12/05/2020
Auge und Diabetes
Unser heutiges Krankheitsbild: Die Diabetische Retinopathie
Die diabetische Retinopathie ist eine Folge von Gefäßveränderungen an der Netzhaut bei Menschen. Diese Veränderungen können sowohl die Gefäßwände selbst auch auch die Durchblutungseigenschaften dieser beeinflussen. In fortgeschritteneren Stadien kann es zu Verschlüssen kleinster Gefäße mit Minderdurchblutung der betroffenen Netzhautbereiche kommen. Als Konsequenz kann sich hierbei auch eine sog. "Leckage", also eine Flüssigkeitsansammlung bilden; oft zentral und damit einhergehend mit einem schlechteren Sehen.
Laut einer Studie im Deutschen Ärzteblatt entwickelt jeder 5. Patient mit einem Diabetes die oben genannten Netzhautveränderungen.
Gleichzeitig ist die diabetische Retinopathie eine der weltweit häufigsten Ursachen für Blindheit und steht auch in Deutschland auf Rang 3 der Erblindungsursachen. Aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der an Diabetes erkrankten Patienten weltweit zunimmt, ist auch mit einer steigenden Bedeutung der diabetischen Retinopathie zu rechnen.
Anfängliche Änderungen auf der Netzhaut bemerken Sie als Patient nicht sondern nur Ihr Augenarzt!
Als Diabetiker sollten Sie mindestens einmal jährlich zur Vorsorge, um ihre Sehkraft zu schützen.
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