03/06/2026
Eine Organspende kann Leben retten. 🫶Dennoch scheuen viele die Beschäftigung mit diesem Thema. Am 6. Juni ist „Tag der Organspende“: aus diesem Anlass rufen wir von der Mathias-Stiftung dazu auf, sich über das Thema Organspende zu informieren und die persönliche Entscheidung zur Organspende zu treffen und – ganz wichtig – auch festzuhalten.
Organspenden werden weiterhin dringend benötigt: Bundesweit warten derzeit mehr als 8.000 schwer kranke Patientinnen und Patienten auf eine Organtransplantation. Ein zentrales Problem dabei ist die fehlende Dokumentation des persönlichen Willens.
„Liegt keine Entscheidung der potenziellen Spenderin oder des potenziellen Spenders vor, müssen Angehörige häufig unter großer emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden. Deshalb möchten wir alle Menschen ermutigen, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, eine informierte Entscheidung zu treffen und diese auch zu dokumentieren“, sagt Dr. Clemens Knappmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Transplantationsbeauftragter Arzt im Klinikum Ibbenbüren (Foto).
Das geht ganz einfach mit einem Organspendeausweis, den man in jeder Hausarztpraxis erhält, oder online mit einem Eintrag ins Organspenderegister. Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist freiwillig. Wichtig ist, dass die persönliche Haltung festgehalten wird und Angehörigen bekannt ist.