01/07/2026
🎥 Mir wird immer mehr bewusst, wie heilsam Sichtbarkeit sein kann.
Früher dachte ich, es gehe darum, von anderen gesehen zu werden. Heute glaube ich, es geht vielmehr darum, mich selbst nicht länger zu verstecken. Und das ist Unterschied🙌.
Gesehenwerden an sich machte mir nie Angst, sondern eher das, was daraus entstehen könnte: Ablehnung, Beschämung oder dass mein Selbstbild ins Wanken gerät. Solange ich MICH nicht zeige, bleibt alles möglich – erst durch Sichtbarkeit entsteht Realität, mit Resonanz oder eben ohne✌️.
Solange man etwas darstellen möchte, wird es auf Kosten der enormen Energieaufwandes passieren und das macht einen einfach kaputt nach einer Weile😅.
Ständig zu überlegen, ob das jetzt zu viel war.
Ständig innerlich zu verhandeln, ob ich das wirklich sagen darf. Das ist komplett anstrengend.
Ich entschied mich dem Angst entgegen zu treten 😅. „Just do it“ - sagte ich mir🙈
Jede Veränderung passiert zum erst bei mir, bevor sich generell etwas verändert 😅.
Mein Nervensystem sammelt langsam die Erfahrung, dass ich sichtbar sein kann und trotzdem sicher bin.
Dass Ablehnung unangenehm ist, aber nicht tödlich.
Dass Kritik nicht automatisch bedeutet, dass ich falsch bin.
Und dass es erstaunlich viel Energie freisetzt, wenn ich aufhöre, permanent an mir herumzuschneiden, damit ich für alle irgendwo reinpasse😈… Ehrlich gesagt das machte ich lang und es brachte mir gar nix 😝.
Vielleicht ist Sichtbarkeit deshalb so heilsam, weil sie mich zwingt herauszufinden, wer ich eigentlich bin, wenn ich aufhöre mich zu verstecken 🫣.