02/04/2026
Das ist der Grund, warum ich heute diese Arbeit mache…
Vor zwei Jahren ist unsere Tochter in der 24. Schwangerschaftswoche verstorben.
Der Schock war riesig.
Und die Zeit danach… schwer, still und unendlich traurig.
Ich hatte das Glück, in dieser Zeit von den richtigen Menschen begleitet zu werden.
Menschen, die da waren.
Die zugehört haben.
Die mich gehalten haben, ohne etwas „richtig machen“ zu wollen.
Mit ihrer Unterstützung konnte ich unseren Verlust Schritt für Schritt verarbeiten.
Und heute lernen wir, damit zu leben.
Mit unserer Tochter – fest in unseren Herzen.
Doch dieses Glück haben nicht alle Frauen.
Viele erleben genau das Gegenteil:
Sie werden falsch beraten.
Oder unempathisch begleitet.
Oder fühlen sich einfach allein.
Denn noch immer ist der Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft ein Tabuthema.
Etwas, worüber man nicht spricht.
Etwas, bei dem selbst Fachpersonen oft nicht wissen, wie sie reagieren sollen.
Und genau deshalb gehe ich heute diesen Weg.
Ich möchte einen Raum schaffen,
in dem Frauen mit ihrem Verlust gesehen werden.
In dem Trauer Platz haben darf.
Und in dem Verarbeitung professionell, achtsam und einfühlsam begleitet wird.