Umgang mit Angst

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Umgang mit Angst Hallo, ich bin Liana. Seit meinem 15.

Als psychologische Psychotherapeutin und Verhaltenstherapeutin mit ĂŒber 13 Jahren Berufserfahrung helfe ich Menschen dabei, ihre Ängste zu verstehen, zu bewĂ€ltigen und ein selbstbestimmtes Leben zu fĂŒhren. Lebensjahr wollte ich Psychologin werden, weil mich der Mensch mit all seinen Facetten und seiner KomplexitĂ€t fasziniert hat. Nach sechs Jahren Psychologiestudium, vier Jahren Psychotherapieausbildung zur Verhaltenstherapeutin und zwölf Jahren Berufserfahrung als Therapeutin kann ich bis heute sicher sagen, dass ich liebe, was ich tue, und jeder Begegnung in der Therapie dankbar bin. UrsprĂŒnglich aus dem Herzen Usbekistans, einem Land entlang der alten Seidenstraße, lebe ich seit 15 Jahren in Deutschland, in der NĂ€he von Berlin. Diese Wahlheimat hat mir zahlreiche Möglichkeiten eröffnet und meine interkulturellen Erfahrungen bereichern meine therapeutische Arbeit.

05/10/2026

Bei vielen Ängsten hilft es, sich Schritt fĂŒr Schritt dem zu stellen, wovor man Angst hat. Fachleute nennen das KonfrontationsĂŒbung.

Nach traumatischen Erfahrungen braucht es aber zuerst eine Traumabehandlung. Wird zu frĂŒh konfrontiert, kann dein Nervensystem in alte Überflutung zurĂŒckfallen. Das nennt man Retraumatisierung. Statt zu lernen „Ich bin jetzt sicher“, speichert dein Körper: „Es passiert wieder.“

Deshalb kommt zuerst die Stabilisierung, dann eine passende Traumatherapie. Erst wenn du dich innerlich sicher genug fĂŒhlst, kann Konfrontation ein Baustein sein, in kleinen Schritten und mit Begleitung.

Auch bei anderen Ängsten hilft sie nicht immer:

❌ Wenn du dich ĂŒberrollen lĂ€sst, ohne Vorbereitung und ohne Plan.

❌ Wenn du die Situation abbrichst, sobald die Angst am höchsten ist.

❌ Wenn du heimlich Sicherheitsverhalten nutzt, etwa Ablenkung, RĂŒckversicherung oder das Handy fest in der Hand.

Wenn du Schlimmes erlebt hast, such dir bitte professionelle UnterstĂŒtzung, bevor du dich selbst konfrontierst. Das ist kein Zeichen von SchwĂ€che, sondern von SelbstfĂŒrsorge. 💛

Kennst du den Unterschied zwischen „sich stellen“ und „sich ĂŒberfordern“? 💬 Schreib es gern in die Kommentare oder speichere den Post.

30/09/2026

đŸ”č Viele denken, man muss Angst auf einmal ĂŒberwinden – das stimmt nicht! Der Weg aus der Angst besteht aus kleinen, machbaren Mut-SchrittenđŸŒ±
đŸ”č Ein Mut-Schritt heißt: Du probierst etwas aus, das dir Angst macht – und wĂ€chst so ĂŒber dich hinaus. Jeder kleine Mut-Schritt zeigt deinem Kopf: Du kannst mehr, als du glaubst. Schritt fĂŒr Schritt wirst du sicherer, weil du neue, positive Erfahrungen sammelst – das ist wissenschaftlich bewiesen aus der Verhaltenstherapie
đŸ”č Jeder Mut-Schritt ist ein klares Signal an deinen Körper: ‚Ich schaffe das!‘ → und so verliert die Angst StĂŒck fĂŒr StĂŒck ihre Macht💛
đŸ”č Darum: Plane deine Mut-Schritte fĂŒr jede Woche. Das hĂ€lt dich dran, gibt Struktur – und du feierst echte Erfolge, egal wie klein sie sind 📅

Kurz:
đŸš¶ Kleine Schritte → Große Wirkung
đŸ’Ș Jeder Mut-Schritt stĂ€rkt dich
📅 Plane deine Mut-Schritte jede Woche

👉 Speicher dir den Reel & schreib mir in die Kommentare: Welcher Mut-Schritt steht bei dir diese Woche an?“
👉 Folge mir fĂŒr mehr alltagstaugliche Tipps bei Angst & Panik 💙

Hier teile ich, was ich tÀglich in der Praxis erlebe:
Meine eigenen Erfahrungen mit Klientinnen,
praxisnahe Tipps, die direkt funktionieren,
und einfache Übungen, die du zwischen Meetings anwenden kannst.

28/09/2026

Vielleicht klingt es fĂŒr dich erst einmal unlogisch –
aber einer der grĂ¶ĂŸten Fehler bei Angst und Panik ist:

Situationen zu vermeiden, in denen du Angst oder Panik spĂŒrst.

Genau das sorgt oft dafĂŒr, dass sich die Angst immer weiter festigt und sogar auf andere Bereiche ĂŒbertrĂ€gt.

Warum?
Weil dein Gehirn sehr schnell lernt:
Wenn ich vermeide, gehen Anspannung und unangenehme KörpergefĂŒhle erst mal weg.
Und genau deshalb wĂ€hlt es immer wieder den Weg der Vermeidung – weil er kurzfristig leichter erscheint.
Langfristig fĂŒhrt das aber dazu, dass du die Angst nicht ĂŒberwinden kannst, weil du immer wieder davor zurĂŒckweichst.

Hart, aber wahr.
Kennst du das von dir auch? Schreib’s mir in die Kommentare.

Ich bin Liana, Verhaltenstherapeutin und Angstexpertin fĂŒr dich – berufstĂ€tige Frauen, die mit Angst & Panik zu kĂ€mpfen haben.

23/09/2026

Du hast Angst vor Tunneln?
Hier ist eine Übung, die du sicher machen kannst –
ganz ohne dich zu ĂŒberfordern.

Schritt 1: Bilder anschauen
Such dir Fotos von Tunneln.
Autotunnel, FußgĂ€ngertunnel, Bahntunnel.
Schau sie dir an, solange es sich okay anfĂŒhlt.

Schritt 2: Videos gucken
Wenn Bilder kein Problem mehr sind,
schau dir Videos an –
wie andere durch Tunnel fahren oder gehen.
Achte auf die GerÀusche, das Licht, die LÀnge.

Schritt 3: In Gedanken durchgehen
Stell dir vor, du fÀhrst durch einen Tunnel.
Von der Einfahrt bis zur Ausfahrt.
SpĂŒre die Angst, aber bleib im Bild.
Atme ruhig weiter.

Schritt 4: Kurze Tunnel in echt
Wenn du dich bereit fĂŒhlst,
fahr oder geh durch einen kurzen Tunnel.
Am besten mit Begleitung.
Bleib drin, auch wenn die Angst kommt.
Sie geht vorbei.

Schritt 5: LĂ€ngere Tunnel
Wenn kurze Tunnel klappen,
wage dich an lÀngere.
Immer in deinem Tempo.
Ohne Druck.

⚠Wichtig:
Mach das nur, wenn du dich sicher fĂŒhlst.
Bei starker Angst oder Panik
mach das lieber mit Begleitung oder Therapeut.

💚 Schreib gerne in die Kommentare, wie es dir damit geht – oder was dir hilft.

21/09/2026

Kennst du das?
Du musst durch einen Tunnel fahren oder gehen,
und plötzlich kommt diese Angst hoch:
„Was, wenn ich hier stecken bleibe?”
„Was, wenn mir die Luft wegbleibt?”

Du bist nicht allein.
Tunnelangst kennen mehr Menschen, als man denkt.

Was passiert im Körper?
Dein Gehirn stuft den Tunnel als Gefahr ein.
Enge, Dunkelheit, kein direkter Ausweg –
das aktiviert dein Alarmsystem.
Adrenalin schießt hoch, das Herz klopft schneller,
und am liebsten wĂŒrdest du umdrehen.

Woher kommt diese Angst?
Oft gibt es einen Auslöser:
Vielleicht warst du mal in einem Tunnel in einer stressigen Situation.
Oder du hast von einem Unfall gehört.
Manchmal reicht auch schon die bloße Vorstellung.

Die gute Nachricht:
Diese Angst lÀsst sich behandeln.
Mit schrittweiser Konfrontation lernst du:
Tunnel sind sicher – auch wenn sie sich bedrohlich anfĂŒhlen.
Du musst nicht gleich den lÀngsten Tunnel nehmen.
Fang klein an, in deinem Tempo,
sicher und begleitet, wenn du magst.

💚 Kennst du das auch? Schreib mir in die Kommentare.
Und im nĂ€chsten Reel bekommst du eine einfache Übung, wie du dich deiner Angst stellst.

18/09/2026
17/09/2026

Du hast Angst vor Hunden?

Hier ist eine Übung, die sicher und einfach ist.
Schritt 1: Bilder anschauen
Such dir Fotos von Hunden aus –
am besten von freundlichen, ruhigen Hunden.
Schau sie dir in Ruhe an, solange es sich okay anfĂŒhlt.

Schritt 2: Videos gucken
Wenn Bilder kein Problem mehr sind,
schau dir Videos von Hunden an.
Achte darauf, wie sie sich bewegen, bellen, spielen.

Schritt 3: Aus der Ferne beobachten
Geh an einen Ort, wo Hunde sind –
aber bleib in sicherer Entfernung.
Ein Park, eine Hundewiese, von weitem.
SpĂŒre die Angst, aber bleib da.

Schritt 4: Langsam nÀher kommen
Wenn es sich sicher anfĂŒhlt,
geh ein bisschen nÀher ran.
Immer in deinem Tempo, ohne Druck.

Wichtig:
Mach das nur, wenn du dich sicher fĂŒhlst.
Bei starker Angst oder Trauma
mach das lieber mit Begleitung.

💚 Schreib gerne in die Kommentare, falls du Fragen hast – und erzĂ€hl von deinen Erfolgen.

16/09/2026

Kennst du das?
Du siehst einen Hund – und sofort rast dein Herz.
Du wechselst die Straßenseite, vermeidest Parks,
und dein Kopf denkt: „Was, wenn der auf mich zukommt?”

Als Verhaltenstherapeut sage ich dir:
Du bist nicht allein. Hunde-Phobie ist hÀufiger, als du denkst.

Woher kommt das?
Oft steckt eine schlechte Erfahrung dahinter:
Vielleicht wurdest du als Kind von einem Hund angegriffen.
Oder deine Eltern hatten Angst und haben es dir vorgelebt.
Dein Gehirn hat gelernt: Hund = Gefahr.

Was passiert da?
Auch wenn der Hund nett ist, schaltet dein Körper auf Alarm.
Adrenalin steigt, Muskeln spannen sich an,
und du willst nur noch weg.

Aber hier ist die gute Nachricht:
Diese Angst ist behandelbar.
Mit Konfrontationstherapie lernst du Schritt fĂŒr Schritt:
Hunde sind nicht gefĂ€hrlich – auch wenn sie sich so anfĂŒhlen.
Du musst nicht sofort einen Hund streicheln.
Es reicht, dich langsam der Angst zu stellen –
in deinem Tempo, sicher und begleitet.

Wichtig:
Wenn die Angst dein Leben einschrÀnkt,
hol dir professionelle Hilfe.
Du musst das nicht alleine schaffen.

💚 Kennst du das auch? Schreib mir in die Kommentare.
Und im nÀchsten Reel bekommst du ein paar Ideen, wie du dich der Angst vor Hunden stellen kannst.

09/09/2026

Die Schal-Übung:

Schritt 1: Vorbereitung
Lass vorher Ă€rztlich abklĂ€ren, dass alles in Ordnung ist. Wichtig: Wenn du ein Trauma hast, zu Dissoziationen neigst oder echte Erfahrungen mit Atemnot oder ErwĂŒrgen gemacht hast, mach die Übung nur in therapeutischer Begleitung.

Schritt 2: Die Übung
Nimm einen Schal oder ein Tuch. Lege den Schal eng um deinen Hals.
SpĂŒre den leichten Druck – wie ein GlobusgefĂŒhl.
Atme ruhig weiter, schlucke normal.

Schritt 3: WĂ€hrenddessen
Erinnere dich: Das GefĂŒhl ist unangenehm, aber nicht gefĂ€hrlich.
Nimm die Rolle einer Beobachterin ein.
Schau der Angst zu, wie sie kommt, bleibt und wieder geht.
KĂ€mpfe nicht dagegen – lass es da sein.

Schritt 4: Wiederholen
Trage den Schal so lange, bis die Angst nachlÀsst.
Mach das regelmĂ€ĂŸig, bis das GefĂŒhl weniger Macht ĂŒber dich hat.

💚 Schreib gerne in die Kommentare, falls du Fragen hast – und erzĂ€hl von deinen Erfolgen.

07/09/2026

Das sogenannte GlobusgefĂŒhl ist bei Angst und Panik total hĂ€ufig – und harmlos.

Was passiert da?
Bei Angst spannt sich dein Körper an – auch die kleinen Muskeln um deinen Kehlkopf.

Der Cricopharyngeus-Muskel schĂŒtz die Atemwege bei Gefahr. Nur ist in diesem Fall keine echte Gefahr da. Und das spĂŒrst du als Druck oder Enge.

Dazu kommt:
Angst macht dich hyperwachsam.
Was du sonst nicht merkst – normales Schlucken, Speichel – wird plötzlich riesig wahrgenommen. Dein Gehirn denkt: „Gefahr!“ – und die Angst wird grĂ¶ĂŸer.

Das Gute:
Essen und Trinken funktionieren normal. Es ist kein Schmerz, nur Druck.
Und es kommt und geht – oft bei Stress oder unterdrĂŒckten GefĂŒhlen.

Wichtig:
Lass es trotzdem Àrztlich abklÀren, wenn du echte Schluckbeschwerden hast, Schmerzen, Gewichtsverlust oder lÀnger als 3 Wochen heiser bist.

Aber wenn alles okay ist:
Es ist nur dein Alarmsystem, das zu laut ist. Unangenehm, aber nicht gefĂ€hrlich. 💚

Kennst du das auch? Schreib mir in die Kommentare. Und im nĂ€chsten Reel kommt eine KonfrontationsĂŒbung mit diesem GefĂŒhl.

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