22/06/2026
Schwerpunkt dieser Woche: Nähe, Sicherheit und Bedrohungsregulation. In einer fMRT-Studie mit 16 verheirateten Frauen war das Halten der Hand des Partners während einer erwarteten Bedrohung mit einer Abschwächung neuronaler Aktivierung in Systemen verbunden, die emotionale und verhaltensbezogene Bedrohungsreaktionen unterstützen.
Wusstest du, dass Nähe unserem Nervensystem ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann?
In einer Studie wurden Frauen im Gehirnscanner mit einer möglichen kleinen Bedrohung konfrontiert. Wenn sie dabei die Hand ihres Partners hielten, war die Aktivierung in Bereichen, die mit Bedrohungsreaktionen verbunden sind, geringer als ohne Handhalten.
Das bedeutet nicht, dass Berührung Angst oder Belastung einfach verschwinden lässt. Aber es zeigt, wie stark unser Körper auf unterstützende Nähe reagieren kann.
Im Berührungs(T)raum geht es um genau diese achtsame Qualität: einen sicheren Raum, in dem Nähe freiwillig, respektvoll und in deinem Tempo entstehen darf.
Mehr erfahren:
www.beruehrungstraum.de
Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17201784/