädt dazu ein, mit den einzelnen Plätzen und ihren Frequenzen in Kontakt zu kommen, ihre Resonanz in uns wahrzunehmen und immer wieder die heile, ganze Struktur des Kreises in uns zu berühren. So erinnern wir das Weibliche und sein Wissen um den Raum, in dem Bewusstsein ankommen kann.
Am Mittwoch, 12. August, zur Sonnenfinsternis, findet im HerzRaum ein besonderes Treffen mit unserer Community „Weibliche Kreise und Plätze der Neuen Zeit“ statt, in der sich Frauen treffen, die bereits bewusst mit einigen Archetypinnenplätzen oder dem ganzen weiblichen Kreis verbunden sind. Wir werden diesen besonderen Moment gemeinsam im weiblichen Kreis erleben.
Am Donnerstag um 18.30 Uhr findet die SoundMeditation statt – ein weiterer Raum, um über Klang in die eigene Wahrnehmung und Verbindung zurückzufinden.
Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu den Angeboten findest du auf der HerzRaum-Website unter Events.
Vom 25.–27. September 2026 findet der erste Teil des nächsten Retreats mit den weiblichen Archetypinnen und dem weiblichen Kreis statt: Öffne deinen Kreis – das Bewusstsein der 13 Archetypinnen. Der zweite Teil (3-tägig) folgt im November. Die Anmeldung ist bereits geöffnet.
Wenn du die weiblichen Archetypinnen noch nicht kennst oder zunächst einen persönlichen Zugang finden möchtest, kannst du auch einen Einzeltermin vereinbaren und deinen ersten Archetypinnenplatz in deinem eigenen Kreis entdecken.
Vielleicht ist genau das ein guter erster Schritt, um nicht nur über diesen Raum zu lesen, sondern ihn selbst zu erfahren.
Wenn du Fragen dazu hast, freue ich mich über eine persönliche Nachricht oder ein Info- und Beratungsgespräch.
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Zum Abschluss
Diese Woche lädt uns ein, dem Wissen zu vertrauen, das bereits in uns lebt.
Es ist Bewusstsein, das wir nicht erst erwerben müssen. Wir bringen es mit und können wieder lernen, es zu fühlen.
Vielleicht beginnt genau darin eine neue Verbindung: wenn wir dem, was wir in uns wissen, wieder Raum geben, auch wenn wir noch keine Worte dafür haben.
Ich wünsche dir eine berührende Woche und freue mich über deine Rückmeldungen und Erfahrungen.
Mit Vertrauen und Liebe
aus dem HerzRaum
🌍 Kimera
Bild: Old Library, Dublin /📸 Kimera