Lenja Hundephysio

Lenja Hundephysio Hundephysio ist eine Ergänzung oder auch Alternative zur medikamentösen oder operativen Therapie

Social Media suggeriert uns perfekte Hunde.In der Praxis sieht das tatsächlich anders aus, kaum ein Hund legt sich ganz ...
07/08/2025

Social Media suggeriert uns perfekte Hunde.
In der Praxis sieht das tatsächlich anders aus, kaum ein Hund legt sich ganz gechillt auf den Behandlungstisch.

Ist es denn dann überhaupt möglich mit meinem Hund zur Physiotherapie zu gehen?

Ganz klar – Ja!
Denn die Physiotherapie besteht aus mehreren Standbeinen.

Die Anamnese liefert bereits wichtige Informationen über die Vorgeschichte des Hundes

Die Adspektion liefert wichtige Informationen zur Haltung des Hundes. Dazu besichtigt man das Tier von allen Seiten.

Auch mit der Ganganalyse werden Hinweise auf die Erkrankung gewonnen.

Bei der Untersuchung ertastet man die fühlbaren Krankheitserscheinungen.
Die Grobuntersuchung am stehenden Hund verschafft einen ersten Überblick über die Symmetrie, Füllung der Gelenke und Schmerzen.

Die Feinuntersuchung am liegenden Hund zeigt Abweichungen wie z.B. Hypomobilität, Krepitation und Instabilität.

Am Ende tragen wir alle Ergebnisse zusammen wählen eine Therapieform und erstellen ein Hausaufgabenprogramm.

Meine Philosophie:
Es ist mir sehr wichtig, dass eure Vierbeiner freiwillig, ohne jegliche Angst und immer wieder gerne in meine Praxis kommen.
Daher ist es mir ein Anliegen, stressfrei und gänzlich ohne Druck zu arbeiten.
Ihr Vierbeiner bekommt bei mir ganz individuell die Zeit die er benötigt um mich kennenzulernen und Vertrauen zu fassen.

Eine leider weit verbreitete Fehleinschätzung ist, dass ein Hund, der tobt, spielt oder dem Ball hinterherrennt, auch ke...
19/06/2025

Eine leider weit verbreitete Fehleinschätzung ist, dass ein Hund, der tobt, spielt oder dem Ball hinterherrennt, auch keine Schmerzen haben kann. Sonst würde er das schließlich nicht tun.

Rudeltiere sind immer noch stark von ihren Urinstinkten geprägt. Es passiert häufig, dass die Schwachen und kranken Tiere vom Rudel ausgeschlossen werden. Daher versuchen sie auch vor uns Ihre Schmerzen zu verstecken.
Auch denken Hunde nicht wie wir, ihnen ist nicht bewusst, dass wenn Sie Bewegung XY machen, es ihnen hinterher wieder schlechter geht. Sie leben im Moment und wenn es der Schmerz gerade zulässt, wird halt auch mal getobt. Es liegt an uns Menschen dies zu unterbinden und sie vor einem „Fehler“ zu bewahren.

Wie intensiv Schmerzen wahrgenommen werden und wie hoch die Schmerztoleranz ist, ist genau wie bei uns Menschen sehr individuell.
Ganz sicher ist jedoch - ein Tier simuliert nicht! Soll heißen: Zeigt ein Tier Schmerzen an, dann hat es auch wirklich Schmerzen!
Die hier genannten Anzeichen, sind nur einige Alarmsignale die auf Schmerzen hindeuten können.

- Veränderungen im Gangbild
- Weniger Freude an Bewegung
- Schwierigkeiten bei Aufstehen und Hinlegen
- Es fällt schwer eine Ruheposition zu finden
- Warme Stellen an Gelenken oder am Rücken
- Berührungsempfindlichkeit
- Veränderungen am Fell
- Vermeiden einer bestimmten Bewegung
- Vermehrtes Sabbern, Hecheln, schmatzen
- wiederholtes Lecken oder knabbern an den Gelenken
- angespannter Gesichtsausdruck
- Verändertes Sozialverhalten
- Veränderte Körperhaltung
- Der Hund springt plötzlich nicht mehr
- Einlaufschwierigkeiten nach Ruhephasen
- Schwierigkeiten beim Lagewechsel

Adresse

Hauptstraße 165
Kappelrodeck
77876

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