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Heilpraktikerin · Yoga · Meditation · QiGong · Stressbewältigung · Burnout-Prävention

Online-Kurse · Leinfelden-Echterdingen · Filderstadt

19/08/2026

Meditation ist nicht gleich Meditation. 🧘‍♀️

Viele denken dabei an "einfach still sitzen und an nichts denken" — aber es gibt ganz unterschiedliche Formen, und jede wirkt anders auf deine Atmung, deine Körperwahrnehmung und deine Gedanken.

Genau das kannst du ab Ende September in meinem neuen Kurs "Einführung in die Meditation" selbst erfahren: An jedem Abend steht eine andere Meditationsform im Mittelpunkt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung geht es in die Praxis — und am Ende ist Raum für Fragen und Austausch.

So findest du heraus, welche Form wirklich zu dir passt, um innerlich zur Ruhe zu kommen und neue Kraft für deinen Alltag zu schöpfen.

Schau gerne auf meiner Website vorbei oder komm unverbindlich zu einer Schnupperstunde. 🪷

www.lotusraum.de

18/08/2026

Ein Lächeln kann dein Gehirn täuschen — im guten Sinne, sagt die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese: Schon die bloße Muskelbewegung hochgezogener Mundwinkel sendet ein Signal an dein Gehirn, das mit echtem Wohlbefinden verknüpft ist — unabhängig davon, ob dir gerade danach ist.

Zwar konnten die Ergebnisse der ursprünglichen Studie von Strack, Martin und Stepper (1988) in einer großen Replikationsstudie 2016 nicht bestätigt werden. Eine neuere Untersuchung fand den Effekt aber wieder — schwächer als ursprünglich angenommen, aber vorhanden.

Ein zweiter, unabhängiger Effekt kommt oft noch dazu: Aus dem bewussten Lächeln wird schnell ein echtes Lachen — und das schüttet nachweislich Endorphine aus, gut belegt und unabhängig von der Facial-Feedback-Debatte.

So oder so: Dein Lächeln lohnt sich — kostet nichts, und ein bisschen mehr Lachen tut sowieso immer gut.

Schick das an jemand, dem das weiterhilft.

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16/08/2026

Kloß im Hals — und du weißt nicht warum? 😮‍💨

Es muss nicht die Rührung sein. Meistens steckt etwas Unspektakuläres dahinter: unbewusst angespannte Muskulatur im Kehlkopfbereich, ausgelöst durch Dauerstress.

Ein Fakt, der vielen hilft: Frauen sind von diesem sogenannten Globusgefühl häufiger betroffen als Männer — und es ist nachweislich harmlos, auch wenn es sich bedrohlich anfühlt.

Was dahintersteckt: Dein Sympathikus hält die Kehlkopfmuskulatur angespannt, gleichzeitig wird die Speichelproduktion gedrosselt — deshalb fällt auch trockenes Schlucken schwerer, wenn du gestresst bist.

Die simple Lösung: Gähnen. Dabei senkt sich der Kehlkopf und genau diese Muskulatur wird gedehnt — eine der einfachsten Übungen aus der Stimmtherapie gegen dieses Gefühl.

Solltest du dauerhaft einen Druck im Hals haben, der auch mit Gähnen nicht besser wird, lass bitte mal nach deiner Schilddrüse schauen.

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13/08/2026

Kennst du das: total müde, aber dein Körper kommt nachts einfach nicht runter?

Damit du einschlafen kannst, muss deine Körperkerntemperatur um etwa 1°C sinken — eines deiner wichtigsten biologischen Einschlaf-Signale. Bei Hitze fällt dir genau das schwer, dein Körper bleibt in einer Art Wach-Modus stecken.

Zwei Wege, die dabei wirklich helfen: Eine lauwarme (nicht kalte!) Dusche vor dem Schlafen weitet deine Blutgefäße, sodass dein Körper danach Wärme leichter von innen abgeben kann — ein kurzer kalter Guss bewirkt oft das Gegenteil.

Und: Verdünntes Pfefferminzöl auf Schläfen oder Pulsadern wirkt kühlend, weil das enthaltene Menthol gezielt deine Kälterezeptoren (TRPM8) aktiviert — dein Nervensystem registriert "kühl", auch ohne dass sich die tatsächliche Temperatur ändert.

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12/08/2026

Nicht immer sind es die Muskeln, die für Steifheit oder Verspannungen verantwortlich sind — oft ist es das Gewebe drumherum: die Faszie.

Die Faszie umhüllt Muskeln, Organe und Gelenke wie ein durchgehendes Netz im ganzen Körper. Bei zu wenig Bewegung oder einseitiger Belastung kann sie mit der Zeit verkleben oder verfilzen — das schränkt die Beweglichkeit ein und kann Schmerzen verursachen, oft an Stellen, die auf den ersten Blick gar nichts mit der eigentlichen Ursache zu tun haben.

Ab September biete ich im Lotusraum einen eigenen Faszienyoga-Kurs an: Im Unterschied zum ruhigeren Yin Yoga arbeiten wir hier mit dynamischen, fließenden Bewegungen, die das Bindegewebe gezielt geschmeidig halten.

Meine Ausbildung dazu habe ich bei Joanne Avison absolviert, einer international anerkannten Expertin für Faszien-Anatomie im Yoga.

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11/08/2026

Greifst du morgens als Erstes zum Handy? Die meisten von uns schon.

Probier stattdessen folgendes: Setz dich beim Aufstehen zuerst an die Bettkante, stell beide Füße fest auf den Boden und spüre kurz bewusst deine Füße und den Kontakt zum Boden. Dann atmest du 3 bis 5 Mal tief in den Bauch ein — und noch langsamer wieder aus. Über den verlängerten Ausatmen wird dein Parasympathikus aktiviert.

Der tiefe, ruhige Atem hilft Dir zu entspannen, während dich Handy-Nachrichten schnell in den Stressmodus versetzen können — vor allem, wenn du noch gar nicht richtig wach bist.

Du brauchst keine ausgefeilte Morgenroutine — schon diese eine Minute kann reichen, damit sich dein ganzer Tag gleich anders anfühlt.

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09/08/2026

Fällt dir eine Entscheidung manchmal schwer, weil du ständig hin- und herüberlegst?

Versuch es mal mit einen anderen Zugang: Leg die Hand aufs Herz, stell dir die Frage laut, die dich beschäftigt, und spüre nach, wie sich dein Körper dabei anfühlt — eng und zusammengezogen, oder eher weit und leicht.

Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio beschreibt genau solche Körperreaktionen als "somatische Marker" — Signale, die oft entstehen, bevor der bewusste Gedanke fertig ist. Seine Forschung an Patienten mit bestimmten Hirnschädigungen zeigte: Ohne diese körperlichen Signale fiel ihnen das Entscheiden extrem schwer, selbst wenn ihr logisches Denken intakt blieb.

Praktisch heißt das: Bei früheren Erfahrungen speichert dein Körper automatisch mit, wie sich eine Entscheidung angefühlt hat — über Herzschlag, Atmung, Muskelspannung. Bei einer ähnlichen Situation ruft er dieses gespeicherte Muster blitzschnell wieder ab, oft schneller, als du bewusst nachdenken kannst.

Das ersetzt kein bewusstes Abwägen — aber es ist ein Hinweis, der dir hilft, die für dich passende Entscheidung zu treffen.

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06/08/2026

Kennst du das Gefühl, abends noch lange grübelnd wach zu liegen, obwohl der Tag objektiv gar nicht so schlecht war?

Das liegt am sogenannten Negativity Bias — unser Gehirn ist evolutionär darauf trainiert, negative Erlebnisse stärker zu speichern als positive, weil das früher überlebenswichtig war.

Die Übung aus dem Reel (entwickelt von Martin Seligman und Mihaly Csikszentmihalyi, University of Pennsylvania) durchbricht genau dieses Muster. Studien zeigen messbare Verbesserungen bei Wohlbefinden und Schlafqualität — teilweise noch Monate später nachweisbar.

Wichtig dabei: Es brauchen keine großen Erfolge zu sein. Eine gute Tasse Kaffee, ein nettes Gespräch, ein Sonnenstrahl auf dem Weg zur Arbeit — genau diese kleinen, unscheinbaren Momente zählen am meisten, weil dein Gehirn lernt, sie überhaupt erst wahrzunehmen. Langfristig trainierst du so dein Gehirn darin, das Positive von selbst stärker wahrzunehmen als das Negative — dieselbe Neuroplastizität, die auch neue Gewohnheiten möglich macht.

Am Sonntag geht's darum, warum es sich manchmal so schwer anfühlt, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.

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05/08/2026

Eine Krebserkrankung oder eine chronische Erkrankung verändert vieles — auch, wie dein Körper sich anfühlt und was er gerade leisten kann.

Seit 2021 ist Yoga offiziell in der deutschen S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer PatientInnen" verankert, 2024 wurde die Empfehlung erweitert. Die Evidenz ist mittlerweile solide: Eine Metaanalyse über 26 Studien zeigt bei Brustkrebspatientinnen signifikant verbesserte körperliche Lebensqualität, mehr Energie, weniger Übelkeit und Schmerzen. Weitere Studien belegen Effekte auf Fatigue, Schlaf, Angst und depressive Symptome.

Ab September biete ich im Lotusraum einen eigenen Kurs an: Yoga sanft, speziell für Krebs- und chronisch Erkrankte. Jede Übung wird an deine Tagesform angepasst — es geht nie um Leistung, sondern darum, sanft wieder Kontakt zu deinem Körper aufzunehmen, in deinem eigenen Tempo.

Ich bin zertifizierte Yoga und Krebs Trainerin (Advanced) der Kammler Akademie (www.yoga-und-krebs.de) und speziell dafür ausgebildet, dich in der Stunde zu unterstützen, so wie du gerade da bist — körperlich und emotional.

Melde dich gerne persönlich bei mir — dann besprechen wir vorab in Ruhe, was für dich gerade passt. 🪷

04/08/2026

Kennst Du das? Irgendwann lässt die Konzentration merklich nach, egal wie sehr du dich zusammenreißt?

Das liegt nicht an dir oder mangelnder Disziplin - dein Gehirn arbeitet in natürlichen Wellen unterschiedlicher Wachheit, insgesamt etwa 80 bis 120 Minuten pro Zyklus, wie es der Schlafforscher Nathaniel Kleitman schon in den 1960ern beschrieben hat ("Basic Rest-Activity Cycle"). Die Konzentration ist dabei meist in den ersten 60 bis 90 Minuten am höchsten, bevor sie spürbar nachlässt.

Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Wer diese Phase ignoriert und einfach durcharbeitet, wird nachweislich nicht produktiver, sondern zunehmend fehleranfälliger und erschöpfter.

Die Übung aus dem Reel — Handflächen reiben bis sie schön warm sind, dann sanft auf die geschlossenen Augen legen ("Palming") — gibt genau in diesem Moment deinen Augen und deinem Kopf eine echte, kleine Pause, ganz ohne Aufwand. Und die Konzentration kehrt zurück.

Am Donnerstag zeige ich dir ein kurzes Abend-Ritual, das dabei hilft, dein Nervensystem gezielt runterzufahren.

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