07/08/2026
Dieser Satz verunsichert Mütter enorm.
Die gute Nachricht: Er stimmt so nicht.
Ja, Stress kann den Milchspendereflex kurzfristig beeinflussen. Das bedeutet, dass die Milch manchmal langsamer fließt und dein Baby unruhiger trinken kann.
Aber deine Muttermilch wird dadurch nicht schlecht.
Sie bleibt ein lebendiges Lebensmittel voller Antikörper, Nährstoffe und wertvoller Inhaltsstoffe, die sich weiterhin an die Bedürfnisse deines Babys anpassen.
Was Mütter in belastenden Situationen brauchen, sind keine Schuldgefühle und keine gut gemeinten Kommentare – sondern Unterstützung, Entlastung und Verständnis.
Wenn du das Gefühl hast, dass Stress das Stillen erschwert, dann lohnt es sich, die Ursachen gemeinsam anzuschauen. Oft helfen schon kleine Veränderungen, damit das Stillen wieder entspannter wird.
Stress macht dich nicht zu einer schlechten Mutter und er macht deine Muttermilch nicht weniger wertvoll.