01/09/2026
Vor 2 Wochen durfte ich bei der lieben Kerstin Pehlke in der Igelstation Porta Westfalica-Holzhausen mein altes, eingerostetes Igel-Wissen auffrischen und unglaublich viel Neues dazu lernen.
Auf den Bildern seht ihr einen kleinen Teil der Arbeit vom Team der Igelstation.
Die häufigsten Verletzungen beim Igel entstehen durch Kontakt mit einem Mähroboter. Also Leute, wenn ihr so ein Teil besitzt, dann lasst es doch bitte nur tagsüber seine Bahnen ziehen. Igel sind Abend- und Nachtaktiv und sie ziehen bei einer Begegnung mit einem Mähroboter immer den Kürzeren.
Einige Igel, die in der Igelstation versorgt wurden, bekamen Medikamente wie z.B. Wurmkuren, bei manchen mussten Wunden kontrolliert und gereinigt werden und wiederum andere wurden noch ein bißchen gepäppelt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden konnten.
Ich habe gelernt, wie sich Igelbabys anhören, die nach der Mutter rufen und wie man einen Igel dazu bringt, sich wieder "auszukugeln". Viele haben die Fürsorge und die Streicheleinheiten sehr genossen. Wir haben viel gelacht, weil die kleinen Stachelkissen auch extrem niedlich und lustig sind.
Uuund: wusstet ihr, dass Igel schlechte Zähne haben können? Diese Kandidaten haben dann einen Termin beim Tierarzt zur Zahnsanierung gebucht.
Kerstin und ihr Team sind mit unglaublich viel Herzblut und Liebe bei ihrer Arbeit. Alle geben sich so viel Mühe für die kleinen Stachelkissen.
Ist euer Interesse geweckt und ihr möchtet auch etwas für die Igel tun? Die Igelhilfe sucht immer Pflegestellen. Auch durch Geld- und Futterspenden könnt ihr eure Unterstützung anbieten. Bei Futterspenden fragt am besten nach, was gerade gebraucht wird. Igelfutter ist nicht gleich Igelfutter. Und wenn ihr eigene Hühner habt und ein paar Eier übrig habt, werden die auch gern genommen. So ein Igel frisst nämlich seeeeehr viel.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben, aber es soll ja kein Buch, sondern ein Bericht sein.
Abschließend nochmal ein herzliches Dankeschön an Kerstin und ihr Team! Ihr macht einen tollen Job!