30/08/2026
✨ REINKARNATIONSTHERAPIE – EINE REISE ZU SICH SELBST ✨
Gestern hat eine besondere Reise für mich ihren sichtbaren Abschluss gefunden: Mit meinem Zertifikat als Reinkarnationstherapeutin halte ich nun nicht nur den Abschluss einer intensiven Ausbildung in den Händen, sondern auch ein Symbol für einen Weg, der mich tief berührt und verändert hat.
Denn diese Ausbildung war weit mehr als das Erlernen einer therapeutischen Methode. Sie war auch eine Reise zu mir selbst.
Ich durfte die Reinkarnationstherapie nicht nur in ihrer therapeutischen Anwendung erlernen, sondern mich während der Ausbildung auch als Vorführklientin zur Verfügung stellen. Das bedeutete, die Reinkarnationstherapie selbst in ihrem vollständigen therapeutischen Prozess zu durchlaufen – nicht nur einzelne Elemente kennenzulernen, sondern diese Arbeit in ihrer ganzen Tiefe am eigenen Erleben zu erfahren und die daraus entstandenen Erkenntnisse auch in mein eigenes Leben zu integrieren.
So durfte ich die Methode aus zwei unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen: als angehende Therapeutin und zugleich als Mensch, der sich auf diesen inneren Weg begibt. Dadurch konnte ich unmittelbar erfahren, wie tief diese Arbeit die Seele berühren und welche weitreichenden Erkenntnisprozesse sie in Bewegung bringen kann – wenn die Seele bereit ist, sich dafür zu öffnen.
Gerade bei einer Arbeit, die Menschen in sehr tiefe innere Prozesse führen kann, sind für mich Seriosität, fundiertes Wissen und eine verantwortungsvolle Ausbildung unverzichtbar. Umso dankbarer bin ich, dass meine Ausbildung genau diesen Anspruch erfüllt hat: fachlich fundiert, klar und getragen von der über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrung und fachlichen Kompetenz meiner Ausbilderin Katrin Biewer-Guttbier.
Ihr gilt an dieser Stelle mein ganz besonderer und tiefer Dank.
Ihren fachlichen Abschluss fand diese intensive Ausbildungszeit in einer Prüfung in Theorie und Praxis. Für mich war auch das ein wichtiger Bestandteil einer seriösen Ausbildung: Wissen nicht nur aufzunehmen und zu verstehen, sondern am Ende auch zeigen zu können, dass es fachlich durchdrungen und in der praktischen Arbeit verantwortungsvoll umgesetzt werden kann.
So steht das Zertifikat für mich heute nicht nur für das Ende einer Ausbildung, sondern zugleich für den Beginn eines neuen Weges.
Die Reinkarnationstherapie ist dabei im psychotherapeutischen Kontext zu verstehen und weit mehr als eine bloße Reise in vermeintlich frühere Leben. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen gegenwärtigen Themen, inneren Konflikten, wiederkehrenden Mustern und unbewussten Persönlichkeitsanteilen.
Es geht um Selbsterkenntnis, um das Sichtbarwerden dessen, was bislang unbewusst wirkte, und um die Möglichkeit, diese Anteile anzunehmen und zu integrieren. Ein wesentlicher Bestandteil dieser therapeutischen Arbeit ist dabei die Schattenarbeit, die an das von C. G. Jung geprägte Verständnis des „Schattens“ anknüpft.
Vereinfacht gesagt umfasst der Schatten jene Seiten und Gefühle in uns, die wir aus unserem bewussten Selbstbild ausgeschlossen haben.
Oft steht dahinter eine sehr klare innere Haltung:
„So bin ich nicht. So möchte ich nicht sein. Und genau diese Seite möchte ich auf keinen Fall in mir haben.“
Das können Eigenschaften und Gefühle sein, die wir bei uns nur schwer annehmen können oder sogar entschieden ablehnen – etwa z.B. Wut, Aggressivität, Arroganz, Dominanz, Neid oder egoistische Impulse.
Doch zum Schatten gehören nicht nur jene Seiten, die wir als unangenehm oder negativ empfinden. Ebenso können Eigenschaften und Fähigkeiten im Schatten liegen, die wir eigentlich als positiv betrachten würden, z.B.: Stärke, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Kreativität, Freiheit, Weiblichkeit/Männlichkeit, besondere Talente oder die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen.
Vielleicht haben wir irgendwann gelernt, dass wir nicht zu laut, nicht zu selbstbewusst, nicht zu stark oder nicht zu fordernd sein dürfen. Vielleicht trauen wir uns eine bestimmte Fähigkeit nicht zu oder erlauben uns nicht, sie wirklich zu leben.
Unser Schatten kann uns auf unterschiedliche Weise begegnen: durch andere Menschen, Beziehungen und wiederkehrende Situationen – aber auch durch Krankheit oder tiefgreifende Lebenskrisen.
Gerade eine Krankheit kann uns mit Anteilen, Ängsten und inneren Themen konfrontieren, denen wir vielleicht lange ausgewichen sind. Hier steht der Schatten quasi direkt vor uns. Wir können nicht mehr ausweichen, sondern sind aufgefordert hinzusehen, was sich zeigen möchte.
Auch andere Menschen können uns zum Spiegel werden. Besonders deutlich zeigt sich das dort, wo uns etwas im Gegenüber stark berührt – sei es, weil wir es ablehnen oder abwerten, oder weil wir etwas bewundern, wonach wir uns sehnen oder was wir selbst noch nicht zu leben wagen. Und manchmal werten wir sogar genau das im anderen ab, was wir uns selbst noch nicht erlauben – weil wir noch nicht erkennen, dass auch dieses Potenzial in uns liegt.
Denn zum Schatten gehört nicht nur das, was wir an uns nicht sehen wollen. Auch Eigenschaften und Fähigkeiten, die wir bei anderen erkennen, uns selbst aber nicht zugestehen oder zutrauen, können zu unserem Schatten gehören.
Im Schatten liegt also sowohl das, was wir an uns ablehnen und verdrängen, als auch das, was wir noch nicht wagen zu sein.
Schattenarbeit bedeutet, diese verdrängten oder ungelebten Anteile bewusst wahrzunehmen und zu erkennen, welches Potenzial sich dahinter verbirgt. So geht es beispielsweise nicht darum, Aggression einfach auszuleben, sondern die darin liegende Kraft wahrzunehmen und einen bewussten Umgang damit zu finden – etwa in Form von Durchsetzungsvermögen oder der Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen.
Auf diese Weise kann aus etwas, das wir zunächst ablehnen, ein bewusster und integrierter Teil unserer Persönlichkeit werden. Und mit dieser inneren Veränderung können auch Menschen und Situationen, die uns früher getriggert, verletzt oder in alte Reaktionsmuster geführt haben, ihre emotionale Macht über uns verlieren. Nicht unbedingt das Gegenüber hat sich verändert – sondern unsere innere Reaktion darauf.
Und genau darin zeigt sich innere Freiheit: wenn etwas im Außen noch da sein darf, ohne dass es im Inneren immer wieder denselben Sturm auslösen muss.
Auch Beziehungen können dadurch in Bewegung kommen. Manche Verbindungen verändern sich, andere können sich auflösen. Gleichzeitig entsteht Raum für neue Begegnungen, die nicht mehr vor allem unsere ungelösten Themen berühren, sondern vielleicht etwas von dem widerspiegeln, was inzwischen in uns gewachsen ist, wie z.B. Klarheit, innere Stärke, Selbstliebe.
Wer den Mut findet, durch die eigene Dunkelheit hindurchzugehen, kann auf der anderen Seite etwas sehr Befreiendes erfahren: Licht, Klarheit und eine tiefere Annahme seiner selbst.
Genau diese Arbeit hat auch in mir einen tiefen Wandel angestoßen.
Ich habe wieder stärker zu mir gefunden – zu meinen eigenen Werten, zu einer liebevolleren Beziehung zu mir und zu dem Vertrauen, meinem inneren Empfinden treu bleiben zu dürfen. Selbstliebe bedeutet für mich, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen, Grenzen zu erkennen und mich nicht länger für die Zustimmung oder Anerkennung anderer zu verbiegen, nur um geliebt zu werden.
Denn wir leben in einer Welt der Polarität. Wo wir unbedingt geliebt und angenommen werden wollen, begegnet uns auch die andere Seite: nicht geliebt, abgelehnt oder ausgegrenzt zu werden – ebenso wie auch wir selbst ablehnen oder ausgrenzen können. Auch das dürfen wir annehmen: Nicht jeder Mensch muss uns lieben, mögen oder verstehen – und auch wir müssen nicht jeden Menschen in unserem Leben haben.
Selbstliebe beginnt genau dort, wo die Liebe und Zustimmung im Außen nicht mehr darüber entscheiden, welchen Wert wir uns selbst geben.
Eine Erkenntnis aus dieser Zeit begleitet mich dabei ganz besonders:
Alles ist in mir.
Ich bin du und du bist ich.
Unser Gegenüber kann zum Spiegel und damit zum Wegweiser nach innen werden – und uns Seiten unseres eigenen Wesens erkennen lassen, die uns zuvor vielleicht verborgen waren.
Ich bin zutiefst dankbar für diesen Weg und für all die Erkenntnisse, die ich als Schülerin und durch mein eigenes Erleben gewinnen durfte.
Und nun schließt sich für mich ein weiterer Kreis:
Ab Anfang 2027 werde ich die Reinkarnationstherapie auch in meiner Praxis anbieten und Menschen auf ihrem ganz persönlichen Erkenntnisweg begleiten. Damit erweitert sich meine Arbeit um einen neuen Bereich, während das, was mich bisher begleitet und meine Arbeit geprägt hat, selbstverständlich seinen festen Platz behält: die Begleitung von Menschen in ihrer Trauer, die Jenseitskontakte und die mediale Ausbildung.
Heute muss ich dabei an einen Jenseitskontakt denken, den ich selbst vor vier Jahren bei einem Medium hatte. Damals kam die Information durch, dass ich meine bisherige Tätigkeit irgendwann um einen neuen Bereich erweitern und dafür noch einmal eine Ausbildung machen würde. Damals konnte ich damit nichts anfangen – nun hat sich der Schleier gelüftet.
Manches müssen wir nicht sofort verstehen. Manchmal zeigt sich erst Jahre später, was damit gemeint war.
Die Reinkarnationstherapie wird diesen Weg künftig auf eine für mich sehr stimmige Weise ergänzen.
Daneben wird es bei mir auch die Möglichkeit einer Rückführung ohne therapeutischen Charakter geben. Dabei steht nicht die Bearbeitung eines gegenwärtigen psychischen Themas im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung der inneren Bilder und Eindrücke, die sich während einer Rückführung in ein früheres Leben zeigen können.
Mir ist diese Unterscheidung wichtig: Reinkarnationstherapie und Rückführung können sich in ihrer Methodik berühren, verfolgen jedoch nicht dasselbe Ziel. Auch während einer Rückführung kann sich durchaus ein Bezug zu einem gegenwärtigen Thema zeigen oder eine persönliche Erkenntnis entstehen. Dieser wird jedoch nicht therapeutisch vertieft oder weiterbearbeitet. Im Mittelpunkt steht die Rückführung in ein früheres Leben und das Erleben dessen, was sich dabei zeigt.
Wer sich von dieser Arbeit angesprochen fühlt und Interesse an einer Reinkarnationstherapie oder einer Rückführung bei mir hat, kann sich bereits jetzt unverbindlich auf meine Vormerkliste setzen lassen, die sich inzwischen schon sehr gut gefüllt hat. Dazu genügt eine kurze Nachricht oder ein Anruf bei mir.
Sobald die ersten Termine ab Anfang 2027 verfügbar sind, werde ich mich persönlich bei den vorgemerkten Interessenten melden.
Ich freue mich sehr auf diesen neuen Weg und auf die Menschen, die ich dabei begleiten darf. ❤️
Manchmal führt uns der Weg tief in unsere eigenen inneren Welten, um uns am Ende etwas ganz Wesentliches erkennen zu lassen:
Was wir suchen, finden wir nicht im Außen.
Es wartet schon lange in uns darauf, gesehen zu werden. ✨
In Verbundenheit zu Dir 🫶🏼,
Karin
🛜www.karin-moerixbauer.de
📧[email protected]
☎️+49 176 91490268