Zuckerfrei leben

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Viele denken bei Erschöpfung zuerst an zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf oder daran, dass sie sich einfach besser organisi...
01/09/2026

Viele denken bei Erschöpfung zuerst an zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf oder daran, dass sie sich einfach besser organisieren müssten.

Aber oft lohnt es sich, an ganz anderen Stellen hinzuschauen.

Genau das machen wir auch in meiner Beratung.

Natürlich schauen wir auf deine Ernährung und – wenn es sinnvoll ist – auch genauer auf deinen Darm und deine Beschwerden. Aber eben nicht nur. Wir schauen auch darauf, was dich in deinem Alltag eigentlich Kraft kostet:

Welche Erwartungen du an dich hast. Wo du ständig über deine Grenzen gehst. Wo du dich selbst hinten anstellst. Was du alles trägst. Und ob das Leben, das du gerade führst, überhaupt noch zu dir passt.

Denn manchmal braucht es nicht noch mehr Disziplin oder den nächsten Gesundheitstipp. Sondern einen ehrlichen Blick auf das große Ganze.

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31/08/2026

Nur noch vier Monate.

Und vielleicht musst du jetzt gar nicht überlegen, was du dieses Jahr unbedingt noch alles schaffen möchtest.
Vielleicht ist die wichtigere Frage:

Was möchtest du so nicht mit ins nächste Jahr nehmen?

Die ständige Erschöpfung. Das Funktionieren. Immer erreichbar sein. Über die eigenen Grenzen gehen und die Signale des Körpers erst ernst nehmen, wenn sie richtig laut werden.

Du musst dein Leben nicht in vier Monaten komplett verändern.

In meiner Beratung schauen wir deshalb gemeinsam: Was belastet dich gerade wirklich? Was ist in deinem Alltag überhaupt machbar? Und welche Veränderungen würden dir guttun, ohne daraus die nächste Aufgabe zu machen?
Vier Monate sind noch ziemlich viel Zeit.

Aber sie müssen kein Endspurt werden.

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30/08/2026

Das Handy vibriert.

Du siehst die Nachricht und eigentlich bist du gerade beim Essen. Oder mit dem Hund draußen. Du sitzt mit jemandem zusammen, schaust einen Film oder liegst endlich auf dem Sofa und wolltest einfach mal nichts mehr müssen.

Und trotzdem ist da sofort dieser Impuls:
Ich muss noch antworten.
Also nimmst du das Handy.
Schreibst schnell zurück.

Dann kommt eine Antwort. Noch eine Frage. Vielleicht eine Sprachnachricht. Und plötzlich bist du wieder mittendrin.
Wir haben uns so daran gewöhnt, ständig erreichbar zu sein, dass es sich fast unhöflich anfühlt, eine Nachricht zu sehen und nicht sofort darauf zu reagieren. Dabei hat die andere Person entschieden, wann sie dir schreibt. Und du darfst genauso entscheiden, wann du antwortest. Denn wenn du immer sofort reagierst, gewöhnst du nicht nur andere daran, dass du jederzeit verfügbar bist. Du gewöhnst auch dich selbst daran.

Das Handy vibriert und deine Aufmerksamkeit ist sofort dort.
Wer schreibt?
Was möchte die Person?
Muss ich etwas tun?

Und selbst in Momenten, in denen eigentlich gerade nichts von dir verlangt wird, bleibst du innerlich auf Empfang.
Genau das kann auch Grenzenlosigkeit sein. Nicht nur zu allem Ja zu sagen. Sondern immer erreichbar zu sein. Sofort zurückzurufen. Direkt zu antworten. Das Handy ständig in Reichweite zu haben.

Dein Nervensystem bekommt dadurch immer weniger Momente, in denen wirklich einmal niemand etwas von dir möchte und du auf nichts reagieren musst. Dabei ist eine Nachricht erstmal nur eine Nachricht. Keine Aufforderung, sofort verfügbar zu sein. Du darfst gerade essen. Du darfst deinen Spaziergang genießen. Du darfst Zeit mit einem Menschen verbringen, ohne zwischendurch bei drei anderen zu sein. Und du darfst auch einfach keine Lust haben, gerade zu antworten. Nicht alles, was bei dir ankommt, braucht sofort eine Reaktion von dir.

Vielleicht beginnt eine Grenze manchmal genau damit:
Das Handy vibriert.
Du siehst es.
Und lässt es trotzdem liegen.

29/08/2026

„Wo möchtest du essen gehen?“

„Ist mir egal.“

„Was möchtest du am Wochenende machen?“
„Such du was aus.“

„Möchtest du überhaupt mitkommen?“
„Ja, klar.“

Es sind oft keine großen Entscheidungen. Und vielleicht fällt deshalb lange gar nicht auf, wie häufig man zuerst schaut, was für alle anderen passt.

Welche Uhrzeit ist für die anderen am besten?
Worauf haben die anderen Lust?
Was wäre unkompliziert?
Was könnte jemanden enttäuschen?

Und irgendwann fragt tatsächlich jemand:
„Aber was möchtest DU denn?“

Und plötzlich ist da gar keine schnelle Antwort. Nicht weil dir alles egal ist. Sondern weil du vielleicht sehr viel Übung darin hast, dich anzupassen – und sehr wenig darin, bei dir selbst nachzufragen. Du willst auch keine Last sein.

Dabei muss es gar nicht sofort um große Lebensentscheidungen gehen. Vielleicht beginnt es beim Restaurant. Bei einem freien Samstag. Bei der Frage, ob du heute Gesellschaft möchtest oder lieber alleine wärst.
Bei dem Essen, auf das du Lust hast. Oder bei einem Nein, obwohl ein Ja für alle anderen bequemer wäre. Denn zu wissen, was man braucht und möchte, ist nicht immer etwas, das einfach da ist.

Manchmal muss man sich selbst erst wieder kennenlernen.

Kennst du das auch?

28/08/2026

Deine Freundin schreibt dir, dass es ihr gerade nicht gut geht.
Du liest die Nachricht und bist sofort da.

Du fragst nach. Hörst ihr zu. Überlegst noch Stunden später, wie es ihr wohl geht und ob du noch einmal schreiben solltest. Du möchtest, dass sie sich ausruht.Dass sie auf sich achtet. Dass sie nicht immer über ihre Grenzen geht.

Und dann legst du das Handy weg. Dein eigener Kopf tut seit dem Morgen weh. Nacken ist so verspannt, dass du ständig die Schultern kreisen lässt. Dein Darm fühlt sich seit Tagen nicht gut an. Du hast schlecht geschlafen und eigentlich möchtest du heute einfach nur deine Ruhe.

Aber da ist noch die Wäsche. Du hast jemandem versprochen, dich zu melden. Am Wochenende steht etwas an, obwohl du jetzt schon merkst, dass du eigentlich keine Kraft dafür hast. Also machst du weiter.

Und genau das finde ich so spannend:

Bei einem Menschen, würden wir wahrscheinlich längst sagen:

„Du brauchst eine Pause. Du musst nicht immer weitermachen.“

Bei uns selbst warten wir oft, bis der Körper so deutlich wird, dass wir ihn nicht mehr überhören können. Vielleicht geht es deshalb gar nicht darum, noch besser darin zu werden, auf andere zu achten. Sondern irgendwann anzufangen, sich selbst mit derselben Aufmerksamkeit zu begegnen.
Nicht erst, wenn gar nichts mehr geht. Sondern genau in diesen kleinen Momenten, in denen du eigentlich längst spürst:

Heute wäre ich selbst die Person, um die ich mich kümmern sollte.

Kennst du?

27/08/2026

Endlich ist mal nichts.

Kein Termin. Niemand wartet auf dich. Du könntest einfach auf dem Sofa liegen, einen Kaffee trinken, rausgehen oder einfach mal gar nichts machen. Und trotzdem wirst du unruhig.

Du siehst die Wäsche.
Denkst daran, was du noch einkaufen musst.
Könntest eigentlich auch mal den Schrank ausmisten.
Oder Sport machen. Oder wenigstens irgendwas „Sinnvolles“.
Und plötzlich wird aus einem freien Nachmittag wieder eine Liste.

Das Verrückte daran ist: Irgendwann fällt einem gar nicht mehr auf, wie schwer es geworden ist, einfach nur da zu sein.
Ohne etwas zu erledigen. Ohne etwas aus der Zeit machen zu müssen. Ohne danach sagen zu können: „Ich war wenigstens produktiv.“

Und genau das hält den Körper ständig auf Empfang.
Denn nur weil du gerade nicht arbeitest oder keine Termine hast, heißt das noch lange nicht, dass du innerlich zur Ruhe kommst. Vielleicht braucht dein Körper nicht noch eine bessere Abendroutine.

Vielleicht muss er irgendwann wieder lernen dürfen:
Es passiert nichts, wenn ich jetzt einfach sitzen bleibe.
Auch das ist Erholung.

Eigentlich sogar ziemlich echte.

Kennst du das auch?

26/08/2026

Du bekommst eine Nachricht.

Eigentlich nichts Besonderes. Ein Satz vielleicht. Eine Antwort, die irgendwie anders klingt als sonst.
Und plötzlich geht es los.

Warum schreibt die Person das so?
War irgendwas?
Hab ich etwas falsch gemacht?
Ist sie sauer?
Hätte ich gestern vielleicht doch anders reagieren sollen?

Du liest die Nachricht nochmal.
Und nochmal. Du gehst das letzte Gespräch im Kopf durch und versuchst dich an jedes Wort zu erinnern.

Während du kochst, denkst du darüber nach.
Unter der Dusche.
Auf dem Sofa.
Im Bett sowieso.

Und irgendwann geht es längst nicht mehr um diese eine Nachricht. In deinem Kopf ist daraus eine komplette Geschichte geworden. Du merkst, wie dein Körper immer angespannter wird. Dein Kiefer ist fest, dein Bauch meldet sich und obwohl eigentlich gar nichts passiert ist, fühlt es sich an, als müsstest du gerade irgendein riesiges Problem lösen.

Und dann klärt sich die Sache zwei Tage später.
Es war nichts. Die Person hatte Stress. War kurz angebunden. Hatte einen schlechten Tag.

Und du sitzt da und denkst:
Wegen DAS hab ich mich jetzt zwei Tage verrückt gemacht?
Aber genau in diesem Moment zwei Tage vorher hat es sich eben nicht nach „nichts“ angefühlt. Es hat sich verdammt real angefühlt. vielleicht geht es deshalb auch gar nicht darum, nie wieder zu grübeln oder sich nie wieder in etwas reinzusteigern. irgendwann früher zu merken:

Ah okay. Da bin ich gerade wieder. Mein Kopf rennt schon zehn Schritte weiter, obwohl ich eigentlich noch gar nicht weiß, was überhaupt los ist.

Und genau dieses Wahrnehmen kann schon etwas verändern.
Nicht erst dann, wenn dein Körper irgendwann so laut wird, dass du gar nicht mehr anders kannst.

Kennst du das auch? Dann erzähl mal in den Kommentaren 😀

25/08/2026

Eigentlich hast du es schon in dem Moment gespürt, als die Nachricht kam.

Du möchtest heute nicht.

Du bist müde, brauchst Ruhe und allein der Gedanke, dich fertig zu machen und unter Menschen zu gehen, strengt dich an.

Aber dann fängt es an.

Du überlegst, ob die andere Person enttäuscht wäre, wenn du absagst.

Du willst nicht schon wieder die sein, die Nein sagt.

Und eigentlich gibt es ja auch keinen „richtigen“ Grund.

Also gehst du.

Du sitzt da, unterhältst dich, lachst mit und wahrscheinlich merkt dir nicht einmal jemand an, dass du eigentlich überhaupt nicht dort sein möchtest.

Aber innerlich zählst du irgendwann die Zeit, bis du wieder nach Hause kannst.

Und wenn du endlich auf dem Sofa sitzt, bist du nicht nur völlig platt.

Du bist sauer.

Weil du eigentlich genau wusstest, was du gebraucht hättest.

Und trotzdem wieder etwas anderes wichtiger war.

Die Erwartungen anderer. Die Angst, jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das schlechte Gewissen.

Wenn das immer wieder passiert, geht es irgendwann gar nicht mehr um dieses eine Treffen.

Dann geht es darum, wie oft du dich selbst übergehst, obwohl du längst merkst, dass es dir damit nicht gutgeht.

Und vielleicht ist genau das eine Veränderung, die gar nicht so spektakulär aussieht.

Nicht das ganze Leben umkrempeln.

Sondern beim nächsten Mal dieses erste Gefühl nicht sofort wegzudrücken.

Und vielleicht einfach zu sagen:
Heute nicht. Heute brauche ich mich selbst. 💜

23/08/2026

Lange dachte ich, das gehört einfach dazu.

Unter der Woche funktionieren. Arbeiten. Termine. Verpflichtungen. Haushalt. Alles irgendwie schaffen.

Und dann ist endlich Wochenende. Du schläfst länger. Hast weniger Termine. Gehst vielleicht spazieren. Isst in Ruhe. Merkst plötzlich, wie dein Körper langsam runterfährt.
Dein Bauch wird ruhiger. Die Kopfschmerzen werden weniger.
Du bist nicht mehr ganz so gereizt. Du hast wieder mehr Energie. Und für einen kurzen Moment fühlst du dich wieder wie du selbst. Bis Sonntagabend. Dann kommt dieses Gefühl langsam zurück. Nicht unbedingt, weil du deinen Job hasst.
Sondern weil du genau weißt, was morgen wieder beginnt.
Der Wecker. Der Zeitdruck. Schnell frühstücken oder gar nicht. Los zur Arbeit. Funktionieren. Keine richtige Pause.
Noch schnell dies. Noch schnell das. Und irgendwann läuft dein Körper wieder auf Reserve.

Vielleicht hast du dir jahrelang erzählt:

„So ist das eben.“

Vielleicht hast du sogar angefangen zu glauben, dass deine Beschwerden einfach dazugehören.

Dass dein Darm eben empfindlich ist.
Dass du eben ständig verspannt bist.
Dass du eben schlecht schläfst.
Dass du mit zunehmendem Alter einfach erschöpfter wirst.

Aber was, wenn deine Beschwerden nicht das Problem sind?
Was, wenn sie dir längst zeigen, dass etwas in deinem Leben nicht mehr zu dir passt?

Es geht nicht darum, morgen deinen Job zu kündigen oder dein komplettes Leben umzukrempeln. Es geht darum, wieder hinzuschauen.

Wo gehst du jeden Tag über dich hinweg?
Was kostet dich ständig Kraft?
Was brauchst du eigentlich – und wann hast du aufgehört, darauf zu hören?

Denn ein Leben sollte sich nicht nur am Wochenende nach deinem Leben anfühlen. Und Gesundheit bedeutet für mich deshalb auch nicht nur, anders zu essen oder das nächste Supplement zu nehmen. Sondern sich ein Leben aufzubauen, in dem der eigene Körper nicht ständig darum kämpfen muss, endlich gehört zu werden.

Wie geht es dir am Sonntagabend?

Vier Monate reichen nicht, um dein komplettes Leben umzukrempeln.Musst du auch gar nicht.Wenn du schon länger erschöpft ...
22/08/2026

Vier Monate reichen nicht, um dein komplettes Leben umzukrempeln.

Musst du auch gar nicht.

Wenn du schon länger erschöpft bist, dein Körper immer wieder mit Beschwerden reagiert oder du merkst, dass du eigentlich nur noch funktionierst, brauchst du wahrscheinlich nicht noch ein neues Projekt.

Noch mehr Druck.
Noch mehr Wissen.
Noch mehr Dinge, die du ab jetzt „richtig“ machen musst.

Vielleicht reicht es erstmal, wieder hinzuschauen.
Was kostet mich eigentlich jeden Tag Kraft?
Wann gehe ich über mich hinweg?
Was ist längst normal geworden, obwohl es mir nicht guttut?

Und dann nicht zehn Dinge verändern. Sondern vielleicht eine. Genau darum geht es auch in meinen 14 Tagen. Nicht dein Leben komplett verändern. Sondern dich selbst wieder besser wahrnehmen, Zusammenhänge verstehen und kleine Dinge in deinem echten Alltag ausprobieren.

Damit du Ende des Jahres vielleicht nicht sagen kannst:
„Jetzt ist alles perfekt.“

Sondern:
„Ich verstehe mich und meinen Körper heute ein bisschen besser.“

Und das kann schon verdammt viel verändern. 🤍

Wir starten am 24.08.

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