07/09/2026
Würdest du mit dem höchsten Gang einen steilen Berg hochfahren? 🚲
Wahrscheinlich nicht.
Du würdest schalten.
Tempo rausnehmen.
Kraft anpassen.
Warum fällt uns genau das mit uns selbst so schwer?
Du bist müde.
Du hast Kopfschmerzen.
Ein dringender Auftrag kommt rein.
Deine Energie stürzt ab.
Und plötzlich läuft der Autopilot:
„Ich muss mich noch mehr anstrengen.“
→ mehr Druck
→ mehr Spannung
→ noch weniger Energie.
Im letzten Post ging es um den ersten „Schalter“: nach innen gehen.
Einchecken bei deinem Körper. Bei dir. Auf „ON“ = auf Empfang.
Der zweite Schalter ist eher eine Schaltung, z.B. eine Fahrrad-Schaltung.
Je nach Steigung, Kurve oder Weg passt du deinen Gang an – und damit dein Tempo und deinen Kraftaufwand.
Hier kommt der entscheidende Moment:
Beobachten.
Innehalten.
Annehmen, was gerade ist.
„Ah, ich bin müde.“
„Ah, da ist Schmerz und Anspannung.“
--> Gelassenheit.
Nicht gegen dich kämpfen.
Nicht bewerten.
Nicht blind reagieren.
Sondern fragen:
Was brauche ich jetzt?
Vielleicht einen Gang zurück.
Vielleicht ein anderes Tempo.
Vielleicht weniger Kraftaufwand.
Gelassenheit bedeutet nicht, dass keine Steigungen mehr kommen.
Sie bedeutet, dass du schalten kannst.
Deine 3 Schritte:
1) Check-in: Wie geht es mir?
2) Gelassenheit: Was ist gerade da?
3) Schalten: Was brauche ich jetzt?
Das WIE ist entscheidend.
Mit liebevoller Zuwendung statt im Funktionsmodus.
Du darfst lernen, deinen Gang an das anzupassen, was gerade ist. 🚲
Folge mir für mehr Impulse für mehr Selbstverbindung und Körperbewusstsein.