24/06/2026
Fast mein ganzes Leben dachte ich, ich müsste irgendwo ankommen.
Ich wusste nur nicht, dass ich am falschen Ort suchte.
So viele Jahre war ich auf der Suche nach diesem Gefühl von:
💞Zuhause sein. Angekommen sein.💞
Ich suchte es in Beziehungen, in meiner Arbeit, In Reisen, in Anerkennung und Erfolg. Immer dachte ich, wenn ich nur noch dieses oder jenes erreiche, wenn ich noch ein bisschen mehr gebe, noch ein bisschen besser werde, dann würde irgendwann dieses Gefühl einstellen, endlich angekommen zu sein.
Doch es kam nicht.
Im Gegenteil.
Je mehr ich im Außen suchte, desto weiter entfernte ich mich von mir selbst.
Dabei hätte vermutlich jeder gesagt, dass doch alles wunderbar ist.
Ich lachte viel, hatte Energie, war für andere da, hörte zu, half, kümmerte mich. Meine Kinder entwickelten sich bestens, ich hatte Kraft und Zeit mich erst im Kindergarten und dann in der Schule ehrenamtlich zu engagieren.
Ich war präsent. Ich war diejenige, die wahrnahm, was gebraucht wurde.
Aber niemand sah die Leere in mir.
Und wenn ich ehrlich bin, sah ich sie selbst lange nicht wirklich.
🫣 Oder vielleicht wollte ich sie nicht sehen.
Denn solange ich beschäftigt war, funktionierte ja alles irgendwie. Ich konnte mich ablenken.
Mit Arbeit. Mit Menschen. Mit Aufgaben. Mit dem Kümmern um andere.
💪 Ich war Meisterin darin, mich selbst zu übergehen.
Und irgendwann begann mein Körper sich einzumischen 🙃 und mit mir zu sprechen. Schwere und Schmerzen.
Erst leise. Dann immer deutlicher. Bis ich nicht mehr weghören konnte. Ich konnte nicht laufen, nicht lachen, nicht fühlen.
Und irgendwann wurde mir klar, dass ich mit all meinen Lösungen nur eines versuchte: nicht hinzuhören.
Nicht hinzuhören auf das, was längst in mir wusste, worum es eigentlich ging.
Heute muss ich darüber schmunzeln 😉
Heute bin ich ihm dafür dankbar.
Denn tief in mir kannte ich die Antwort schon die ganze Zeit 🙏
Ich hatte nur vergessen, mir zu vertrauen.
Erst als ich aufhörte, gegen mich selbst anzukämpfen und mich wieder mir zuwandte, begann sich etwas zu verändern.
Mein Herz öffnete sich.
Für mich.
Für meinen Körper.
Für mein Leben.
Und mit dieser Öffnung kehrte etwas zurück, das ich längst verloren glaubte.
Mein feines Spüren.
Meine Wahrnehmung.
Meine tiefe Verbindung zu mir selbst.
Dieses Wissen darum, wer ich wirklich bin.
Nicht die Rollen.
Nicht die Erwartungen.
Nicht das Funktionieren.
Sondern das, was darunter liegt.
Und plötzlich fühlte ich mich wieder lebendig 💃
Verbunden.
Ganz.
Zuhause.
Heute weiß ich, dass Gesundheit viel mehr ist als das Fehlen von Symptomen.
Es ist diese tiefe Verbindung zu sich selbst 💞
Dieses Gefühl, sich wieder zu spüren.
Sich selbst nicht länger zu verlassen.
Und genau deshalb tue ich, was ich tue.
Weil ich so viele Frauen sehe, die genauso unterwegs sind, wie ich damals war.
Frauen, die stark sind, die tragen, organisieren und für alle da sind.
Frauen, die so lange funktionieren, bis ihre Seele beginnt, über ihren Körper mit ihnen zu sprechen.
Erst leise. Dann immer lauter.
Diese Frauen begleite ich.
Nicht, damit sie jemand Neues werden.
Sondern damit sie sich erinnern.
An ihre Kraft.
An ihr Strahlen.
An die, die sie in Wahrheit sind.
Und an das Gefühl, nach dem sie vielleicht schon so lange suchen:
Das Gefühl, wieder zuhause zu sein. Angekommen.
Bei sich selbst. 💞