Luisa Wolke - CoResolve, Resilienz, Auftritt

Luisa Wolke - CoResolve, Resilienz, Auftritt Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Luisa Wolke - CoResolve, Resilienz, Auftritt, P, Hamburg.

  🚀Am 3.7. durfte ich im   in Berlin meine erste Keynote   halten — als Abschluss des   mit  .Es hat mir soooo viel Spaß...
09/07/2026

🚀

Am 3.7. durfte ich im in Berlin meine erste Keynote halten — als Abschluss des mit .

Es hat mir soooo viel Spaß gemacht, das, was ich als Schauspielerin mitbringe, mit auf die Keynote-Bühne zu bringen!✨

In meiner Keynote ging es um Widerstand.
Und Widerstand ist normal.
Problematisch wird es erst, wenn er unter der Oberfläche bleibt und Teams Energie, Klarheit und Leistungsfähigkeit verlieren.

Meine 3 Säulen:
1. Widerstandsdiagnostik
2. Psychologische Sicherheit
3. Haltung: Neutralität & Empathie

Mein Schlussappell:
„Ihr könnt euch widersetzen!“

Nicht um zu blockieren.
Sondern um Unterschiedlichkeiten und Minderheitenstimmen hörbar zu machen — bevor sie im Team im Unausgesprochenen sabotieren.

Danke an Barbara für die klare, professionelle und immer konstruktive Begleitung.
Und danke an die großartigen Frauen auf dieser Bühne. 💛

Heute durfte ich mit 17 Pflegekräften des TUM Klinikum rechts der Isar einen intensiven Tages-Workshop zur generationens...
08/07/2026

Heute durfte ich mit 17 Pflegekräften des TUM Klinikum rechts der Isar einen intensiven Tages-Workshop zur generationensensiblen Kommunikation gestalten.

Die Atmosphäre war sehr engagiert, offen und diskussionsfreudig — genau so, wie echte Entwicklungsprozesse sein dürfen: lebendig, ehrlich und manchmal auch herausfordernd. Besonders berührend war für mich, noch einmal sehr bewusst zu spüren, wie stark die junge Generation digital geprägt ist.

Sie wächst einerseits mit einer Art „Helikopter-Beeelterung“ auf: Die analoge Welt soll möglichst sicher und risikofrei bleiben. Gleichzeitig bewegen sie sich in einer Cyber-Realität, in der sie zwar ständig Informationen abrufen können, aber oft niemanden haben, den sie dort wirklich um Rat fragen können — weil die Eltern selbst mit dieser Welt nicht vertraut sind.

Das macht etwas mit Selbstbild, Sicherheit, Kommunikation und Erwartungsdruck. Und genau deshalb ist es so wichtig, in Organisationen nicht vorschnell zu urteilen, sondern Brillen zu erkennen, Bedürfnisse zu verstehen und Unterschiede als Ressource zu nutzen.

Danke für die Offenheit, die klugen Fragen und die spürbare Bereitschaft, miteinander statt übereinander zu sprechen.

Generationen Teamkultur Konfliktkultur TUM Leadership Gesundheitswesen Workshop GenerationZ Pflegekräfte

Ich freue mich sehr, dabei zu sein!Ein nächster Schritt auf die Bühne, diesmal ein bisschen anders, als ich ihn kenne…Ic...
18/06/2026

Ich freue mich sehr, dabei zu sein!
Ein nächster Schritt auf die Bühne, diesmal ein bisschen anders, als ich ihn kenne…
Ich bin soooo gespannt!!
birgitdrixelius sandrascherzer klarissarother

Zwischen Workshopvorbereitung und Pflegealltag liegt manchmal nicht nur Zeit, sondern eine ganze Lebenswelt.Ich bereite ...
14/05/2026

Zwischen Workshopvorbereitung und Pflegealltag liegt manchmal nicht nur Zeit, sondern eine ganze Lebenswelt.

Ich bereite gerade einen zweitägigen Workshop über Auftritt, Wirkung und Empowerment für Frauen in männlich dominierten Arbeitsumgebungen vor.

Und gleichzeitig begleite ich meine Mutter durch eine Welt, in der vieles stiller geworden ist. Früher war ihr Zuhause voller Leben, Stimmen, Anrufe, Besuch. Heute ist da oft nur noch Stille.

Was mich daran am meisten beschäftigt, ist nicht nur die Müdigkeit sondern die Frage nach Verbundenheit.

Was ist eigentlich mit Freundschaft?
Mit Freundschaftsliebe?
Bleibt sie, wenn ein Mensch krank wird, sich verändert, nicht mehr „funktioniert“?
Oder war Nähe nur so lange bequem, wie man etwas voneinander hatte? Von Familie will ich nicht reden.

Ich erlebe beides: Erschöpfung und Zärtlichkeit.
Ungeduld und Schuldgefühle.
Barschheit und Versöhnung.

Manchmal bitte ich meine Mutter um Entschuldigung, wenn ich zu hart war. Dann nimmt sie mich in den Arm und sagt, ich müsse das nicht. Solche Momente erinnern mich daran, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um echt zu sein.

Vielleicht zeigt sich Liebe nicht im Leichten, sondern im Bleiben.
Nicht nur dann, wenn jemand glänzt.
Sondern auch dann, wenn jemand Hilfe braucht, langsamer wird, anders wird. Was denkst Du - kannst Du bleiben, wenn ein Mensch sich verändert?

Fotoshooting mit
20/04/2026

Fotoshooting mit

Schwierige Gespräche professionell meistern Gestern habe ich an der Uniklinik Würzburg gemeinsam mit meiner wunderbaren ...
18/03/2026

Schwierige Gespräche professionell meistern

Gestern habe ich an der Uniklinik Würzburg gemeinsam mit meiner wunderbaren Freundin und Schauspielkollegin Kerstin Poetting einen Workshop für Pflegekräfte gerockt.

Was für ein intensiver Tag!

Es ging um Gespräche, die im Klinikalltag immer wieder passieren –
und auf die man sich trotzdem nie ganz vorbereiten kann:
Wie geht man mit Wut, Trauer, Überforderung, Verleugnung und Verzweiflung um??

Also genau die Momente, in denen es eng wird.
In denen Worte fehlen.
Und gleichzeitig so viel davon abhängt, wie wir sprechen und uns verhalten.

Was mich immer wieder tief beeindruckt:
Wie sehr Simulierte Gespräche mit Profis, ganz anders als Rollenspiele!, die existenzielle Realität in den Raum holen.

Hier wird es möglich, auszuprobieren, zu reflektieren, neue Wege zu finden.

Ich arbeite viel zu Kommunikation, Dialog und schwierigen Gesprächen.
Und gleichzeitig erlebe ich diese Themen auch ganz persönlich:

Ich bin pflegende Angehörige.
Und während ich solche Workshops gebe, organisiere ich parallel, dass meine Mutter gut versorgt ist.

Als Selbständige bedeutet das:
Verantwortung nicht nur im Raum, sondern auch im Hintergrund.
Zeiten und Versorgung delegieren. Vertrauen abgeben.
Und innerlich oft gleichzeitig an zwei Orten sein.

Vielleicht berührt mich diese Arbeit deshalb so sehr.
Weil ich weiß, wie viel es kostet, präsent zu bleiben –
wenn soviel existenzielles parallel zu organisieren ist.

Umso mehr bedeuten mir diese Tage:
An denen Menschen, die selbst täglich so viel tragen, innehalten
und ihren eigenen Umgang mit schwierigen Gesprächen stärken.

Danke für eure Offenheit, euren Mut und eure Bereitschaft, euch wirklich einzulassen.

Gesundheitswesen Dialog Selbständigkeit Weiterbildung

Schwierige Gespräche – und was sie mit uns machenGestern war ich an der Uniklinik Würzburg und habe gemeinsam mit der wu...
18/03/2026

Schwierige Gespräche – und was sie mit uns machen

Gestern war ich an der Uniklinik Würzburg und habe gemeinsam mit der wunderbaren Seminarschauspielerin Kerstin Poetin einen Workshop für Pflegekräfte gestaltet.

Ein intensiver, berührender Tag.

Es ging um Gespräche, die im Klinikalltag immer wieder passieren –
und auf die man sich trotzdem nie ganz vorbereiten kann:
Wut. Trauer. Überforderung. Verleugnung.

Also genau die Momente, in denen es eng wird.
In denen Worte fehlen.
Und gleichzeitig so viel davon abhängt, wie wir sprechen.

Was mich immer wieder tief beeindruckt:
Wie schnell es durch die realistischen Darstellungen kippt –
wie nah es wird, wie existenziell.
Und wie viel Mut es braucht, sich darauf einzulassen.

Und gleichzeitig entsteht genau dort etwas sehr Kraftvolles:
Ein Raum, der trägt.
Der es möglich macht, auszuprobieren, zu reflektieren, neue Wege zu finden.

Ich arbeite viel zu Kommunikation, Dialog und schwierigen Gesprächen.
Und gleichzeitig erlebe ich diese Themen auch ganz persönlich:

Ich bin pflegende Angehörige.
Und während ich solche Workshops gebe, organisiere ich parallel, dass meine Mutter gut versorgt ist.

Als Selbständige bedeutet das:
Verantwortung nicht nur im Raum, sondern auch im Hintergrund.
Zeiten delegieren müssen. Vertrauen abgeben.
Und innerlich oft gleichzeitig an zwei Orten sein.

Vielleicht berührt mich diese Arbeit deshalb so sehr.
Weil ich weiß, wie viel es kostet, präsent zu bleiben –
wenn das Leben nebenbei weiterzieht.

Umso mehr bedeuten mir diese Tage:
An denen Menschen, die selbst täglich so viel tragen, innehalten
und ihren eigenen Umgang mit schwierigen Gesprächen stärken.

Danke für eure Offenheit, euren Mut und eure Bereitschaft, euch wirklich einzulassen 🤍

Dialog Selbständigkeit PflegendeAngehörige Weiterbildung

Ich moderiere Dialoge.Und ich erkläre meiner Mutter jeden Tag neu, was ich beruflich mache.Mehrmals täglich.Immer wieder...
19/02/2026

Ich moderiere Dialoge.
Und ich erkläre meiner Mutter jeden Tag neu, was ich beruflich mache.

Mehrmals täglich.
Immer wieder.
Weil Demenz keine Erinnerung speichert.

Tagsüber:
Demokratieworkshops.
Kommunikationstrainings.
Räume halten, wenn Meinungen knallen.
Gesellschaftlich wirksam sein wollen.

Und dazwischen:
Tochter sein. Pflegende Angehörige sein.
Eine Beziehung aushalten, die völlig verdreht ist.
Stark sein müssen, obwohl man müde ist.

Diese Wiederholungen, dieses Nicht-Gesehen-Werden, dieses emotionale Dauerhalten –
das läuft parallel zur Selbständigkeit, zu Verantwortung, zu dem Wunsch, etwas Sinnvolles zu bewegen.

Vielleicht ist genau das der Kern meiner Arbeit:
✨ Menschen nicht auf ihre Meinung reduzieren
✨ Kommunikation als Halt verstehen
✨ Dialog möglich machen, wenn es eigentlich zu viel ist

Demokratie beginnt nicht nur im großen Raum.
Sie beginnt dort, wo wir lernen, unter Belastung menschlich zu bleiben.

🤍

UnsichtbareArbeit DeepListening GesellschaftGestalten

ANGEWANDT DEMOKRATIE       Es war Annika Kulichs und meine Premiere, während des Demokratiefestivals   am vergangenen Sa...
10/02/2026

ANGEWANDT DEMOKRATIE Es war Annika Kulichs und meine Premiere, während des Demokratiefestivals am vergangenen Samstag als Dialog-Moderatorinnen mitten hinein zu gehen in den kommunalen Bürgerdialog - echte Graswurzelarbeit!
Danke an die , die uns im Vorfeld eine ganze Seite für ein Interview ermöglicht hat!

Da war sie, die Demokratie.Nicht als Idee.Sondern mitten unter uns.Spürbar. Verletzlich. Herausfordernd.Das Demokratie-F...
08/02/2026

Da war sie, die Demokratie.
Nicht als Idee.
Sondern mitten unter uns.

Spürbar. Verletzlich. Herausfordernd.

Das Demokratie-Festival in Borken war für mich ein echtes Risiko.
Gemeinsam mit haben wir ein Dialogformat verantwortet, bei dem nicht klar war, ob es trägt, wenn es ernst wird.

Und es wurde ernst.
Es wurde heiß.
Meinungen trafen aufeinander.
Wut. Rückzug. Zweifel.

👉 Bleiben wir im Kontakt – oder kippt es?

Genau dort beginnt Demokratie.
Nicht im Konsens.
Sondern im Aushalten.

Wir haben mit einer klaren Haltung gearbeitet:
Der Mensch ist mehr als seine Meinung.
Alles darf gesagt werden – solange die Würde des Menschen gewahrt bleibt.

Was mich besonders berührt hat:
In dem Moment, in dem der Blick sich Richtung Zukunft richtete, veränderte sich der Raum.
Wenn Menschen darüber sprechen, wie sie leben wollen, entsteht Sinn.
Und aus Sinn wächst Verantwortung.

Demokratie ohne Zukunftsbilder erschöpft sich.
Demokratie mit Zukunft wird gestaltbar.

Wir brauchen dringend neue, positive Erzählungen von Zukunft –
statt uns nur an gegenwärtigen Meinungen abzuarbeiten.

Demokratie wird nicht von oben verordnet.
Sie wächst dort, wo Menschen einander zumuten
und trotzdem bleiben.

Ich bin müde aus diesem Tag gegangen.
Und gleichzeitig gestärkt.

Danke an alle, die geblieben sind.
Gerade dann, als es unbequem wurde.

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P
Hamburg
22767

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