Sandra Kaufer - Rebellion der Pferde

Sandra Kaufer - Rebellion der Pferde Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Sandra Kaufer - Rebellion der Pferde, Osteopath, Am Bahnhof 4, Lommatzsch.

Sandra Kaufer | Pferdegesundheit & Persönlichkeitsentwicklung
🐎Neue Wege für Pferd & Mensch
🐴Pferdeosteopathie weiter gedacht
🙏🏻Bereit zur Expertin deines Pferdes zu werden?
⬇️Entdecke deine Möglichkeiten⬇️

08/09/2026

Manche Pferde kommen gefühlt von einem Drama ins nächste.
Kaum scheint eine Sache besser zu werden, steht schon die nächste vor der Tür.

Du hast behandelt, verändert, ausprobiert, gelernt und trotzdem landest du mit deinem Pferd immer wieder an einem ähnlichen Punkt, als würdet ihr euch im Kreis drehen?

Es fühlt sich an, als wärt ihr in einer Art Zeitschleife?

Trauma kann dazu führen, dass ein Nervensystem an alten Schutzmustern festhält.

Es ist, als wäre ein Teil der Erfahrung eingefroren und würde in bestimmten Situationen immer wieder anspringen.

Die Situation heute ist oftmals eine andere, aber im Körper fühlt es sich dann trotzdem vertraut an.

Und genau das sehen wir auch bei Pferden.
Eine neue Situation, ein neuer Auslöser und plötzlich reagiert der Körper wieder mit einer alten Strategie.

Andere Situation. Andere Kulisse. Aber irgendwie immer wieder dasselbe Gefühl.

Und manchmal erleben wir Menschen genau das auch.

Vielleicht ist die eigentliche Veränderung deshalb nicht, die nächste „Baustelle“ noch besser zu lösen, sondern zu verstehen, wo der Ursprung liegt und warum dieses Nervensystem immer wieder an denselben Punkt zurückkehrt.

Denn eine Zeitschleife endet nicht dadurch, dass wir noch mehr kontrollieren.

Sie beginnt sich zu verändern, wenn ein Nervensystem neue Erfahrungen machen darf.

Genau hier setzt für mich traumasensible Körperarbeit an.

❤️ In meinem 6-Wochen-Programm „Zurück in die Lebendigkeit – traumasensible Körperarbeit für Pferde“ lernst du, dein Pferd auf dieser Ebene selbst zu verstehen und zu begleiten.

Start: 13.09.2026 – zum letzten Mal.

Schreib „Lebendigkeit“ in die Kommentare und ich schicke dir alle Infos.

06/09/2026

Stress ist nicht der Feind.

05/09/2026

In über 10 Jahren als Pferdeosteopathin habe ich gelernt, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern dem Pferdekörper zuzuhören und verstehen zu wollen, warum er bestimmte Muster entwickelt.

Ein Phänomen ist mir dabei über die Jahre immer wieder begegnet:
Wallache, die unerklärlich lahm gingen, Schwierigkeiten hatten ihre Hinterhand wirklich zu nutzen oder bei denen bestimmte Spannungsmuster trotz verschiedenster Behandlungen immer wieder zurückkamen.

Selten war ich bei diesen Pferden die erste Anlaufstelle und natürlich schauen wir zuerst auf das, was der Körper im Hier und Jetzt zeigt: Hufe, Gelenke, Muskulatur, Faszien und Bewegungsabläufe.

Doch irgendwann wurde für mich immer deutlicher, dass wir einen Körper nicht losgelöst von seiner Geschichte betrachten können.

Bei Wallachen gibt es eine Erfahrung, die dabei erstaunlich selten Beachtung findet:

die Kastration.

Nicht jede Lahmheit oder Verhaltensauffälligkeit eines Wallachs hat etwas mit seiner Kastration zu tun, aber es ist für ein junges Pferd eben auch nicht nur ein medizinischer Eingriff, nach dem die Wunde verheilt und irgendwann nichts mehr davon zu sehen ist.

Denn während dieser Zeit macht das Nervensystem Erfahrungen.
Das Pferd erlebt Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einen erheblichen Kontrollverlust.
Die körperliche Wunde heilt. Doch das bedeutet nicht automatisch, dass die Erfahrung für das Nervensystem damit abgeschlossen ist.

Manchmal lohnt es sich, bei einem körperlichen Muster nicht nur zu fragen, woher es anatomisch kommt, sondern auch, welche Erfahrungen diesen Körper geprägt haben könnten.

Welche Schutzmechanismen waren damals notwendig? Welche Spannungen sind vielleicht daraus entstanden? Warum hält der Körper möglicherweise bis heute an bestimmten Mustern fest?

Die Verbindung zwischen Körper, Nervensystem und der Geschichte eines Pferdes ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.

Darum geht es auch in meinem 6 Wochen Programm „Zurück in die Lebendigkeit – Traumasensible Körperarbeit für Pferde“, ab 13.09.2026.

Kommentiere „Lebendigkeit“ und ich schicke dir alle Infos.

04/09/2026

Eine unbequeme Wahrheit:

03/09/2026

Warum analysieren wir den Körper eines Pferdes nach seinen Symptomen und versuchen ihn zu „reparieren“, anstatt das Pferd in seiner Gesamtheit zu betrachten?

Wir schauen auf die Lahmheit, die verspannte Hinterhand, die fehlende Koordination oder ein Verhalten, das sich einfach nicht erklären lässt.

Wir behandeln, trainieren und optimieren.

Und trotzdem bleiben manche Muster ungeklärt oder kehren immer wieder zurück.

Gerade bei Wallachen lohnt sich deshalb ein Blick auf eine Erfahrung, die in der Pferdewelt so selbstverständlich geworden ist, dass wir sie kaum noch als prägend mitdenken:

Die Kastration.

Nicht alles, was wir nicht erklären können, geht auf ein Trauma zurück.
Doch meine Erfahrung in den letzten Jahren als Therapeutin zeigte mir, es wird immer noch zu selten in diese Richtung gedacht.

Denn ein junger Körper wird während einer Kastration nicht „nur“ operiert.

Sein Nervensystem macht eine Erfahrung.

Das Pferd erlebt Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Kontrollverlust, eine fremde Umgebung und möglicherweise die Trennung von vertrauten Pferden.

🔥Manches von dem, was dein Wallach heute zeigt, hat möglicherweise seinen Ursprung in Erfahrungen,die sein Nervensystem schon viel früher machen musste.

Genau hier setzt meine traumasensible Körperarbeit an.

❤️ In meinem 6-Wochen-Programm „Zurück in die Lebendigkeit“ lernst du, deinen Blick zu erweitern und Körper, Nervensystem und Geschichte deines Pferdes zusammen zu betrachten.

Start: 13.09.2026 – zum letzten Mal.

Kommentiere „Lebendigkeit“ und ich schicke dir alle Infos.

01/09/2026

Warum berührt uns der Anblick einer freien Pferdeherde eigentlich so tief?

Warum können wir stundenlang Bilder von Wildpferden anschauen und dabei dieses ganz besondere Gefühl bekommen?

Vielleicht, weil wir etwas wiedererkennen.

Etwas, das in uns selbst noch da ist.

Diese unbändige Lebendigkeit.
Die Freiheit, sich zu bewegen, zu fühlen, zu spielen, Beziehungen zu leben und einfach da zu sein, ohne ständig funktionieren zu müssen.

Und gleichzeitig leben wir in einer Welt, in der wir uns selbst unglaublich oft begrenzen.

Wir passen uns an, „funktionieren“ und kontrollieren.

Wir stellen unsere Bedürfnisse hinten an.

Von klein auf geprägt, wird das so irgendwann so normal, dass wir gar nicht mehr merken, wie weit wir uns von unserer eigenen Lebendigkeit entfernt haben.

🔥Und dann stehen wir vor unseren Pferden und wünschen uns genau das für sie:

Mehr Freiheit, Möglichkeiten sich auszudrücken, artgerechte Haltung.

Ein Leben, in dem sie wirklich Pferd sein dürfen.

Doch vielleicht berührt uns diese Sehnsucht auch deshalb so sehr, weil wir tief in uns selbst genau dasselbe wollen.

Zurück zu mehr Gefühl, den eigenen Körper wieder spüren und ihm vertrauen zu können.

Mehr Verbindung und Zugehörigkeit, zu anderen und auch zu unserer inneren Stimme.

Mehr von diesem Teil in uns, der irgendwann gelernt hat, leiser zu werden.

„Zurück in die Lebendigkeit“ bedeutet für mich deshalb nicht nur, Pferde auf ihrem Weg zu begleiten.

Es bedeutet auch, dass wir Menschen uns selbst wieder begegnen.

Wir müssen nicht erst ein Wildpferd werden oder eines besitzen, um frei zu sein.

Wir dürfen einfach wieder anfangen, uns selbst zu erlauben, lebendig zu sein.

❤️ Genau darum geht es in meinem 6-Wochen-Programm „Zurück in die Lebendigkeit“, das am 13.09.2026 zum letzten Mal startet.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, nicht nur für dein Pferd etwas zu verändern, sondern auch für dich, kommentiere „Lebendigkeit“ und ich schicke dir alle Infos.

31/08/2026

Was bedeutet es eigentlich, wirklich lebendig zu sein? ✨

Heute durfte ich mit Julia Katan – Kommunikatorin auf allen Ebenen und selbst Teilnehmerin meines Programms „Zurück in die Lebendigkeit“ – genau darüber sprechen.

Über Lebendigkeit.
Darüber, welche Formen sie annehmen kann.
Und darüber, was es bedeutet, lebendig mit unseren Pferden zu leben. 🐴

Denn Lebendigkeit ist nicht nur Leichtigkeit, Freude und dieses Gefühl von Freiheit.

Lebendigkeit kann laut sein. Wild. Unbequem.
Sie kann sich in einem klaren Nein zeigen, in Bewegung, in Widerstand, in Neugier – aber genauso in Ruhe, Weichheit und echter Verbindung.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas Entscheidendes: Wenn wir aufhören, Lebendigkeit bei unseren Pferden nur dann willkommen zu heißen, wenn sie sich so zeigt, wie wir sie gerne hätten.

In unserem heutigen Live haben Julia und ich uns darüber ausgetauscht, was Lebendigkeit eigentlich ist, welche Gesichter sie hat und wie sich unser Zusammenleben mit Pferden verändert, wenn wir ihr wieder mehr Raum geben.

Ein Gespräch über Pferde – und gleichzeitig über uns selbst. 💛

Denn vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ein „funktionierendes“ Pferd an unserer Seite zu haben.

Sondern eines, das sich traut, lebendig zu sein.

Und einen Menschen, der sich traut, es ebenfalls zu sein.❤️

Bei einem fremden Pferd können wir unglaublich geduldig sein. Wir sehen seine Angst, seine Krankheit oder seine Rückschr...
31/08/2026

Bei einem fremden Pferd können wir unglaublich geduldig sein.

Wir sehen seine Angst, seine Krankheit oder seine Rückschritte und denken: Das braucht eben Zeit.

Bei unserem eigenen Pferd sieht das oft ganz anders aus.
Egal ob Krankheit, Rückschritte im Training oder andere vermeintliche Defizite.
Da soll die Spannung endlich weg, die Verletzung schnell ausheilen und die Ziele möglichst prompt erreicht werden.

Und wenn es wieder schlechter wird, kommt schnell dieser Gedanke: Was mache ich falsch?

🐎Warum schenken wir anderen eigentlich so viel mehr Verständnis und Geduld als uns selbst?

Weil wir bei einem fremden Pferd nicht das Gefühl haben, dass sein Zustand etwas über uns aussagt.

Wir müssen es nicht „hinbekommen“. Wir tragen nicht dieselbe Verantwortung und haben nicht ständig das Gefühl, alles richtig machen zu müssen.

Bei unserem eigenen Pferd hängen plötzlich Liebe, Verantwortung, Erwartungen und unser eigener Anspruch daran.

Und genau da entsteht Druck.

Nicht, weil wir unser Pferd nicht lieben oder nicht annehmen können. Ganz im Gegenteil.

Wir wollen so sehr, dass es ihm gut geht, dass wir seinen Zustand manchmal unbewusst gegen uns selbst richten.

Dabei ist ein krankes Pferd kein Beweis dafür, dass du versagt hast.

Und ein Rückschritt bedeutet nicht, dass du wieder bei null bist.

Dein Pferd braucht keine perfekte Besitzerin.

Es braucht jemanden, der auch dann bei ihm bleiben kann, wenn die Entwicklung gerade nicht so aussieht, wie erhofft.

Vielleicht beginnt Heilung genau dort, wo du aufhörst, den Zustand deines Pferdes gegen dich selbst zu richten.

Wenn dich solche Themen rund um Trauma und traumasensible Körperarbeit beim Pferd berühren, dann folge mir gerne ♥️Du bist hier genau richtig!

30/08/2026

Was kann sich verändern, wenn wir beginnen, nicht nur auf das Verhalten oder die Symptome unserer Pferde zu schauen – sondern auf das, was dahinterliegt?

Die Frauen in diesem Beitrag sind mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Pferden und Erfahrungen in „Zurück in die Lebendigkeit“ gestartet.

Einige arbeiten selbst therapeutisch mit Pferden. Andere wollten endlich verstehen, warum sie trotz all ihres Wissens an bestimmten Punkten nicht weiterkommen.

Was sie mitgenommen haben, lässt sich kaum in einen einzigen Satz packen: mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, ein anderer Blick auf ihre Pferde, neue fachliche Zusammenhänge – und bei einigen auch eine ganz neue Verbindung zu sich selbst.

Swipe durch die Videos und hör dir ihre Erfahrungen selbst an. 🤍



„Als Tierärztin und Besitzerin von fünf sensiblen Pferden war mir schon lange klar, dass es für wirkliche Veränderung einen ganzheitlichen Blick braucht. Und trotzdem gab es immer wieder diese Frage: Da muss doch noch mehr sein?

„Zurück in die Lebendigkeit“ hat mir genau dafür eine neue Tür geöffnet. Ich mache heute ein paar Dinge neu – aber vor allem mache ich vieles, was ich schon kannte, anders und in einer viel größeren Tiefe.

Auch bei meinen eigenen Pferden hat sich dadurch viel verändert. Manches war direkt sichtbar, anderes entwickelt sich ganz leise und nach und nach.

Für mich hat sich diese eine Frage definitiv beantwortet: Ja, da ist mehr. 🤍“

✨ Am 13.09. startet die nächste Runde von „Zurück in die Lebendigkeit“ – sichere dir jetzt einen der letzten Plätze.

Kommentiere LEBENDIGKEIT und ich schicke dir alle Infos zum Programm direkt in dein Postfach. 🤍

„Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten damit, meinen Händen und meiner eigenen Wahrnehmung wirklich zu vertrauen. Wenn andere davon erzählten, wie sich Gewebe unter ihren Händen anfühlt, verändert oder löst, konnte ich das selbst kaum nachvollziehen.

Und dann kam dieser Moment, in dem ich es plötzlich selbst fühlen konnte. Ich habe gespürt, wie sich Gewebe unter meinen Händen bewegt – und dieses Gefühl war einfach gigantisch. 🤍

Was, wenn das Kopfschlagen deines Pferdes gar nicht das eigentliche Problem ist?Eine Übersprungshandlung entsteht häufig...
30/08/2026

Was, wenn das Kopfschlagen deines Pferdes gar nicht das eigentliche Problem ist?

Eine Übersprungshandlung entsteht häufig dort, wo ein Pferd in einem starken inneren Konflikt steckt.

Ein Teil von ihm möchte weg, Abstand schaffen oder sich entziehen, während ein anderer Teil bleibt, weil etwas von ihm erwartet wird, weil der Mensch Druck macht oder weil es gelernt hat, dass Weggehen keine Option ist.

⚡️Zwei gegensätzliche Handlungsimpulse treffen aufeinander und das Nervensystem findet keine wirkliche Lösung.

Und genau hier übersehen wir häufig die dritte Handlung.

Das Pferd kann weder fliehen noch sich wirklich wehren.
Also entsteht etwas anderes, zum Beispiel Kopfschlagen, Zähneknirschen, Schweifschlagen, Leerkauen oder andere repetitive Verhaltensweisen.

Ein Pferd, das noch deutlich „Nein“ sagt, stampft, schlägt oder sich dem Druck widersetzt, kann unter Umständen gesünder reagieren als eines, das äußerlich einfach funktioniert, obwohl sein Nervensystem längst in einem unlösbaren Konflikt steckt.

Denn Widerstand ist nicht automatisch das Problem. Er kann genau das sein, was einem Pferd noch zur Verfügung steht.

Viel leiser werden die Zeichen, wenn ein Pferd seinen Konflikt nicht mehr über Widerstand ausdrücken kann und stattdessen in ein Übersprungsverhalten ausweicht.

Und genau dieses Verhalten wird dann häufig bekämpft oder einfach ignoriert. Das Pferd dahinter wird dabei nicht mehr gesehen.

Für mich verändert diese Perspektive die gesamte Arbeit mit Pferden.

Nicht das Verhalten muss zuerst verschwinden.
Wir müssen verstehen, warum das Nervensystem überhaupt in eine Situation gekommen ist, in der keine der ursprünglichen Handlungen mehr möglich scheint.

❤️Wenn du verstehen möchtest, was hinter solchen Verhaltensweisen stecken kann und was traumasensible Körperarbeit für dein Pferd bewirken kann, dann folge mir. Du bist du hier genau richtig!

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