01/06/2026
Was dir das Leben alles spiegelt.
Alles, was du um dich herum wahrnimmst, spiegelt dir etwas - das schon von dir Erkannte, Angenommene und Geliebte sowie das (noch) Abgelehnte und Ungeliebte.
Die Zartheit, Verletzlichkeit und Unschuld eines Babys ist auch in dir. Die Schönheit eines Sonnenunter- oder -aufgangs oder der Gesang eines Vogels am Morgen kann dich nur berühren, weil diese Schönheit auch in dir ist. Was dich angenehm berührt und bewegt, muss auch in dir sein.
Was dich unangenehm berührt, was du ablehnst und bekämpfst, ist auch in dir, aber dein Verstand will das noch nicht wahrhaben. Die Unordnung deiner Tochter, über die du dich aufregst, weist dich auf deine eigene, abgelehnte Unordnung im Innern hin, die Faulheit deines Sohnes darauf, dass du einmal entschieden hast, nicht faul sein zu dürfen, sondern nur fleißig sein willst. Die Aggressivität deiner Kinder will dir zeigen, wie viel Ärger und Wut du in dir noch ablehnst und wegdrückst bzw. wie es um den inneren Frieden zwischen dir und deinem Partner steht.
Wenn jemand dich verlässt – und du bist verzweifelt darüber – fragt dich das Leben, wie oft du dich selbst verlassen hast. Wenn du betrogen wirst, frage dich, wo du selbst dein Herz verraten und dich betrogen hast.
Je mehr du am Leben und an deinen Mitmenschen ablehnst und verurteilst, desto mehr liegst du mit dir selbst im Krieg. Jetzt, in der Hochschwingung dieser Zeit der Transformation, zeigt dir das Leben all das, was du bisher an dir und am Leben abgelehnt hast, weil es auf Annahme, Liebe und Integration wartet. Öffne deinen Geist und dein Herz für alles Abgelehnte und frage dich neugierig: Wo bin ich das (im Innern oder auf einer anderen Bühne) auch, was meine Mitmenschen zeigen, will es aber nicht sein?