Trauerredner Holger Höhn

Trauerredner Holger Höhn »Die Leute sagen, dass wir alle nach einem Sinn des Lebens suchen. Ich glaube nicht, dass es das ist, was wir wirklich suchen.

Ich glaube, was wir suchen, ist eine Erfahrung des Lebendigseins …« Joseph Campbell Als erfahrener Trauerredner und Trauerbegleiter gestalte ich persönliche und würdevolle Trauerfeiern. Mit den passenden Worten, Bildern und der richtigen Musik lassen wir das Leben des Verstorbenen gemeinsam in Erinnerung bleiben. Ich biete eine einfühlsame Begleitung, um einen individuellen und respektvollen Abschied für Sie und Ihre Lieben zu gestalten.

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10/09/2026

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Heute ist der jährliche Welttag der Suizidprävention ⁠⁠
Alle 40 Sekunden stirbt weltweit ein Mensch an Suizid und dennoch sind Themen wie Suizid und Suizidgedanken immer noch ein großes Tabu in unserer Gesellschaft.⁠ Der Welttag der Suizidprävention ist ein Aufruf, darüber zu sprechen, aufmerksam zu sein, füreinander da zu sein sowie Mut und Hoffnung zu schenken.⁠⁠
Lass drei Herzen in den Kommentaren da, um Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind und teile diesen Beitrag gerne 🩷🩷🩷 ⁠⁠
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👉🏻Falls du Hilfe brauchst: In meiner Bio habe ich eine Seite mit Hilfsangeboten der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention verlinkt.⁠ Die Telefonseelsorge ist 24/7 telefonisch erreichbar unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 oder per Mail bzw. Chat unter www.telefonseelsorge.de⁠⁠
👉🏻Falls du dich fragst, was es mit dem Semikolon im Beitrag auf sich hat: Das Semikolon symbolisiert, dass wir trotz der Herausforderungen und Tiefpunkte im Leben weitermachen können. Genauso wie in der Literatur, wenn ein/e Autor:in das Semikolon an eine Stelle setzt, wo der Satz eigentlich hätte auch beendet werden können.⁠ Wenn du gerade das Gefühl hast, dass du nicht mehr weiter weißt, dann denke daran: Dein Satz ist noch nicht zu Ende geschrieben. Suche dir unbedingt Unterstützung und spreche darüber.

Die Wahrheit, über die beim Kaffee keiner spricht 😉 Ich stehe oft dort, wo andere am liebsten wegschauen. Am offenen Gra...
06/09/2026

Die Wahrheit, über die beim Kaffee keiner spricht 😉

Ich stehe oft dort, wo andere am liebsten wegschauen. Am offenen Grab, im Trauerzimmer, am Bett, in dem gerade jemand gegangen ist. Und wenn man das oft genug tut, merkt man: Der Tod ist nicht das Problem. Unser Schweigen über ihn ist das Problem.
Wir planen Hochzeiten bis ins letzte Detail. Blumen, Musik, wer neben wem sitzt. Aber wenn es um die eigene letzte Feier geht, zucken die meisten mit den Schultern: „Mach mal, wird schon.” Dabei ist es die einzige Veranstaltung im Leben, bei der man selbst nicht mehr mitreden kann, wenn’s drauf ankommt.
Ich frage Angehörige oft: Wie war er, wie war sie? Und dann kommt fast immer erst ein Lachen – bevor die Tränen kommen. Die schrägste Angewohnheit. Der Satz, den er ständig gesagt hat. Das Missgeschick, über das die ganze Familie noch heute lacht. Der Humor stirbt nämlich nicht mit. Er wird zur Erinnerung, mit der man weiterlebt.
Mein Anker in diesem Job ist ein einfacher Gedanke: Man muss keine Angst vorm Sterben haben, um trotzdem gut zu leben. Beides geht getrennt. Die einen fürchten sich davor und leben trotzdem mutig. Andere reden lässig über den Tod und trauen sich im Leben kaum was. Der Tod ist kein Motivationscoach – aber er ist ein ziemlich guter Realitäts-Check.
Was mir in all den Jahren aufgefallen ist: Am Ende zählt nie die Länge eines Lebens. Es zählt, wer wen wie oft angerufen hat, ohne Anlass. Wer für wen dageblieben ist, als es unbequem wurde. Wer wem verziehen hat, bevor es zu spät war.
Wenn ich am Grab stehe, sage ich oft: Das Leben dieses Menschen ist zu Ende. Die Geschichte nicht. Die erzählen wir weiter – beim Grillen, beim Aufräumen des Kellers, wenn plötzlich eine alte Jacke auftaucht, die genau so roch.
Ihr müsst also nicht ständig über den Tod reden. Aber vielleicht reicht es schon, einmal kurz innezuhalten und sich zu fragen: Wäre ich zufrieden, wenn heute jemand über mich reden müsste?
Wenn ja – gut gemacht.
Wenn nein – ist noch Zeit. Wahrscheinlich.
Und falls ihr jemanden verloren habt, der euch fehlt: Ihr dürft trauern und trotzdem lachen. Beides gehört zusammen. Genau wie das Leben und das, was danach kommt.
In Gedanken bei allen, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten durfte.
Ihr fehlt. Und ihr bleibt.




Ein Zuckerwürfel.Nicht rund, nicht glatt. Eckig. Mit Brüchen und Kanten.Wie ein Leben eben.Ich habe den Anwesenden erklä...
23/08/2026

Ein Zuckerwürfel.

Nicht rund, nicht glatt. Eckig. Mit Brüchen und Kanten.

Wie ein Leben eben.

Ich habe den Anwesenden erklärt, was dahintersteckt. Dass er eine Naschkatze war. Dass der Würfel genau das trägt, was ein Leben trägt: Höhen und Tiefen, Brüche und Kanten. Wer wollte, nahm sich einen. Steckte ihn in den Mund. Ließ ihn langsam auf der Zunge zergehen, auf dem Weg zum Grab. Ein stilles, süßes Innehalten. Andere legten ihn als Grabbeigabe dazu. Ein letztes kleines Geschenk.

Genau das sind die Momente, die eine Trauerfeier zu mehr machen als einem Pflichttermin. Ein Detail, das sagt: Wir kannten diesen Menschen. Wir haben ihn wirklich gekannt.

Ich gestalte Abschiede, in denen solche Momente entstehen können. Persönlich, würdevoll, nah am Menschen.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Manche Abschiede bleiben.Nicht nur bei denen, die trauern. Auch bei mir.Der Moment, in dem eine Familie am Bett sitzt un...
21/08/2026

Manche Abschiede bleiben.

Nicht nur bei denen, die trauern. Auch bei mir.

Der Moment, in dem eine Familie am Bett sitzt und entscheiden muss, ob die Maschinen abgestellt werden. Im Sinne des Menschen, den sie lieben. Das ist eine der schwersten Entscheidungen, die Menschen treffen können. Und ich war dabei, habe zugehört, habe Raum gehalten, und dann eine Rede gehalten, die diesen Menschen würdigt.

Solche Momente vergesse ich nicht.

Der Abschied von einem jungen Menschen. Eltern, die ihr Kind begraben. Menschen, die durch einen Suizid plötzlich mit dem Unbegreiflichen allein sind, mit Fragen, die keine Antwort haben, mit Schuld, die sie nicht tragen müssten.

Ich komme nicht als Funktionsträger. Ich komme, weil ich zuhöre. Weil ich frage. Weil ich verstehen will, wer dieser Mensch war, und was er hinterlässt. Und weil ich weiß, dass das, was in diesen Gesprächen entsteht, mehr ist als Material für eine Rede.

Es ist Vertrauen.

Dieses Vertrauen nehme ich mit. Es trägt mich. Und es bleibt, lange nach dem Abschied.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Der Abschied selbst.Viele fragen sich im Vorfeld: Wie läuft das ab? Was ist möglich? Was ist erlaubt? Was trägt?Eine Tra...
16/08/2026

Der Abschied selbst.

Viele fragen sich im Vorfeld: Wie läuft das ab? Was ist möglich? Was ist erlaubt? Was trägt?

Eine Trauerfeier ist kein starres Protokoll. Sie ist ein Raum. Und in diesem Raum ist mehr möglich, als viele ahnen.

Ein Lied, das er geliebt hat. Eine Blume, die jeder Anwesende mitbringt. Ein kurzes Schweigen, das mehr sagt als jede Rede. Kinder, die einen Zettel schreiben. Jemand, der eine Geschichte erzählt, der niemand anderem einfallen würde.

Ich gestalte diesen Raum gemeinsam mit den Hinterbliebenen. Nicht nach Vorlage. Sondern danach, wer der Mensch war, der gegangen ist. Und was die Menschen brauchen, die bleiben.

Manche Feiern sind ruhig und getragen. Manche haben Momente, in denen gelacht wird, weil der Verstorbene so war. Manche sind kurz, weil nichts mehr gesagt werden muss. Manche dauern, weil noch so viel da ist.

Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur diesen einen Abschied, der zu diesem Menschen und zu dieser Familie passt.

Ich bin da, um ihn zu gestalten.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Die Rede.Sie entsteht nicht am Schreibtisch. Nicht aus Vorlagen. Nicht aus einem Schema, das ich abarbeite.Sie entsteht ...
14/08/2026

Die Rede.

Sie entsteht nicht am Schreibtisch. Nicht aus Vorlagen. Nicht aus einem Schema, das ich abarbeite.

Sie entsteht aus dem, was mir erzählt wurde. Aus dem Satz, der dreimal fiel. Aus dem Moment, bei dem jemand kurz innegehalten hat. Aus der Eigenart, die unverwechselbar war und die jetzt in Worte muss.

Ich schreibe keine Rede über einen Menschen. Ich schreibe eine Rede, die nach diesem Menschen klingt.

Das ist ein Unterschied.

Eine allgemeine Rede sagt: Er war ein guter Mensch, ein fürsorglicher Vater, ein verlässlicher Freund. Das stimmt. Und es klingt wie jeder andere Abschied auch.

Eine Rede, die bleibt, sagt: Er hat seinen Kaffee immer zu heiß getrunken. Er hat nie aufgehört, Fragen zu stellen. Er hat gelacht, wenn andere noch nachdachten.

Das ist der Mensch. Und genau das soll klingen, wenn ich spreche.

Weil ein Abschied, der wirklich Abschied nimmt, mehr ist als eine Zusammenfassung. Er ist ein letztes Erkennen. Ein letztes Ja: So war er. So war sie. Wir haben ihn gesehen.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Das Gespräch.Manchmal beginnt es mit einem langen Schweigen. Manchmal mit einem Satz, der abbricht. Manchmal erzählt jem...
08/08/2026

Das Gespräch.

Manchmal beginnt es mit einem langen Schweigen. Manchmal mit einem Satz, der abbricht. Manchmal erzählt jemand sofort, als hätte er gewartet, endlich erzählen zu dürfen.

Ich frage: Wie war er als Mensch? Was hat ihn ausgemacht? Gibt es einen Moment, der dir spontan in den Sinn kommt?

Ich frage nicht nach Daten. Nicht nach Lebensstationen in chronologischer Reihenfolge. Ich frage nach dem, was geblieben ist. Nach einer Haltung. Einem Satz. Einer Eigenart, die unverwechselbar war.

Und dann höre ich zu.

Was in diesen Gesprächen entsteht, ist mehr als Material für eine Rede. Es sind Momente, in denen ein Mensch noch einmal wirklich da ist. In den Erinnerungen, die erzählt werden. In den Pausen, in denen jemand nach Worten sucht. In dem Lachen, das manchmal mitten in der Trauer auftaucht.

Aus diesen Gesprächen forme ich eine Rede. Keine allgemeine. Keine austauschbare. Sondern eine, die so klingt wie dieser Mensch gelebt hat.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Der erste Anruf.Nicht die Buchung eines Termins. Sondern ein Moment, der Mut braucht.Bevor jemand bei mir anruft, fragt ...
05/08/2026

Der erste Anruf.

Nicht die Buchung eines Termins. Sondern ein Moment, der Mut braucht.

Bevor jemand bei mir anruft, fragt er sich oft: Was soll ich sagen? Wie fange ich an? Muss ich jetzt schon alles wissen?

Die Antwort ist: Nein. Es gibt nichts, was du leisten oder vorbereiten müsstest.

Unser erstes Gespräch ist kein Termin mit Agenda. Es ist ein geschützter Raum, in dem Erinnerungen ihren Platz haben dürfen. Ich höre zu. Ich frage behutsam nach. Und aus dem, was erzählt wird, entsteht das, was gesagt werden soll.

Manchmal rufen Angehörige an, die weit voneinander entfernt wohnen. Dann machen wir das als Videokonferenz, ganz in Ruhe, von zu Hause aus.

Was hilft, bevor wir sprechen? Vielleicht ein ruhiger Ort. Ein Glas Wasser. Vielleicht ein Foto. Mehr braucht es nicht.

Den Rest finden wir gemeinsam.

Manchmal ist es ein Popsong.Ein Lied, das er immer gehört hat. Eines, das sie gesungen hat, wenn sie allein in der Küche...
01/08/2026

Manchmal ist es ein Popsong.

Ein Lied, das er immer gehört hat. Eines, das sie gesungen hat, wenn sie allein in der Küche stand. Vielleicht ein Schlager. Vielleicht etwas, das nicht ins liturgische Schema passt.

Und dann sagt die Kirche: Das geht hier nicht.

Ich kenne diese Situation. Familien, die einen Wunsch mitbringen, der vom Verstorbenen selbst kam, und die hören müssen, dass er nicht erwünscht ist.

Bei mir ist das anders.

Denn ich bin nicht derjenige, der entscheidet, was bei einem Abschied würdig ist. Das ist nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, den Willen der Hinterbliebenen und des Verstorbenen zu hören und ihm eine Form zu geben.

Die Musik, die jemand geliebt hat, ist kein Zugeständnis. Sie ist ein Teil von wem dieser Mensch war.

Und wenn ich an die Psalmen denke: voller Klage, Zweifel, Wut und Sehnsucht. Die Menschen haben immer in ihrer eigenen Sprache gesprochen, wenn es um das geht, was sie trägt. Warum sollte das beim Abschied anders sein?

Ich bin freier Redner. Frei bedeutet hier: frei von Vorschriften darüber, wessen Musik, wessen Worte, wessen Abschied erlaubt ist.

Trauerredner in Monheim am Rhein, Langenfeld, Leverkusen, Solingen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal und Burscheid.

Was Familien nach der Trauerfeier schreiben.»Sie haben es geschafft, ihn mit wenigen Worten perfekt zu beschreiben.«»Sch...
30/07/2026

Was Familien nach der Trauerfeier schreiben.

»Sie haben es geschafft, ihn mit wenigen Worten perfekt zu beschreiben.«

»Schon lange nicht mehr so eine ergreifende Beerdigung erlebt.«

»Das größte Kompliment: Das war schöner als in der Kirche.«

Für solche Rückmeldungen bin ich zutiefst dankbar. Sie kommen oft Tage oder Wochen nach der Feier — wenn die erste Stille eingekehrt ist und die Familien innehalten. Dass ich in einem der schwersten Momente im Leben eines Menschen das Richtige sagen durfte, ist das, was diese Arbeit trägt.

Wenn du vor der Frage stehst, wie ein Abschied aussehen kann, der wirklich zu dem Menschen passt, der gegangen ist: Ich begleite dich vom ersten Gespräch bis zur Feier. Kein Standardtext, keine Vorlage. Nur das, was wirklich stimmt.

Freier Redner für Trauerfeiern in Monheim am Rhein, Langenfeld, Solingen, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Hilden, Leichlingen, Köln, Odenthal, Burscheid und darüber hinaus.

trauerredner-hoehn.de

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