03/06/2026
„Warum schläft mein Baby nicht einfach durch?“
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Tatsächlich sind nächtliche Wachphasen sinnvoll. Babys wachen zwischen ihren Schlafzyklen immer wieder kurz auf, um zu überprüfen:
Bin ich sicher?
Ist meine Bezugsperson noch da?
Habe ich Hunger oder Durst?
Ist mir zu warm oder zu kalt?
Fühle ich mich wohl oder ist vielleicht meine Windel voll?
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Stillen in der Nacht ist deshalb viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es hilft deinem Baby, sich zu regulieren, Nähe zu tanken und wieder entspannt in den Schlaf zu finden.
Gerade in den ersten Lebensmonaten sind häufige nächtliche Stillmahlzeiten außerdem wichtig für die Milchbildung und die Versorgung deines Babys.
Als Stillberaterin weiß ich, wie sinnvoll diese nächtlichen Wachphasen sein können. Als Mama eines Neugeborenen weiß ich aber auch, wie anstrengend sie sich manchmal anfühlen.
Wenn dein Baby nachts häufig aufwacht, bedeutet das nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt. Oft zeigt es vielmehr, dass sein kleines Schutzsystem genauso arbeitet, wie die Natur es vorgesehen hat.
Und während die Nächte manchmal lang erscheinen, gibst du deinem Baby genau das, was es gerade braucht: Nähe, Sicherheit und Geborgenheit.