Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung-

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung- Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung-, Sexualtherapeut/in, Rapperswil.

Zwei Tage Interlaken, ich hab Michèle Kundert einfach mitgno. Und während draussen die Sonne über dem Thunersee geschien...
30/08/2026

Zwei Tage Interlaken, ich hab Michèle Kundert einfach mitgno. Und während draussen die Sonne über dem Thunersee geschienen hät, sassen mir am INSOS Kongress drin und händ Inklusion gläbt statt nur drüber gredt.

MenschenNah isch mit dem Innovationspreis 2026 i d'Finalrunde cho. Ins Finale hät's dieses Mal nid gereicht, aber en herzliche Glückwunsch a d'drei Gwinner, ihr händ's verdient.

Was bliibt vo zwei strengen, aber inspirierende und spannende Tag:

→ Georg von Schnurbein vo de Uni Basel hät verzellt, dass es neui Finanzierigsmöglichkeite für sozial Organisatione gäbt, wäg vom Abhängigkeitsverhältnis zu de Kantone. Endlich Bewegig.

→ René Stalder vo de HSLU hät's uf de Punkt bracht: Top-down-Strukture i hierarchisch gführte Organisatione blockiere Subjektfinanzierig und innovativi Aagebot, statt d'Branche wiiterzbringe. Und: Betroffeni sölled mit eus rede, nid nur über sie.

→ Thomas Bignal hät klar gseit: Es gäbt Innovatione, aber s'System schaffet dagege.

→ Vanessa Grand hät ergänzt: D'Gsetzgebig i de Schwiiz isch (no) z'restriktiv. Drum bliibed pragmatisch.

→ Oliver König hät dra erinneret, wie schwer die "erlernti Hilflosigkeit" bi viele Betroffene no wirkt. d'Debatte selber cha sie regelrecht überforderd.

Und im Kontext vo MenschenNah hät mich das Pippi-Langstrumpf-Zitat begleitet: "Das han ich no nie vorher probiert, drum bin ich mir sicher, dass ich's schaff." Genau das bruucht's manchmal, wenn me öppis Nöis afoht.

Was mich aber am meiste beschäftigt: Wenn ich am Telefon vo Organisatione ghöre "Mir händ Wichtigeris z'tue, als eus um Sexualität z'chümmere", dänn sind sie genau drum nid legitimiert, das Thema eifach lieh z'lah. (INSOS Kongress 2026) Genau dafür gits MenschenNah.

D'Schwiiz bruucht en inklusivi Vision. Vision 2060, öppis i die Richtig. Mir schtah parat.

Was nähmed ihr vo Kongresse oder Fachtage mit, wo länger hängen bliibt als d'Kaffeepause?

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH
[email protected] | 079 407 20 00 | www.janschirmer.ch

Vor Kurzem musste ich einem Klienten absagen.Nicht, weil ich nicht helfen wollte. Sondern weil kein Geld da war. Und wei...
27/08/2026

Vor Kurzem musste ich einem Klienten absagen.

Nicht, weil ich nicht helfen wollte. Sondern weil kein Geld da war. Und weil zu viele Themen gleichzeitig im Raum standen. Mehr, als ich in diesem Rahmen seriös hätte auffangen können.

Das Gefühl danach: unwohl. Fast schlecht.

Da ist ein Mensch, der spürt, dass ihn das System allein lässt. Der verzweifelt ist, weil niemand da ist, der wirklich hinschaut. Und dann stehe ich da und soll ihm Geld abverlangen, ohne garantieren zu können, dass es ihm durch meine Begleitung tatsächlich besser geht.

Das hat sich falsch angefühlt.

Und trotzdem: Genau in diesem Moment wurde mir klar, wie wichtig diese Grenze ist.

Denn wer möchte ich sein? Jemand, der Menschen in einer Notlage etwas verspricht, das er nicht halten kann? Oder jemand, der ehrlich sagt: So, wie die Situation gerade ist, kann ich nicht die Unterstützung bieten, die es eigentlich braucht?

Grenzen setzen gehört zu meiner Arbeit, auch wenn sie wehtun. Auch wenn sie sich falsch anfühlen. Gerade dann zeigen sie, dass ich diese Arbeit ernst nehme. Nicht nur das Angebot. Sondern auch das Wissen, wann ein Angebot nicht (mehr) das Richtige ist.

Kompetenz zeigt sich nicht nur darin, wie ich helfe. Sondern auch darin, wann ich weiss, dass ich es gerade nicht kann, und ehrlich damit umgehe.

👉 Kennst du dieses Gefühl aus deinem Berufsalltag, wenn du merkst, dass eine Grenze nötig ist, sie sich aber trotzdem falsch anfühlt? Ich bin gespannt, wie ihr damit umgeht.

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH
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Erste Ausgabe: Teilnehmerzahl an einer Hand abzählbar.Zweite Ausgabe: schon an zwei Händen.Für die meisten wäre das kein...
26/08/2026

Erste Ausgabe: Teilnehmerzahl an einer Hand abzählbar.

Zweite Ausgabe: schon an zwei Händen.

Für die meisten wäre das keine Erfolgsmeldung wert. Für mich ist es genau das.

Denn hinter jeder dieser Zahlen steckt ein Mensch, der sich getraut hat, eine Stunde seines Abends für ein Thema zu reservieren, über das sonst niemand redet. Eine Betreuungsperson, die endlich eine Frage stellen konnte, die sie sich im Team nie zu stellen traute. Ein Elternteil, das zum ersten Mal hörte: Du bist mit dieser Frage nicht allein.

Sexualität und Beeinträchtigung wächst nicht durch Viral-Momente. Sie wächst durch Vertrauen. Und Vertrauen entsteht langsam. Durch ein Gespräch, ein Abend, eine Person nach der anderen.

Deshalb machen wir weiter. Jeden Monat. Kostenlos. Eine Stunde:

- 30 Minuten Fachinput – mit echter Peer-Perspektive.
- 30 Minuten Fallbesprechung – mit deiner echten Frage.

Wer bis zum Schluss bleibt, geht nicht mit leeren Händen: ein sexualpädagogisches Werkzeug, gratis (statt CHF 39.–).

📅 Die nächsten Termine, immer dienstags, 19–20 Uhr:
15.09. · 13.10. · 10.11. · 15.12.2026

Kein Anmeldezwang, kein Abo, kein Risiko. Einfach dem Teams-Link folgen.

Welche Frage trägst du schon zu lange mit dir herum und hast noch nie den richtigen Raum gefunden, sie zu stellen? Schreib sie gerne in die Kommentare, oder komm einfach vorbei und stell sie live.

Dieser Beitrag darf und soll geteilt. So oft wie möglich. Vielleicht kennst du jemanden, der genau diese Fragen mit sich trägt.

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH
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Unser Sohn ist 30. Er läuft fremden Frauen auf der Strasse hinterher. Wir haben Angst, dass irgendwann etwas passiert, u...
25/08/2026

Unser Sohn ist 30.
Er läuft fremden Frauen auf der Strasse hinterher. Wir haben Angst, dass irgendwann etwas passiert, und wissen nicht, was wir tun sollen."

So oder ähnlich klingt es oft, wenn ich bei einer Familie zu Hause sitze. Das ist einer der Momente, die ich an meiner Arbeit als mobiler Sexualpädagoge am meisten schätze: Ich darf nicht nur in Institutionen, sondern auch direkt bei den Angehörigen sein.

Und dort zeigt sich jedes Mal dasselbe Muster: Die Eltern sehen ihr Kind. Nicht den erwachsenen Mann mit sexuellen Bedürfnissen, sondern den Sohn, den sie seit 30 Jahren beschützen. Diese Nähe ist wertvoll und macht es gleichzeitig unmöglich, mit Distanz auf das Thema zu schauen.

Wie sprichst du mit deinem eigenen Kind über Sexualität, Nähe und Grenzen, wenn du gleichzeitig seine Mutter oder sein Vater bist? Wie ziehst du eine Grenze, ohne dich wie ein Verräter an ihm zu fühlen? Wie holst du Hilfe, ohne das Gefühl zu haben, versagt zu haben?

Genau da beginnt die eigentliche Arbeit. Nicht beim Verhalten des Sohnes, sondern bei der Frage, wie die Eltern selber wieder handlungsfähig werden. Mit Klarheit statt Scham. Mit einem Aussenblick, der die Liebe zum Kind nicht ersetzt, sondern entlastet.

Wenn du als Angehörige oder Angehöriger selber in einer ähnlichen Situation steckst und nicht mehr allein damit sein willst: Ich habe ein Arbeitsheft entwickelt, das dir erste Schritte und Klarheit gibt. Sofort anwendbar, kostenlos und unverbindlich.

Der Link:
https://jan-schirmer.odoo.com/r/ToT

Woran erkennst du, dass ihr als Familie an eurer Grenze angekommen seid?

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Manchmal kommt eine E-Mail, bei der man den Text zwei Mal lesen muss, um es wirklich zu glauben.MenschenNah hat es unter...
23/08/2026

Manchmal kommt eine E-Mail, bei der man den Text zwei Mal lesen muss, um es wirklich zu glauben.

MenschenNah hat es unter über 30 nominierten Projekten in die Finalrunde des INSOS Innovationspreises 2026 geschafft, in der Kategorie "Methoden und Instrumente".

Ehrlich gesagt: Wow.

Als ich vor einiger Zeit angefangen habe, mobil und niederschwellig zu Sexualität und Beeinträchtigung zu arbeiten, ging es mir nie um Preise. Es ging darum, ein Thema hörbar zu machen, das viel zu lange verschwiegen wurde. Dass genau dieser Ansatz jetzt von einer Fachjury als innovativ anerkannt wird, ist eine riesige Bestätigung. Nicht nur für mich, sondern für alle, die an dieses Thema glauben.

Wie geht's jetzt weiter?

Am INSOS-Kongress werde ich MenschenNah in einem dreiminütigen Pitch im Panel "Methoden" vorstellen und mit Fachpersonen aus der Branche diskutieren. Am zweiten Kongresstag stimmt dann das Publikum live ab, welches Projekt mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet wird.

Der Entscheid liegt also nicht bei einer Jury hinter verschlossenen Türen, sondern bei den Menschen im Saal. Das gefällt mir.

Egal wie es ausgeht: Dass Sexualität und Beeinträchtigung auf so einer Bühne stehen darf, ist bereits ein Gewinn für das ganze Thema.

Wer von euch ist am 27. August auch am INSOS-Kongress dabei? Sagt Bescheid, dann sehen wir uns vielleicht live beim Pitch!

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"Übernimmt das nicht die Sozialhilfe oder die Krankenkasse?"Diese Frage höre ich fast in jedem Auftragsklärungsgespräch....
20/08/2026

"Übernimmt das nicht die Sozialhilfe oder die Krankenkasse?"

Diese Frage höre ich fast in jedem Auftragsklärungsgespräch. Und ich würde sie gerne mit Ja beantworten.

Die ehrliche Antwort: In den allermeisten Fällen zahlt das Klientel selbst. Oder ihre Eltern/ Angehörigen. Oder Beistandspersonen. Eine Übernahme durch Sozialämter oder Eingliederungshilfe? Kommt vor, aber selten, fast schon die Ausnahme.

Und die Krankenkassen? Für sie existiert sexuelle Gesundheit bei Menschen mit Beeinträchtigung schlicht nicht auf der Landkarte.

Das eidgenössische (Gesundheits)system ist für dieses Thema nicht gebaut. Es hat es nicht auf dem Schirm. Und wo es doch hinschaut, wirkt es eher hinderlich als unterstützend.

Die Folge: Familien werden mit den Kosten faktisch allein gelassen. Und Institutionen? Zahlen oft erst dann, wenn sie einen Vorfall aufarbeiten müssen. Wenn also längst etwas passiert ist, das hätte verhindert werden können.

Genau da beginnt der Teufelskreis: Keine Prävention, kein Raum für Fragen, keine Aufklärung. Und dann wundert man sich, wenn daraus herausforderndes oder übergriffiges Verhalten entsteht.

Sexuelle Gesundheit ist kein Luxusthema, das man sich erst nach einem Vorfall leisten kann. Sie ist Prävention. Und Prävention ist immer günstiger als das, was passiert, wenn man sie sich spart.

Trotzdem: Gemeinsam finden wir fast immer eine Lösung, um Unterstützung möglich zu machen.

Wie sieht das bei euch aus? Zahlt bei euch die Institution, die Familie, oder bleibt die Frage meistens einfach offen? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen in den Kommentaren.

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Erste Ausgabe: Teilnehmerzahl an einer Hand abzählbar.Zweite Ausgabe: schon an zwei Händen.Für die meisten wäre das kein...
19/08/2026

Erste Ausgabe: Teilnehmerzahl an einer Hand abzählbar.
Zweite Ausgabe: schon an zwei Händen.

Für die meisten wäre das keine Erfolgsmeldung wert. Für mich ist es genau das.

Denn hinter jeder dieser Zahlen steckt ein Mensch, der sich getraut hat, eine Stunde seines Abends für ein Thema zu reservieren, über das sonst niemand redet. Eine Betreuungsperson, die endlich eine Frage stellen konnte, die sie sich im Team nie zu stellen traute. Ein Elternteil, das zum ersten Mal hörte: Du bist mit dieser Frage nicht allein.

Sexualität und Beeinträchtigung wächst nicht durch Viral-Momente. Sie wächst durch Vertrauen. Und Vertrauen entsteht langsam. Durch ein Gespräch, ein Abend, eine Person nach der anderen.

Deshalb machen wir weiter. Jeden Monat. Kostenlos. Eine Stunde:
- 30 Minuten Fachinput – mit echter Peer-Perspektive.
- 30 Minuten Fallbesprechung – mit deiner echten Frage.

Wer bis zum Schluss bleibt, geht nicht mit leeren Händen: ein sexualpädagogisches Werkzeug, gratis (statt CHF 39.–).

📅 Die nächsten Termine, immer dienstags, 19–20 Uhr:
15.09. · 13.10. · 10.11. · 15.12.2026

Kein Anmeldezwang, kein Abo, kein Risiko. Einfach dem Teams-Link folgen.

Welche Frage trägst du schon zu lange mit dir herum und hast noch nie den richtigen Raum gefunden, sie zu stellen? Schreib sie gerne in die Kommentare, oder komm einfach vorbei und stell sie live.

Dieser Beitrag darf und soll geteilt. So oft wie möglich. Vielleicht kennst du jemanden, der genau diese Fragen mit sich trägt.

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Was sich verändert, wenns Personal endlich Rückhalt bekommt.Es geht nicht darum, perfekte Antworten zu haben.Es geht dar...
18/08/2026

Was sich verändert, wenns Personal endlich Rückhalt bekommt.
Es geht nicht darum, perfekte Antworten zu haben.

Es geht darum zu wissen: Ich bin nicht allein. Ich darf fragen. Ich darf unsicher sein. Und ich habe eine Haltung, die ich vertreten kann.

Wenns Personal Konzepte, Supervision und offene Teamgespräche bekommt, verändert sich etwas Grundlegendes. Sie müssen nicht mehr ausweichen. Sie können da sein – wirklich da sein – wenn jemand fragt.

Und das, was dann passiert?
Das spüren die Menschen, die begleitet werden.
Direkt. Sofort.

«Ich wusste endlich, was ich sagen darf. Und was nicht. Das hat soooo viel Druck rausgenommen.»

Was bräuchtest du konkret, um Sexualität in der Arbeit sicher und offen ansprechen zu können?

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH
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Ich sitze immer wieder in einer Teamsitzung. Thema: ein Bewohner zeigt sexualisiertes Verhalten. Die Fragen im Raum: Wie...
17/08/2026

Ich sitze immer wieder in einer Teamsitzung. Thema: ein Bewohner zeigt sexualisiertes Verhalten. Die Fragen im Raum: Wie reagieren wir? Dürfen wir das überhaupt ansprechen? Wer ist zuständig?

Ich frage jeweils: "Habt ihr ein Sexualkonzept?"

Die Antwort ist fast immer die gleiche: "Ja klar, das haben wir."

Dann frage ich: "Was steht drin?"

Stille. Schulterzucken. "Müsste ich nachschauen, liegt irgendwo im Netzwerk."

Und das ist der Moment, in dem mir jedes Mal klar wird: Das Konzept existiert, weils das KSA verlangt, aber es lebt nicht. Es wurde einmal geschrieben, irgendwann abgesegnet, und dann digital beerdigt. Niemand kennt den Inhalt, und wenn doch, ist er oft so theoretisch, dass er im Alltag mit einer konkreten Situation nicht hilft.

Denn die Wahrheit ist: Der Umgang mit Sexualität hängt nicht von einem Konzept ab. Er hängt von deiner Haltung ab.

Und diese Haltung bringst du nicht erst mit dem Job mit. Sie ist geprägt von der Generation, aus der du kommst, von dem, was du selber über Sexualität gelernt, oder eben nicht gelernt hast, und von deiner eigenen sexuellen Biografie. Das alles sitzt mit am Tisch, wenn du einem Menschen mit Beeinträchtigung gegenübersitzt und über Nähe, Grenzen oder Wünsche sprechen sollst.

Kein Konzept der Welt nimmt dir das ab.

Deshalb: Wenn du in einer Organisation mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeitest und das Thema Sexualität nicht mehr aussitzen, sondern verstehen willst, ich habe ein Arbeitsheft entwickelt, das genau da ansetzt.

Der Link: https://betreuungspersonen.janschirmer.ch/r/MhJ
Sofort umsetzbar, kostenlos, unverbindlich.

Woran erkennst du, ob ein Sexualkonzept in der Praxis wirklich lebt?

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung- [email protected] | 079 407 20 00 | www.janschirmer.ch

Seit Kurzem steht hinter meinem Firmennamen ein neues Kürzel: GmbH.Und bevor die ersten Kommentare kommen: Nein, das hei...
16/08/2026

Seit Kurzem steht hinter meinem Firmennamen ein neues Kürzel: GmbH.

Und bevor die ersten Kommentare kommen: Nein, das heisst nicht, dass ich jetzt "abgesichert" bin und mir in einem Thema wie Sexualität und Beeinträchtigung mehr rausnehmen kann. Haftungsbeschränkung ist keine Verhaltenslizenz. Sie schützt vor finanziellen Risiken – nicht vor Verantwortung.

Letzte Woche sass ich mit einer Institution am Tisch, die vor der Zusammenarbeit explizit nach meiner Rechtsform gefragt hat. Nicht aus Bürokratie-Liebe, sondern weil sie bei einem so sensiblen Thema genau wissen wollten, mit wem sie es zu tun haben.

Das hat mir nochmal klar gemacht: Vertrauen entsteht nicht nur durch das, was ich sage, sondern auch durch die Struktur, in der ich arbeite.

Was die GmbH für MenschenNah konkret bringt:

→ Klare Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen – ein Sicherheitsnetz für mich und für die Institutionen, mit denen ich arbeite
→ Mehr Seriosität gegenüber Fachstellen, Heimen und Behörden, die bei diesem Thema zu Recht genau hinschauen
→ Professionellere Verträge und klarere Zuständigkeiten, gerade wichtig, wenn es um Nähe, Grenzen und Schutz geht
→ Nachhaltigkeit: die mobile Sexualpädagogik ist damit auf Wachstum ausgelegt, nicht nur auf mich als Einzelperson
→ Eine saubere Struktur, um Verantwortung zu tragen. Nicht um ihr auszuweichen

Am Ende geht's nicht um den Stempel auf dem Briefpapier. Es geht darum, dass Vertrauen in einem heiklen Thema von aussen sichtbar gemacht werden kann.

Was gibt für euch den Ausschlag, einer Fachperson in einem sensiblen Bereich zu vertrauen? Der Mensch dahinter oder die Struktur drumherum?

Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH | [email protected] | 079 407 20 00 | www.janschirmer.ch

Adresse

Rapperswil
8645

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Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00

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+41794072000

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