21/08/2026
In den letzten Tagen wurde ich mehrfach gefragt, worin sich meine Arbeit eigentlich von der klassischen Innenarchitektur unterscheidet.
Die Antwort ist einfacher, als sie zunächst klingt.
Ich beschäftige mich nicht zuerst mit Wänden.
Nicht mit Leitungswegen.
Nicht mit Materialien.
Sondern mit den Menschen, die diese Räume später nutzen.
Mit ihren Gewohnheiten.
Ihren Bedürfnissen.
Ihren Beziehungen.
Ihrem Alltag.
Denn dieselbe Architektur kann für die eine Familie perfekt funktionieren und für die nächste überhaupt nicht.
Die räumlichen Entscheidungen entwickeln sich aus diesen Erkenntnissen.
Langfristige Wohnqualität entsteht dort, wo die Bedürfnisse der späteren Nutzer verstanden und in räumliche Entscheidungen übersetzt werden.
Mich würde heute besonders die Sicht von Architekten und Planern interessieren:
Wie gelingt es Euch, die Bedürfnisse der späteren Nutzer in Eure Planung einzubeziehen?
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Perspektiven in den Kommentaren.
RAUMTHERAPIE
bewusst geplant.