18/07/2026
Zu Beginn des Jahres habe ich mich dazu entschieden, Instagram für mehrere Wochen fern zu bleiben (mehr dazu in meinem Post vom 7.1.26). Seither ist mein Umgang mit dieser Plattform deutlich gesünder und bewusster (und ich empfehle es uns allen)!
Damit kannst du wohlmöglich wenig anfangen, deswegen habe ich dir ein Beispiel mitgebracht:
Ich durfte eine Woche Urlaub in Paris machen und befinde mich gerade auf der Heimreise. Und ich fühle mich leicht.
In den vergangenen Tagen durch diese wunderschöne Stadt zu schlendern, ohne ständig darüber nachzudenken, welches Motiv 'Insta-tauglich' sein könnte, war Balsam für meine Seele.
Ich könnte es auch so ausdrücken:
Meine Kreativität ist zu mir zurück gekehrt und das war kein Zufall - es war (m)eine bewusste Entscheidung!
Nicht nur das. Die vergangenen Tage haben mich zum Staunen gebracht:
Zum Beispiel während der Matisse Ausstellung im Le Grand Palais. So viele Menschen haben mit ihren Smartphones Bilder von sämtlichen (!) Gemälden erstellt. Und dadurch ganz vergessen, auf das eigentliche Gemälde zu schauen. Und, dass Menschen hinter ihnen stehen die das Gemälde nicht durch deren Smartphones betrachten wollen.
Dann wiederum durfte ich über mich selbst staunen: das Foto Nr. 12 konnte ich mir nämlich nicht verkneifen (:
Nach sieben Monaten bewusstem Umgang mit Social Media, merke ich, dass ich dort hin zurück gelangt bin, wo dieser Umgang für mich einst begonnen hat:
Zum Schreiben. Zum Beschreiben. Zum Kreieren. Zum Ausdrücken. Zum mich ausdrücken. Zur Kreativität, die in ihrer reinsten Form NIEMALS einem Algorithmus folgen KANN.
Das ist, was mir Freude bereitet. Und diese gilt es für mich seit jeher, zu teilen.
So möchte ich dir von dieser kleinen Reise berichten. Du findest in diesem Beitrag meine zwanzig Lieblingsfotos, die versuchen, das darzustellen, was mein Bewusstsein erfahren durfte.
Sehe. Staune. Sinke.
Vielleicht aus dem Grund, wieso du einst hier gelandet bist.
Enjoy yourself 🕊️