04/08/2026
Muttermale bei Kindern – wann besteht wirklich ein Risiko?
Kaum ein Thema sorgt bei Eltern für so viel Unsicherheit wie neue Muttermale. Dabei ist die gute Nachricht: Die überwiegende Mehrzahl der Muttermale, die sich im Kindesalter neu entwickelt, ist gutartig.
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen angeborenen (kongenitalen) und erworbenen (melanozytären) Nävi.
Während neu entstandene Muttermale bei Kindern in aller Regel Teil der normalen Hautentwicklung sind, tragen vor allem größere angeborene melanozytäre Nävi ein – insgesamt zwar geringes, aber messbares – Risiko, im Laufe des Lebens ein Melanom zu entwickeln. Dieses Risiko steigt vor allem mit der Größe des angeborenen Nävus. Kleine und mittelgroße kongenitale Nävi weisen hingegen nur ein sehr geringes Risiko auf.
Erworbene Muttermale, die sich im Kindes- und Jugendalter neu bilden, gehören dagegen meist zur normalen Entwicklung. Kinder entwickeln mit zunehmendem Alter ganz natürlich weitere Nävi – beeinflusst unter anderem durch genetische Faktoren und UV-Exposition. Das ist also ist kein Grund zur Sorge. Auch nicht an Kopfhaut, Händen oder Füßen .
War dir das klar ?