20/05/2026
Liebe Pferdeleute
Ich dachte eigentlich dass Menschen die Pferde haben und dadurch ja doch öfters in der Natur unterwegs sind, auch eine besondere Rücksicht auf unsere Flora und Fauna nehmen.
Leider müssen wir hier bei uns vermehrt das Gegenteil von genau diesen "naturverbundenen" "Pferdeleuten" erleben.
Es wird in letzter Zeit vermehrt mitten durch Wiesen, Felder und auch Wald geritten. Was soll das ?
Auf dem Bild seht ihr einen Gewässerrandstreifen, der kein Weg ist (ganz davon abgesehen dass das Futter von jemand anderem ist, wollt ihr dass jemand durch euer Futter reitet?) Das Gras dort ist bereits ca. 1,20m hoch und von 2 Rapsfeldern und Wald eingerahmt. Wie kommt man bitte auf die Idee hier im gestreckten Galopp und auch noch während der Brut- und Setzzeit durch zu reiten und anschließend auch noch quer durch den Wald zu reiten ?
Es wird regelmäßig, fast täglich - sogar mit zusätzlich 2 freilaufenden Hunden - querwaldein geritten. Wo ist eigentlich euer Problem ? Ich verstehe nicht wie Menschen, von denen ich dachte dass sie tierlieb sind, so rücksichtslos sein können. Ihr seht die Kitze, die aktuell gesetzt werden, erst, wenn es zu spät ist, wenn ihr im Galopp überhaupt merkt dass ihr sie übertrampelt.
Man versucht immer an den gesunden Menschenverstand zu appellieren, aber nein dann bekommt man Kommentare wie "auf den Schotterwegen macht es aber keinen Spaß", "in Deutschland darf man einfach gar nichts mehr".
Ja liebe Leute, aus gutem Grund. Unsere Wildtiere sind sowieso schon einem gewissen Freizeitdruck ausgesetzt, da seit der Pandemie viel mehr Leute in der Natur unterwegs sind. Da könnte man wenigstens auf den Wegen bleiben.
Erspart euch bitte die Kommentare mit den bösen bösen Jäger. Ihr könnt gerne persönlich vorbei kommen und euch die Arbeit der beiden bösen Jäger in diesem Revier anschauen und diskutieren.
Hier bei uns ist es verboten mit dem Pferd außerhalb der Wege zu reiten (Rückegassen sind keine Wege!). Haltet euch doch einfach dran.
Ihr wollt auch, dass man auf euch Rücksicht nimmt oder ?
Für die - offensichtlich leider wenigen - die sich an die Regeln halten und (insbesondere zu dieser Jahreszeit) auf den Wegen bleiben, ein großes Lob. Vielleicht ist die heutige Gesellschaft noch nicht ganz verloren.