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Kreatives Gehirn: Dann macht’s klickStundenlang über ein Problem gegrübelt. Ohne Ergebnis. Doch plötzlich, wenn wir nich...
01/08/2026

Kreatives Gehirn: Dann macht’s klick

Stundenlang über ein Problem gegrübelt. Ohne Ergebnis. Doch plötzlich, wenn wir nicht mehr dran denken, ist die Lösung da. Wie entstehen solche Geistesblitze und welche Rahmenbedingungen brauchen sie?

So mancher Radiosong ist im Straßen­café entstanden, beim Wäscheaufhängen oder auf der Flughafen-Toilette. Vie­le Musiker haben immer einen Notizblock in der Tasche, um in den skurrilsten Situationen ihre Eingebungen festzuhalten. Ob große Hits oder auch die Antwort auf schwierige Fragen – geniale Einfälle haben wir nicht, weil wir sie uns vornehmen, sie folgen einem ganz eigenen Plan.

Kognitiver Sprung

Bestimmt kennen Sie das: Angestrengt nachgedacht und trotzdem keinen Schritt weitergekommen. Kein Wunder. Unser kreatives Gehirn blockiert, wenn wir uns den Kopf zerbrechen. Es braucht Freiraum. Geistesblitze kommen uns also nicht dann, wenn wir sie am dringendsten brauchen – sondern später. Wir müssen erst aufhören zu grübeln, dann macht’s »klick«. Neurowissenschaftler wissen inzwischen, warum das so ist. Sie sprechen vom »kognitiven Sprung«.

Aha-Moment

Mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG), die die Hirnaktivität misst, konnten Forscher der Northwestern University zeigen, was kurz vor einem Aha-Moment in unserem Oberstübchen passiert. Dann fällt die Aktivität in unserer linken Hirnhälfte ab, die für Logik und Rationalität zuständig ist. Stattdessen feuern die Neuronen in der rechten Hemisphäre. Dort findet unser vernetztes Denken statt. Das Gehirn wechselt also vom analytischen in den assoziativen Modus. In dem Moment, wenn es Informationen nicht mehr in alle Einzelteile zerlegt, sondern sie miteinander verknüpft, löst sich der Knoten und tiefe Erkenntnisse sind möglich. Nur wie kommen wir dahin?

Mit dem Kopf in den Wolken

Voraussetzung ist: Der Kopf hat mal Pause. Gönnen wir uns also mehr Tagträume und schalten einfach mal ab. Beim sogenannten »Mind Wandering«, wenn Gedanken auf ziellose Wanderschaft gehen, aktivieren sie unser Default Mode Network, zu Deutsch Ruhezustandsnetzwerk. Es verbindet beide Hirnhälften miteinander, ermöglicht Innenschau und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. In diesem tranceartigen Zustand passiert’s: Geistesblitze entstehen wie aus heiterem Himmel. Und sie machen glücklich, weil das Gehirn als Antwort darauf Dopamin ausschüttet, ein Hormon, das in Hochstimmung versetzt.

Sie möchten öfter abschweifen und zün­dende Ideen haben? Dann schaffen Sie dafür die idealen Bedingungen.

So fördern Sie Geistesblitze

- Langeweile: Lassen Sie Leerlauf zu. Denn aus der Ruhe sprudeln die Inspirationen heraus – Reizüberflutung erstickt sie nur.
- Pause heißt Pause: Füllen Sie nicht jede freie Minute mit vermeintlich Sinnvollem. Einfach mal nichts tun. Haben die Gedanken freien Lauf, kann die Seele baumeln - und Kreatives kreieren.
- Annehmen, was kommt: Manchmal erscheinen uns Einfälle unlogisch oder seltsam. Das Unterbewusstsein spricht nun mal­ in Bildern und Symbolen zu uns. Lassen Sie sie wirken, bis sie zum Aha-Erlebnis werden.
- Geistesfunken sind flüchtig. Daher notieren Sie sich Ihre Eingebungen – immer und überall.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Simvastatin:Ein cholesterinsenkendes Medikament zur Behandlung erhöhter Blutfettwerte. Es unterstützt den Herz-Kreislauf...
31/07/2026

Simvastatin:
Ein cholesterinsenkendes Medikament zur Behandlung erhöhter Blutfettwerte. Es unterstützt den Herz-Kreislauf-Schutz, indem es den Cholesterinspiegel senkt und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren kann.

Mehr Infos?
Wir sind gerne für dich da. 💚

29/07/2026
Sturzprävention - besser in BalanceWer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­r...
29/07/2026

Sturzprävention - besser in Balance

Wer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­risiko enorm. Die besten Tipps und Übungen haben wir hier für Sie.

Jeder dritte über 65-Jährige stürzt mindestens einmal im Jahr – in den eigenen vier Wänden oder draußen. Die meisten kommen mit leichten Blessuren davon. Doch in einigen Fällen kann ein Sturz auch schwerwiegende Fol­gen haben: Knochenbrüche, etwa des Oberschenkelhalses, Platzwunden und Kopfverletzungen erhöhen das Risiko, plötzlich pflegebedürftig zu werden. Da­­her mindern Sie die Gefahr – mit einer Kombination aus Kraft- und Gleichgewichtstraining, Maßnahmen für ein sicheres Zuhause und medizinischer Vorsorge.

Täglich trainieren

Wer Angst hat zu fallen, bewegt sich we­niger. Das ist verständlich, aber grund­verkehrt. Denn wenn Sie überwiegend sitzen, verlieren Sie Muskelmasse, im Ge­hen werden Sie wackeliger und der Gleichgewichtssinn verkümmert. So begünstigen Sie Stürze, statt sie zu vermei­den. Deshalb ist Aktivität das A und O. Tägliche Spaziergänge an der frischen Luft kurbeln Ihren Kreislauf an und wecken Ihre Sinne. Je wacher der Geist, desto eher vermeiden Sie Missgeschicke.

Ganz gezielt an Ihrer Balance arbeiten Sie, wenn Sie regelmäßig zum Tanztreff gehen oder sich zum Tai Chi anmelden. In­dem Sie Schrittfolgen und Positionen einstudieren, hal­ten Sie sich geistig und körperlich fit. Ihre Krankenkasse kann Ihnen Sportvereine, Fitness- und Gesundheitsstudios empfehlen, die Kur­se zur Sturzprävention anbieten. Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben und auch zu Hause trainieren. Ob Kniebeugen, Ein­beinstand, Rückwärtsgehen, Trep­pen­stei­gen, Armkreisen oder leichte Hanteln stemmen – schon einfache Übungen kön­nen viel bewirken. Ein Phy­sio­the­ra­peut zeigt Ihnen außerdem, wie Sie rich­tig reagieren, sollten Sie tatsäch­lich einmal das Gleichgewicht verlieren.

Stabilität statt Stolperfallen

Denn wie schnell ist es passiert: gestolpert, ausgerutscht oder hängengeblieben. Räumen Sie Fallstricke aus dem Weg – für mehr Sicherheit innerhalb und außerhalb Ihrer Wohnung:

Im Badezimmermüssen Bodenfliesen, Dusche und Badewanne rutschfest sein. Duschhocker und Haltegriffe bieten Ihnen stabile Stützen.

An Treppen und in langen Flurenverschaffen Ihnen Handläufe Sicherheit beim Laufen. Bewegungsmelder verhin­dern, dass Sie nachts im Dunkeln zur Toilette tappen müssen.

Für alle Zimmer gilt:Stolperfallen wie hochstehende Teppichkanten oder herumliegende Kabel gehören beseitigt. Achten Sie darauf, dass Ihnen weder Möbelstücke noch Blumenkübel den Weg versperren.

Balkon, Terrasse und Gartensind häu­fig nur über hohe Türschwellen oder Trep­penstufen zu erreichen. Lassen Sie sich von Profis helfen, um solche Höhen­unterschiede auszugleichen und barrierefrei zu gestalten.

Hausschuhemit fester Sohle tragen Sie sicher durch die Wohnung. Falls nötig, nehmen Sie eine Gehhilfe zur Unter­stützung. Brille und Hörgerät nutzen Sie sicherheitshalber auch zu Hause.

Manche Medikamente, zum Beispiel Blutdrucksenker oder Beruhigungsmittel, können Schwindel auslösen oder müde machen. Solche Nebenwirkungen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und erhöhen so womöglich Ihr Sturzrisiko. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Vielleicht kann er Ihnen ein alternatives Präparat verschreiben. Auch das Team in Ihrer Vor-Ort-Apotheke berät Sie gerne.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

Wenn Urin unangenehm riechtEin veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt...
25/07/2026

Wenn Urin unangenehm riecht

Ein veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt nicht immer eine Erkrankung dahinter. Häufig verändert sich der Geruch des Urins vorübergehend durch die Trinkmenge, Ernährung oder bestimmte Medikamente. Wichtig ist jedoch: Wenn der unangenehme Geruch anhält oder weitere Beschwerden dazukommen, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Häufig harmlose Ursachen

Urin besteht überwiegend aus Wasser. Zusätzlich enthält er Stoffwechselprodukte, Salze und Substanzen, die der Körper ausscheidet. Ist der Urin stark konzentriert, kann er intensiver riechen. Das passiert zum Beispiel, wenn zu wenig getrunken wurde, nach starkem Schwitzen oder bei Flüssigkeitsverlust.

Auch Lebensmittel und Getränke können den Geruch beeinflussen. Bekannt ist dies unter anderem nach Spargel, Kaffee, Alkohol oder stark gewürzten Speisen. In solchen Fällen normalisiert sich der Geruch meist innerhalb kurzer Zeit wieder.

Mögliche harmlose Auslöser sind:

- zu geringe Trinkmenge,

- starkes Schwitzen oder Flüssigkeitsverlust,

- bestimmte Lebensmittel,

- Kaffee oder Alkohol,

- Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.

Uringeruch allein beweist keinen Infekt

Viele Menschen denken bei unangenehm riechendem Urin sofort an eine Blasenentzündung. Tatsächlich ist Uringeruch allein aber kein sicherer Hinweis auf einen Harnwegsinfekt. Entscheidend sind die Begleitsymptome. Typisch für einen Infekt können Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterbauch, trüber Urin oder ein allgemeines Krankheitsgefühl sein.

Bei Männern sollte ein Verdacht auf Harnwegsinfekt besonders sorgfältig abgeklärt werden. Hier können auch die Prostata, Restharnbildung oder andere urologische Ursachen eine Rolle spielen.

Wenn der Geruch süßlich oder fruchtig ist

Ein süßlicher oder fruchtiger Uringeruch kann in seltenen Fällen auf Stoffwechselveränderungen hinweisen. Das gilt besonders, wenn zusätzlich starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. Dann sollte auch an Erkrankungen wie Diabetes oder eine Stoffwechselentgleisung gedacht werden.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

Eine urologische Untersuchung ist sinnvoll, wenn der unangenehme Geruch mehrere Tage anhält oder weitere Beschwerden auftreten. Dazu gehören:

- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen,

- häufiger oder plötzlicher Harndrang,

- Schmerzen im Unterbauch, Rücken oder in der Flanke,

- Fieber oder deutliches Krankheitsgefühl,

- sichtbares Blut im Urin.

Besonders sichtbares Blut im Urin sollte immer ärztlich abgeklärt werden – auch dann, wenn keine Schmerzen bestehen.

In der urologischen Praxis kann eine Urinuntersuchung schnell erste Hinweise geben. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Wichtig ist: Ein veränderter Uringeruch ist kein Grund zur Scham. Meist ist die Ursache harmlos, aber wenn Beschwerden dazukommen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

Müdigkeit trotz Eisen? Erfahre, warum die richtige Einnahme entscheidend ist. Optimiere deine Eisenaufnahme mit den rich...
24/07/2026

Müdigkeit trotz Eisen?
Erfahre, warum die richtige Einnahme entscheidend ist.
Optimiere deine Eisenaufnahme mit den richtigen Tipps!

Zähne und SchwangerschaftIn der Schwangerschaft verändert sich nicht nur der Körper sichtbar. Auch im Mund können sich n...
22/07/2026

Zähne und Schwangerschaft

In der Schwangerschaft verändert sich nicht nur der Körper sichtbar. Auch im Mund können sich neue Beschwerden bemerkbar machen.

Manche werdenden Mütter stellen fest, dass ihr Zahnfleisch schneller blutet, empfindlicher reagiert oder leicht anschwillt. Andere bemerken einen veränderten Geschmack, mehr Mundtrockenheit oder Probleme durch Übelkeit. Diese Veränderungen hängen vor allem mit dem Hormonhaushalt zusammen, der während der Schwangerschaft stark umgestellt wird.

Warum das Zahnfleisch jetzt sensibler reagieren kann

Die Hormone Östrogen und Progesteron steigen in der Schwangerschaft deutlich an. Dadurch wird das Zahnfleisch stärker durchblutet und das Gewebe kann weicher und empfindlicher wirken. Gleichzeitig reagiert der Körper auf bakterielle Beläge im Mund oft intensiver als sonst. Schon kleinere Mengen Plaque können deshalb ausreichen, um das Zahnfleisch zu reizen.

Eine typische Folge ist die sogenannte Schwangerschaftsgingivitis. Damit ist eine Zahnfleischentzündung gemeint, die während der Schwangerschaft verstärkt auftreten kann. Mögliche Anzeichen sind:

Zahnfleischbluten beim Putzen oder bei der Reinigung der Zahnzwischenräume,
gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch,
empfindliche Stellen am Zahnfleischrand,
Mundgeruch,
ein Druck- oder Spannungsgefühl im Mund.
Wichtig ist: Die Schwangerschaft allein macht das Zahnfleisch nicht krank. Meist spielen bakterielle Beläge die entscheidende Rolle. Werden diese nicht regelmäßig entfernt, kann sich die Entzündung verstärken. Aus einer unbehandelten Gingivitis kann sich im weiteren Verlauf eine Parodontitis entwickeln. Diese betrifft nicht nur das Zahnfleisch, sondern den gesamten Zahnhalteapparat. Zudem wird Parodontitis mit Schwangerschaftskomplikationen wie Frühgeburten oder einem geringeren Geburtsgewicht in Verbindung gebracht.

Wenn Übelkeit den Zahnschmelz belastet

Gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten leiden viele Frauen unter Übelkeit oder Erbrechen. Dabei kommt Magensäure mit den Zähnen in Kontakt. Diese Säure kann den Zahnschmelz angreifen und sogenannte Erosionen begünstigen. Anders als bei Karies sind dabei nicht Bakterien der Auslöser, sondern die direkte Säureeinwirkung.

Nach dem Erbrechen sollte der Mund zunächst mit Wasser ausgespült werden. Auch eine fluoridhaltige Mundspülung kann sinnvoll sein. Mit dem Zähneputzen sollte man etwa 30 Minuten warten, damit der Zahnschmelz nicht zusätzlich mechanisch belastet wird.

Ernährung und Zahnpflege im Alltag

Häufige kleine Mahlzeiten, Heißhunger auf Süßes oder säurehaltige Getränke können die Zähne zusätzlich beanspruchen. Deshalb lohnt es sich, in der Schwangerschaft besonders bewusst auf zahngesunde Gewohnheiten zu achten.

Hilfreich sind:

Wasser oder ungesüßter Tee als Hauptgetränke,
zuckerarme Zwischenmahlzeiten,
kalziumreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, grünes Gemüse oder Nüsse,
fluoridhaltige Zahnpasta,
säurehaltige Speisen und Getränke nicht ständig über den Tag verteilt.
Wer durch Übelkeit Schwierigkeiten beim Zähneputzen hat, kann eine kleinere Zahnbürste oder eine mild schmeckende Zahnpasta ausprobieren. Auch die Reinigung der Zahnzwischenräume bleibt wichtig, da sich dort besonders leicht Beläge ansammeln.

Zahnärztliche Begleitung während der Schwangerschaft

Zahnärztliche Kontrollen sind in der Schwangerschaft eine sinnvolle Unterstützung. Dabei können Zahnfleischentzündungen, Karies oder andere Veränderungen früh erkannt werden. Außerdem erhalten Schwangere individuelle Tipps zur Mundpflege, Ernährung und zum Umgang mit Übelkeit.

Auch eine Professionelle Zahnreinigung kann hilfreich sein. Dabei werden Plaque und Zahnstein gründlich entfernt, sodass das Zahnfleisch entlastet und die Bakterienmenge im Mund reduziert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten, Schwellungen oder Schmerzen sollte nicht bis nach der Geburt gewartet werden.

Mit guter Mundhygiene, angepasster Ernährung und regelmäßiger zahnärztlicher Betreuung lassen sich viele Beschwerden gut vorbeugen. So bleiben Zähne und Zahnfleisch auch während der Schwangerschaft möglichst gesund.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Haarausfall können verschiedene Ursachen haben. Sowohl ein Eisenmangel als auch ei...
20/07/2026

Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Haarausfall können verschiedene Ursachen haben. Sowohl ein Eisenmangel als auch ein Progesteronmangel können ähnliche Beschwerden verursachen.

Clever packen für kleine NotfälleSonne auf der Nase, Sand zwischen den Zehen, ­endlich ­abschalten – und plötzlich zwick...
19/07/2026

Clever packen für kleine Notfälle

Sonne auf der Nase, Sand zwischen den Zehen, ­endlich ­abschalten – und plötzlich zwickt der Bauch, der Kopf pocht oder das Knie ist aufgeschürft. Spätestens dann ­zeigt sich, warum eine gut gepackte Reiseapotheke ­so wichtig ist. Was wirklich mitreisen sollte, entscheidet sich nach Reiseziel, Klima und Reiseart.

Die Grundausstattung

Ganz oben auf die Liste gehören persönliche Dauermedikamente, in ausreichender Menge und am besten mit etwas Reserve. Verspätete Flüge oder spontane Reiseverlängerungen kommen öfter vor als gedacht. Sinnvoll sind außerdem Schmerz- und Fiebermittel, Mittel gegen Durchfall und Übelkeit, Wunddesinfektion, Pflaster sowie Verbandsmaterial. Auch Allergiemittel, Nasenspray, Halstabletten oder Hilfe gegen juckende Insektenstiche können unterwegs wichtig ­werden.

Wenn der Bauch rebelliert

Gerade bei Magen-Darm-Problemen zählt vor allem eins: trinken! Durchfall kann den Körper schnell austrocknen. Deshalb gehören orale Elektrolytlösungen unbedingt ins Gepäck, besonders bei Kindern und älteren Menschen. Sie gleichen wichtige Mineralstoffe wieder aus und helfen dem Körper, schneller in Balance zu kommen.

Kleine Urlauber, eigene Regeln

Mit Kindern reist automatisch eine etwas andere Apotheke mit. Fieberthermometer, altersgerechte Schmerzmittel, kindgerechter Sonnen- und Mückenschutz und Elektrolytlösungen sollten griffbereit sein. Wichtig: Medikamente für Erwachsene eignen sich nicht automatisch für Kinder. Dosierungen richten sich immer nach Alter und Gewicht. Und noch ein Sommerdetail: Zäpfchen können bei großer Hitze weich werden. Säfte oder Tropfen sind unterwegs oft praktischer.

Fernweh mit Vorbereitung

Fernreisen brauchen meist etwas mehr Vorbereitung. Je nach Reiseziel spielen Impfungen, Mückenschutz oder Malaria­vorsorge eine Rolle. Auch bei Trekkingtouren im Hochgebirge gilt: langsam aufsteigen statt übermütig loszustürmen. Spezielle Medikamente gegen Höhenkrankheit gehören nicht automatisch in jede Reiseapotheke, sondern nur nach ärztlicher Beratung.

Hitze? Lieber nicht

Während wir Sonne lieben, reagieren viele Arzneimittel empfindlich auf Hitze. Auto, Strandtasche oder sonniges Fensterbrett bekommen Tabletten und Tropfen oft nicht gut. Die meisten Medikamente fühlen sich bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad am wohlsten. Kühlpflichtige Mittel brauchen besondere Aufmerksamkeit. Sie müssen zwar kühl bleiben, dürfen aber nicht einfrieren. Eisakkus direkt an empfindliche Medikamente zu legen, ist deshalb keine gute Idee.

Wichtig für Flugreisen

Rezeptpflichtige Medikamente reisen am besten in ihrer Originalverpackung mit Beipackzettel. Bei Flugreisen gehört ein Teil der wichtigsten Arzneien ins Handgepäck. Für bestimmte Medikamente, etwa Betäubungsmittel, gelten im Ausland besondere Regeln und Bescheinigungen. Wer rechtzeitig nachfragt, spart sich unangenehme Überraschungen am Zoll.

Mini-Checkliste für die Reiseapotheke

• Dauermedikamente

• Schmerz- und Fiebermittel

• Elektrolytlösung

• Mittel gegen Übelkeit und Durchfall

• Pflaster und Wunddesinfektion

• Sonnen- und Insektenschutz

• Allergiemittel

• Fieberthermometer

• Wichtige Medikamente ins Handgepäck

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Sonnenschutz für die AugenSonnenbrillen sind mehr als ein Modeaccessoire. Sie schützen Ihre Augen vor schädlicher UV-Str...
16/07/2026

Sonnenschutz für die Augen

Sonnenbrillen sind mehr als ein Modeaccessoire. Sie schützen Ihre Augen vor schädlicher UV-Strahlung – vorausgesetzt, die Qualität stimmt.

Grelles Sonnenlicht ist für die Augen nicht nur unangenehm. Es kann unsere empfindlichen Gucker reizen, zu Bindehautentzündungen oder entzündeten Lidern führen. Auf lange Sicht hinterlässt die UV-Strahlung wo­möglich sogar bleibende Schäden an Hornhaut, Linse und Netzhaut. Augen, die viel der prallen Sonne ausgesetzt sind, haben zudem ein erhöh­tes Risiko für Grauen Star oder eine Makuladegeneration. Denn ähnlich wie die Haut»mer­ken«sich auch die Augen jeden Son­nenschaden und altern schneller, je mehr Sonne sie sehen. Eine gute Sonnen­brille ist deshalb kein Luxus, sondern ak­tive Augenpflege. Sie bewahrt nicht nur vor zahlreichen Augenerkrankungen – als angenehmer Nebeneffekt hilft sie auch, Blinzelfältchen zu vermeiden.

Sonnenbrille mit UV-Filter

Eine Sonnenbrille schützt nur dann zuverlässig, wenn sie mit einem UV-Filter ausgestattet ist. Dunkle Gläser allein bie­ten keinen Schutz vor UV-Strahlung. Im Gegenteil: Hinter getönten Gläsern ohne UV-Filter weiten sich die Pupillen, und die schädlichen Strahlen gelangen ungehindert ins Augen­innere. Entscheidend ist eine spezielle»Schutzausrüstung«im Glas, die mit bloßem Auge nicht erkenn­bar ist – und mit der Tönung nichts zu tun hat.

Achten Sie auf Gütezeichen

Beim Kauf sollten Sie auf zwei Kennzeichnungen achten: Das Zeichen»UV 400«bedeutet, dass alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern – also praktisch das gesamte UV-Spektrum – gefiltert werden. Das»CE«-Zeichen bestätigt, dass die Brille den eu­­ropäischen Qualitätsstandards entspricht. Fehlen diese Angaben, sollten Sie besser die Finger davonlassen. Eben­falls wichtig ist eine gute Passform: Sie schützt auch seitlich vor einfallendem Licht.

Kontaktlinsen plus Brille

Wer Kontaktlinsen trägt, ist nicht automatisch geschützt. Selbst Kontaktlinsen mit UV-Filter bieten nur einen begrenzten Schutz, da nicht die gesamte Augen­oberfläche bedeckt wird. Nur ein Brillen­­glas mit UV-Schutz kann die Augen op­timal schützen. Zusätzlich zu Kontakt­linsen tragen Sie deshalb im Freien lieber noch eine gute Sonnenbrille.

Am Wasser und in den Bergen

Menschen mit bestehenden Augenproblemen – etwa einem Grauen Star oder einer Makuladegeneration – sind beson­ders UV-empfindlich. Gleiches gilt für alle, die Medikamente einnehmen, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Und wenn Sie ins Gebirge oder ans Meer fahren, ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten: Schnee und Wasser reflektieren das Sonnenlicht und verstärken die UV-Belastung. Die Sonnenbrille ist hier ein absolutes Muss.

Angenehme Extras

Sehr komfortabel sind sogenannte polarisierende Gläser. Sie bieten nicht nur einen guten UV-Schutz, sondern reduzieren auch störende Blendeffekte, zum Beispiel auf der Wasseroberfläche. Bewährt haben sich auch selbsttönende Gläser, die sich automatisch den Lichtverhältnissen anpassen. Bitte beachten Sie hier aber, dass diese für Autofahrer weniger geeignet sind. Der Grund lautet: Selbsttönende Gläser reagieren nur auf direkte UV-Strahlung und können hinter einer Windschutzscheibe kaum abdunkeln.

Qualität aus Ihrer Apotheke

Ja, in Ihrer Vor-Ort-Apotheke bekommen Sie sogar Ihre Sonnenbrille, ebenso natürlich bei Ihrem Optiker. Und diese Modelle – anders als Billigbrillen vom Wühltisch – entsprechen den stren­gen Normen, haben eine CE-Kennzeich­nung und bieten daher verlässlich geprüften UV-Schutz. Sie garantieren Blend­schutz auf höchstem Niveau –was für eine Wohltat für die Augen.Welche Filterkategorie für Sie am besten geeignet ist, dazu berät Sie gern das Apothekenteam. Ihr Optiker kann zudem prüfen, ob Ihre alte Sonnenbrille noch ausreichend schützt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

Adresse

Hagenbacher Str. 2
Jagstfeld
74177

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 13:00
14:30 - 18:00
Dienstag 08:30 - 13:00
14:30 - 18:00
Mittwoch 08:30 - 13:00
14:30 - 18:00
Donnerstag 08:30 - 13:00
14:30 - 18:00
Freitag 08:30 - 13:00
14:30 - 18:00

Telefon

+49713695190

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