Art Vedar - Praxis für Kunsttherapie

Art Vedar - Praxis für Kunsttherapie Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Art Vedar - Praxis für Kunsttherapie, Therapeut/in, Goethestraße 13, Aachen.

June Dump  1. Co-Kreationen in der Kunsttherapie  2. Boesner Ausflug3. Bonner Wissenschaftsnacht 4. im Giesinger Hofbräu...
02/07/2026

June Dump
1. Co-Kreationen in der Kunsttherapie
2. Boesner Ausflug
3. Bonner Wissenschaftsnacht
4. im Giesinger Hofbräu
5. Dokumentationszentrum für Flucht und Vertreibung
6. Mohnblumenwiese
7. Gropius Bau
8. ISFAM 2026

30/06/2026

In Germany we don’t say „Kunsttherapie ist wertvoll“... 🇩🇪🎨
Wir sagen: „Kannst du nicht einfach ein Mandala ausmalen?“ 🙄
Wer kennt’s? Sobald man erzählt, dass man kunsttherapeutisch arbeitet (oder selbst zur Kunsttherapie geht), ploppen sie auf: Die Klassiker der deutschen Skepsis.

Zwischen schner deutscher Effizienz und „Das haben wir im Kindergarten auch gemacht“ wird oft vergessen, dass Kunsttherapie eine tiefgreifende, wissenschaftlich fundierte Methode ist, um dort hinzukommen, wo Worte oft fehlen.
Es geht nicht um schöne Bilder. Es geht nicht um Talent. Und nein, ein Mandala ist keine Therapie (auch wenn es entspannend sein kann).
Es geht um die Erlaubnis, sich selbst zu begegnen und das jenseits von „funktionieren“ und „richtig machen“.

Welchen Spruch hast du schon mal gehört? Schreib ihn in die Kommentare! 👇

Klischees Psychologie Kreativität TherapieAlltag Mandala Haltung Entmystifizierung

29/06/2026

„Ich kann nicht malen.“ – Der Satz, den ich am häufigsten höre. Und I never stop saying it again and again, denn oft ist meine Antwort: „Gut. Dann müssen wir weniger verlernen.“
Es geht um die Erlaubnis, Raum einzunehmen. Ohne Rechtfertigung. Ohne „Es tut mir leid, dass es so wild aussieht“.
In Kunsttherapie verlernen wir, dass unsere Gefühle eine Form haben müssen, die anderen gefällt. Wir verlernen, dass wir nur dann wertvoll sind, wenn wir etwas „Schönes“ produzieren.

41 Personen haben bereits an den Kunsttherapie Gruppen im Projekt ACCEPT ART teilgenommen und 14 Personen haben auch die...
16/06/2026

41 Personen haben bereits an den Kunsttherapie Gruppen im Projekt ACCEPT ART teilgenommen und 14 Personen haben auch die Gruppen angeschlossen.

Grob kann man sagen: von 100 Personen, die angemeldet sind tauchen nur noch 70 Personen bei dem ersten Termin auf, 60 füllen den Fragebogen aus, nochmal 20 gehen im laufe der 10 Wochen wieder aus der Gruppe wegen persönlichen und vor allem institutionellen Themen aus der Gruppe wieder raus. So schließen knapp 40 Personen die Gruppen ab, davon füllen aber auch wieder 5 Personen die abschließenden Fragebogen nicht aus. In den Post-Befragungen nehmen dann nur noch 10 Menschen teil.
Und ursprünglich Interesse bekundet haben aber 300!

Die zahlen sind fiktiv und sollen nur mal aufzeigen was für ein enormer organisatorischer Aufwand hinter dem Projekt steckt und wie hoch die Abbruchquote ist.

Diese Zahlen 41/14 sind aber real. 41 Personen haben also bisher an den Gruppen teilgenommen. Und 14 vollständige Datensätze liegen mir vor!

Das macht mich richtig glücklich. Sowohl für die Datenlage als auch wie viele Menschen wir schon erreicht haben und tatsächlich gerade unterstützen!

20/05/2026

Ist dein Thema auch Frauengesundheit in den künstlerischen Therapien? Dann lies den Call for Contribution für den Sammelband zu genau diesem Thema und mach mit! Link in der Bio Therapien

15/03/2026

Fachtagungen, die sich wie Klassentreffen anfühlen – das Beste, was passieren kann. 🙏
Am 13. März durfte ich beim 4. Fachtag für künstlerische Therapien in Essen dabei sein. Ein Tag, der fachlich wie menschlich bereichert hat.
Besonders schön: das Wiedersehen mit Kolleg*innen aus den unterschiedlichsten Kontexten, ehemaligen und aktuellen Studierenden – und die Gespräche, die ganz beiläufig beim Kaffee oder Mittagessen entstehen. Genau diese Momente machen Fachbegegnungen für mich aus.
Ich durfte mein Dissertationsposter präsentieren – und freue mich, dass das zunehmend Routine wird. ✏️
Highlight des Tages war mein Workshop Kreativ durch das Hexaflex – eine Verbindung von ACT-Konzepten und bildnerisch-künstlerischem Arbeiten. So viel Engagement, so viele lebendige Gespräche.
Der Workshop wird weiterentwickelt. Es kommt noch einiges – stay tuned. ✨
Danke an das , an alle Helefr:innen und die Organisation.

Bitte entschuldigt meine Ausdrucksweise. Ich würde gerne etwas Schönes zum Weltfrauentag schreiben.Aber ich kann nicht.U...
08/03/2026

Bitte entschuldigt meine Ausdrucksweise. Ich würde gerne etwas Schönes zum Weltfrauentag schreiben.

Aber ich kann nicht.

Und ich denke an all die Frauen\* (ich meine hiermit alle Menschen, die sich als Frauen identifizieren – Transfrauen, nicht-binäre Menschen, inter Personen und andere, die sich dem Begriff „Frau" zugehörig fühlen oder von Diskriminierung betroffen sind, die sich gegen Frauen richtet), die zum Arzt gegangen sind und nicht gehört wurden. Die Symptome beschrieben haben, die nicht ernst genommen wurden. Die jahrelang falsch behandelt wurden – weil das medizinische Wissen über Frauenkörper bis heute systematisch lückenhaft ist. Weil Frauen als empfindsam, hysterisch gelten.

Also fangen wir früher an.
Vor dem Arztbesuch. Vor der Diagnose.

Gewalt. Diskriminierung. Unsichtbarkeit. Doppelbelastung. Das Gefühl, nie ganz zu genügen und nie ganz gehört zu werden. Das sind keine persönlichen Krisen. Das ist das Patriachat, denn das sind gesellschaftliche Strukturen, die sich in Körper und Psyche einschreiben. Als Angst. Als Depression. Als chronische Erschöpfung.

Frauen\* sind nicht das schwächere Geschlecht. Sie leben in einer Welt, die sie systematisch belastet, unterdrückt, klein hält, ausbeutet.

Jede fünfte Frau\* fühlt sich aufgrund ihres Geschlechts nicht ernst genommen. Sie werden auch faktisch nicht ernst genommen, das führt zu einer anderen Versorgung. Zu anderen Diagnosen als im Vergleich zu Männern. Bei gleichen Symptomen werden bei Frauen\* eher psychische Störungen diagnostiziert – während bei Männern nach körperlichen Ursachen gesucht wird.

Das System macht krank. Und behandelt das Falsche.
Das ist kein Einzelfall. Das ist kein Zufall.
Das ist strukturelles Versagen!

Und das sind nur Mini Gedanken, zu diesem sehr komplexen Thema.

Es gibt so viel zu benennen, ganz explizit, denn das wird es immer noch viel zu wenig.
Benennen wir also heute, was Frauen\* täglich tragen. Ich fordere ein, dass das Patriachat endlich abgeschafft werden muss!

21/02/2026

Jahrbuch 2025 – Psychoanalyse & Philosophie e.V.

Gemeinsam mit Katrin Rölig habe ich einen Beitrag veröffentlicht, der sich mit einem zentralen – und oft zu wenig reflektierten – Thema beschäftigt:

Machtverhältnisse im Therapieraum.

Therapie ist kein neutraler Raum.
Sie ist eingebettet in gesellschaftliche Strukturen, Rollen, Zuschreibungen und institutionelle Rahmenbedingungen.

In unserem Beitrag fragen wir u. a.:

– Wie wirken implizite Machtasymmetrien zwischen Therapeut:in und Klient:in und sich welche Rolle spielen die Werke im Kunsttherapeutischen Setting?
– Wie können therapeutische Räume bewusster, reflektierter und verantwortungsvoller gestaltet werden?

Gerade im Kontext von Kunsttherapie, Psychotherapie und transkultureller Arbeit ist diese Auseinandersetzung essenziell.

Das Jahrbuch 2025 ist über
👉 www.psychanalyseundphilosophie.de
erhältlich.

Dort findet ihr außerdem spannende Veranstaltungen – online & offline – rund um Psychoanalyse, Philosophie und gesellschaftskritische Diskurse.

Für mich ist dieser Beitrag ein wichtiger Baustein in der Verbindung von Praxis, Forschung und Haltung.

Was bedeutet „Macht“ für dich im therapeutischen Kontext?

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Goethestraße 13
Aachen
52064

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