05/10/2026
Bei vielen Ăngsten hilft es, sich Schritt fĂŒr Schritt dem zu stellen, wovor man Angst hat. Fachleute nennen das KonfrontationsĂŒbung.
Nach traumatischen Erfahrungen braucht es aber zuerst eine Traumabehandlung. Wird zu frĂŒh konfrontiert, kann dein Nervensystem in alte Ăberflutung zurĂŒckfallen. Das nennt man Retraumatisierung. Statt zu lernen âIch bin jetzt sicherâ, speichert dein Körper: âEs passiert wieder.â
Deshalb kommt zuerst die Stabilisierung, dann eine passende Traumatherapie. Erst wenn du dich innerlich sicher genug fĂŒhlst, kann Konfrontation ein Baustein sein, in kleinen Schritten und mit Begleitung.
Auch bei anderen Ăngsten hilft sie nicht immer:
â Wenn du dich ĂŒberrollen lĂ€sst, ohne Vorbereitung und ohne Plan.
â Wenn du die Situation abbrichst, sobald die Angst am höchsten ist.
â Wenn du heimlich Sicherheitsverhalten nutzt, etwa Ablenkung, RĂŒckversicherung oder das Handy fest in der Hand.
Wenn du Schlimmes erlebt hast, such dir bitte professionelle UnterstĂŒtzung, bevor du dich selbst konfrontierst. Das ist kein Zeichen von SchwĂ€che, sondern von SelbstfĂŒrsorge. đ
Kennst du den Unterschied zwischen âsich stellenâ und âsich ĂŒberfordernâ? đŹ Schreib es gern in die Kommentare oder speichere den Post.