LEBENSVOLL leben

LEBENSVOLL leben Ich bin Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin nach TCM. Meine Vision: Gesundheit leicht gemacht.

Meine Mission: Gemeinsame Optimierung deiner Gesundheit - für mehr Lebenskraft.

Der Sommer bringt nicht nur Sonne und warme Temperaturen, sondern auch eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln, die...
13/08/2026

Der Sommer bringt nicht nur Sonne und warme Temperaturen, sondern auch eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln, die unserem Herzen guttun können. Besonders Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren sind kleine Kraftpakete: Sie enthalten viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und lassen sich wunderbar in den sommerlichen Speiseplan integrieren.
Auch Nüsse und Samen sind wertvolle Begleiter für eine herzbewusste Ernährung. Sie liefern unter anderem ungesättigte Fettsäuren und passen perfekt als Topping auf Joghurt, Salate oder eine frische Bowl. Haferflocken und Hülsenfrüchte bringen zusätzlich Ballaststoffe auf den Teller, während fetter Fisch wie Lachs wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefert.
Im Sommer darf es dabei ruhig unkompliziert sein: ein bunter Salat mit Gemüse und Nüssen, frische Beeren mit Naturjoghurt oder eine leichte Bowl mit Haferflocken und Obst. Wichtig ist weniger das einzelne „Superfood“, sondern die Vielfalt. Wer saisonal, bunt und ausgewogen isst und dazu ausreichend trinkt und sich regelmäßig bewegt, schafft beste Voraussetzungen für einen herzbewussten Sommer.
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Herzrasen kann sich ganz unterschiedlich äußern: Das Herz schlägt plötzlich schneller, stärker oder unregelmäßig. Häufig...
07/08/2026

Herzrasen kann sich ganz unterschiedlich äußern: Das Herz schlägt plötzlich schneller, stärker oder unregelmäßig. Häufig tritt es in Stresssituationen auf, nach körperlicher Anstrengung oder dem Konsum von Kaffee und anderen stimulierenden Substanzen. Manchmal steckt jedoch auch eine körperliche Ursache dahinter, weshalb wiederkehrendes oder starkes Herzrasen immer ärztlich abgeklärt werden sollte.
Aus schulmedizinischer Sicht können bestimmte Nährstoffmängel die normale Herzfunktion beeinflussen. Dazu gehören unter anderem:
📌Magnesiummangel, der Muskel- und Nervenfunktionen beeinträchtigen kann
📌Kalium- oder Calciummangel, die den Herzrhythmus beeinflussen können
📌Vitamin-B12-Mangel, insbesondere wenn dadurch eine Blutarmut (Anämie) entsteht, wodurch das Herz stärker arbeiten muss
📌Eisenmangel, der ebenfalls über eine verminderte Sauerstoffversorgung zu Herzklopfen oder Herzrasen beitragen kann
Ein Verdacht auf einen Mangel sollte durch entsprechende Laboruntersuchungen bestätigt werden, bevor Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
In der TCM wird Herzrasen nicht primär als Erkrankung des Herzens verstanden, sondern als mögliches Zeichen eines gestörten Energieflusses oder eines Ungleichgewichts verschiedener Organsysteme.
Je nach Begleitsymptomen können unterschiedliche Muster vorliegen, beispielsweise:
🫀Herz-Blut-Mangel: Häufig verbunden mit Herzklopfen, Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Schwindel oder Blässe
🫀Herz-Yin-Mangel: Kann sich durch innere Unruhe, Nachtschweiß, Schlafprobleme und Herzrasen bemerkbar machen
🫀Milz-Qi-Mangel: Nach TCM kann eine geschwächte Milz die Bildung von Blut und Energie beeinträchtigen und dadurch indirekt das Herz belasten
🫀Leber-Qi-Stagnation: Emotionale Belastungen oder anhaltender Stress können den Energiefluss stören und Symptome wie Herzklopfen oder innere Anspannung fördern
Herzrasen hat viele mögliche Ursachen. Deshalb ist eine sorgfältige medizinische Abklärung wichtig – insbesondere wenn die Beschwerden neu auftreten, häufig wiederkehren oder mit Schwindel, Brustschmerzen, Atemnot oder Ohnmacht verbunden sind.
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Histamin aus Sicht der TCMIn der TCM gibt es keinen direkten Begriff für Histamin oder eine Histaminintoleranz. Stattdes...
30/07/2026

Histamin aus Sicht der TCM
In der TCM gibt es keinen direkten Begriff für Histamin oder eine Histaminintoleranz. Stattdessen werden die individuellen Beschwerden als Ausdruck eines Ungleichgewichts im Körper betrachtet. Symptome wie Hautrötungen, Juckreiz, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder eine verstopfte Nase können aus Sicht der TCM auf unterschiedliche Muster hinweisen. Häufig spielen dabei Feuchtigkeit und Hitze, eine geschwächte Funktion von Milz und Magen sowie eine eingeschränkte Regulation der Leber eine Rolle. Im Mittelpunkt steht daher nicht das Histamin selbst, sondern die Frage, warum der Körper so empfindlich reagiert. Ziel der Behandlung ist es, die körpereigenen Regulationsmechanismen zu unterstützen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Je nach individuellen Beschwerden können eine abgestimmte Ernährungsumstellung oder Akupunktur die Symptome und Beschwerden lindern. Die TCM kann bei einer Histaminintoleranz oder histaminbedingten Beschwerden eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Diagnostik und Therapie sein, ersetzt diese jedoch nicht.
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Oxidativer Stress aus Sicht der TCMDer Begriff „oxidativer Stress“ stammt aus der modernen Medizin und beschreibt ein Un...
23/07/2026

Oxidativer Stress aus Sicht der TCM
Der Begriff „oxidativer Stress“ stammt aus der modernen Medizin und beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und den körpereigenen Schutzmechanismen. Aus TCM-Sicht können die Folgen von oxidativem Stress als Ausdruck eines länger bestehenden energetischen Ungleichgewichts verstanden werden. Häufig stehen dabei ein Mangel an Qi, Blut oder Yin sowie die Ansammlung von Hitze, Feuchtigkeit oder Schleim im Vordergrund. Auch anhaltender Stress, Schlafmangel, eine unausgewogene Ernährung und emotionale Belastungen können den Organismus schwächen und seine Fähigkeit zur Regeneration beeinträchtigen. Ziel der TCM ist es, die Ursachen dieses Ungleichgewichts zu erkennen und die körpereigenen Regulations- und Erholungsprozesse zu unterstützen. Je nach individuellem Beschwerdebild können Akupunktur, eine typgerechte Ernährung, chinesische Kräuter – nach fachkundiger Beratung – sowie Maßnahmen zur Stressreduktion und Lebenspflege dazu beitragen, das innere Gleichgewicht zu fördern. Neuerdings biete ich dazu auch eine Messung des oxidativen Stresses an - sprich mich also gerne darauf an!
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Sommerobst hat in der TCM einen besonderen Stellenwert, da es den Körper in der warmen Jahreszeit auf natürliche Weise u...
16/07/2026

Sommerobst hat in der TCM einen besonderen Stellenwert, da es den Körper in der warmen Jahreszeit auf natürliche Weise unterstützt.
Kirschen 🍒 gehören zu den wenigen Sommerfrüchten mit einer leicht wärmenden Wirkung. Sie stärken das Qi und das Blut, fördern die Durchblutung und werden besonders Menschen empfohlen, die schnell frieren oder zu Erschöpfung neigen.
Erdbeeren 🍓wirken leicht kühlend. Nach TCM nähren sie die Körpersäfte, befeuchten Trockenheit und können innere Hitze mildern. Sie unterstützen zudem Magen und Milz und sind besonders an warmen Tagen eine gute Wahl, um den Durst zu lindern und den Organismus sanft zu erfrischen.
Himbeeren gelten als neutral bis leicht warm. Sie stärken vor allem die Nieren und nähren das Yin sowie die Essenz (Jing). Gleichzeitig unterstützen sie die Bildung von Blut und Körpersäften und eignen sich besonders für Menschen, die sich erschöpft fühlen oder unter Trockenheit leiden. Aufgrund ihrer milden thermischen Wirkung sind sie auch für empfindliche Verdauungssysteme meist gut verträglich.
Heidelbeeren 🫐 wirken neutral bis leicht kühlend und werden zur Unterstützung von Yin und Blut sowie aufgrund ihrer sanften Wirkung auf die Verdauung geschätzt. Sie können außerdem Feuchtigkeit regulieren und den Darm harmonisieren.
Marillen (Aprikosen) stärken das Qi von Milz und Magen, nähren die Körpersäfte und unterstützen eine gesunde Verdauung.
Pfirsiche 🍑 wirken befeuchtend und blutnährend. Sie fördern die Darmtätigkeit und eignen sich besonders bei Trockenheit und Erschöpfung.
Johannisbeeren und Stachelbeeren wirken leicht kühlend und erfrischend.
Brombeeren nähren Yin und Blut, stärken Leber und Nieren und werden in der TCM besonders bei Erschöpfung oder nach längeren Belastungen geschätzt.
Wassermelonen 🍉 zählen zu den kühlendsten Lebensmitteln der TCM. Sie löschen starke Hitze, fördern die Flüssigkeitsbildung und lindern Durst – ideal an heißen Sommertagen. Aufgrund ihrer stark kühlenden Wirkung sollten sie jedoch nur in Maßen und nicht eiskalt verzehrt werden.
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Proteine gelten als Schlüssel für Muskelaufbau, Regeneration und Leistungsfähigkeit und sind im Supermarkt auf sehr viel...
09/07/2026

Proteine gelten als Schlüssel für Muskelaufbau, Regeneration und Leistungsfähigkeit und sind im Supermarkt auf sehr vielen Produkten ein Kaufargument. Doch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet das Thema etwas anders. Hier geht es nicht nur darum, wie viele Gramm Eiweiß auf dem Teller liegen, sondern vor allem darum, ob dein Körper die Proteine überhaupt gut verwerten kann.
Die TCM sieht die Milz als Zentrum der Verdauung. Sie sorgt dafür, dass die Nahrung in Qi, Blut und Körpersubstanz umgewandelt wird. Ist diese Verdauungskraft geschwächt, kann selbst die hochwertigste Proteinquelle den Körper nicht optimal nähren. Mehr Protein bedeutet also nicht automatisch mehr Muskelaufbau oder bessere Regeneration.
Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Qualität und Bekömmlichkeit der Eiweißquellen. Eier, Fisch, Hülsenfrüchte, Tofu oder hochwertiges Fleisch können den Körper gut versorgen – vorausgesetzt, sie passen zur eigenen Konstitution und werden gut verdaut. Warme, frisch zubereitete Mahlzeiten unterstützen die Verdauung oft besser als kalte Proteinshakes oder stark verarbeitete Produkte.
Die TCM erinnert uns daran: Der Körper baut Muskeln nicht allein aus Proteinen auf, sondern aus dem, was er tatsächlich aufnehmen und in Körpersubstanz umwandeln kann. Eine starke Verdauung ist deshalb die Grundlage für Regeneration, Kraft und nachhaltige Leistungsfähigkeit.
Manchmal ist der sinnvollste Schritt also nicht ein weiterer Proteinshake, sondern die Frage: Wie gut kann mein Körper das Eiweiß eigentlich verwerten?
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Nach der TCM werden Allergien nicht nur als Reaktion auf bestimmte Auslöser verstanden, sondern als Ausdruck eines Ungle...
02/07/2026

Nach der TCM werden Allergien nicht nur als Reaktion auf bestimmte Auslöser verstanden, sondern als Ausdruck eines Ungleichgewichts im Körper. Während die Schulmedizin Allergien als Fehlreaktion des Immunsystems auf Stoffe wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare erklärt, sucht die TCM nach den tieferliegenden Ursachen der erhöhten Empfindlichkeit.
Eine wichtige Rolle spielt das sogenannte Wei-Qi, die Abwehrenergie des Körpers. Sie schützt vor äußeren Einflüssen und wird vor allem der Lunge zugeordnet. Ist das Wei-Qi geschwächt, können äußere Faktoren wie Wind, Kälte oder Hitze leichter Beschwerden auslösen. Bei Heuschnupfen werden Symptome wie Niesen, Juckreiz oder tränende Augen häufig mit dem Eindringen von „Wind“ in Verbindung gebracht.
Neben der Lunge gelten auch Milz und Niere als bedeutend. Eine geschwächte Milz kann zur Bildung von Feuchtigkeit und Schleim beitragen, was sich beispielsweise in einer verstopften Nase oder vermehrter Schleimbildung äußern kann. Die Niere wird als Quelle der Lebensenergie betrachtet und beeinflusst die langfristige Widerstandskraft des Organismus.
Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: akute Beschwerden zu lindern und die zugrunde liegenden Ungleichgewichte zu regulieren. Zum Einsatz kommen häufig Akupunktur, chinesische Kräutertherapie sowie individuelle Ernährungsempfehlungen. Die Auswahl der Maßnahmen richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild und der TCM-Diagnose.
Besonders wichtig ist in der TCM die Vorbeugung. Viele Behandlungen beginnen bereits außerhalb der Allergiesaison, um die körpereigene Abwehr zu stärken und die Anfälligkeit für allergische Reaktionen zu verringern. Ziel ist es, den Organismus langfristig zu stabilisieren und die Häufigkeit sowie Intensität der Beschwerden zu reduzieren.
Die TCM betrachtet Allergien somit ganzheitlich und legt den Fokus auf die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts. Sie kann als ergänzender Ansatz zur Schulmedizin genutzt werden, ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnostik oder notwendige medizinische Behandlung.
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Kraftlosigkeit im Alter wird oft als normale Begleiterscheinung des Älterwerdens angesehen. Tatsächlich können jedoch vi...
23/06/2026

Kraftlosigkeit im Alter wird oft als normale Begleiterscheinung des Älterwerdens angesehen. Tatsächlich können jedoch viele unterschiedliche Ursachen dahinterstecken – von Bewegungsmangel und Nährstoffdefiziten bis hin zu chronischen Erkrankungen oder einem energetischen Ungleichgewicht. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Auslösern kann helfen, Lebensqualität, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet Kraftlosigkeit dabei ganzheitlich und setzt auf individuelle Diagnostik sowie gezielte Maßnahmen zur Stärkung der körpereigenen Ressourcen.
Passend dazu halte ich morgen einen Vortrag bei der Katholischen Kirche in Schwarzenbach zu genau diesem Thema. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über Ursachen, Präventionsmöglichkeiten und ganzheitliche Behandlungsansätze zu erfahren und Ihre Fragen direkt an mich zu richten.
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Viele Menschen kennen das Gefühl: An heißen Sommertagen werden die Beine schwer, die Füße schwellen an und man fühlt sic...
18/06/2026

Viele Menschen kennen das Gefühl: An heißen Sommertagen werden die Beine schwer, die Füße schwellen an und man fühlt sich müde, träge und weniger leistungsfähig. Besonders nach langem Stehen, Sitzen oder an sehr warmen Tagen nehmen die Beschwerden oft zu. Während diese Symptome aus westlicher Sicht häufig mit einer Erweiterung der Blutgefäße und einer verlangsamten Rückführung von Blut und Gewebsflüssigkeit zusammenhängen, betrachtet die Traditionelle Chinesische Medizin das Beschwerdebild aus einer anderen Perspektive.
Nach den Vorstellungen der TCM steckt hinter schweren Beinen und geschwollenen Füßen häufig eine Ansammlung von Feuchtigkeit im Körper. Feuchtigkeit entsteht, wenn Flüssigkeiten nicht mehr ausreichend transformiert und abtransportiert werden können. Eine zentrale Rolle spielen dabei Milz und Magen, die in der TCM für die Umwandlung der Nahrung in Energie und den Transport von Flüssigkeiten verantwortlich sind. Ist diese Funktion geschwächt, können sich Flüssigkeiten im Gewebe ansammeln. Hitze, wie sie im Sommer verstärkt auf den Körper einwirkt, kann diesen Prozess zusätzlich begünstigen und die Beschwerden verstärken.
Zu den häufigsten Ursachen zählen eine Ernährung mit vielen Süßigkeiten, Milchprodukten, fettigen Speisen, Weißmehlprodukten oder Alkohol. Auch unregelmäßige Essgewohnheiten, Stress, Bewegungsmangel und langes Sitzen können die Mitte schwächen und zur Bildung von Feuchtigkeit beitragen. Typische Begleiterscheinungen sind neben schweren Beinen auch Wassereinlagerungen, ein aufgeblähter Bauch, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Gefühl, „nicht richtig in Schwung zu kommen“.
Die Behandlung zielt darauf ab, Feuchtigkeit auszuleiten, den Energiefluss zu fördern und die Mitte zu stärken. Dabei empfiehlt die TCM vor allem eine leichte, ausgewogene Ernährung mit überwiegend gekochten Speisen. Hirse, Reis, Gerste, Hülsenfrüchte, Zucchini, Fenchel oder Gurke gelten als besonders unterstützend. Kalte Getränke und große Mengen Eis sollten hingegen nur maßvoll konsumiert werden, da sie die Verdauungskraft zusätzlich belasten können.
Darüber hinaus spielt Bewegung eine wichtige Rolle.
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In der TCM werden Lebensmittel und Getränke nicht nur nach Nährstoffen, sondern nach ihrer energetischen Wirkung bewerte...
11/06/2026

In der TCM werden Lebensmittel und Getränke nicht nur nach Nährstoffen, sondern nach ihrer energetischen Wirkung bewertet. Wichtige Kriterien sind Temperaturverhalten (kühl, neutral, warm), Geschmack und die Wirkung auf Funktionskreise wie Milz, Magen und Leber. Alkoholische Getränke, einschließlich Bier, gelten grundsätzlich als eher „warm“ und wirken kurzfristig bewegend auf das Qi, können jedoch bei regelmäßigem Konsum Feuchtigkeit und innere Ungleichgewichte fördern.
Helles Lagerbier wird in der TCM meist als eher neutral bis leicht kühlend eingeordnet. Es wirkt weniger stark erhitzend als dunkle Biere, fördert aber dennoch die Bildung von „Feuchtigkeit“ im Körper. Besonders bei einer schwachen Milzfunktion kann dies zu Symptomen wie Müdigkeit, Völlegefühl oder träger Verdauung führen, da die Milz in der TCM für die Umwandlung von Nahrung und Flüssigkeiten verantwortlich ist.
Weizenbier gilt als stärker feuchtigkeitsbildend. Durch seine oft weichere, süßlichere Note wird es mit der Förderung von „Schleim“ (Tan) in Verbindung gebracht. Menschen mit ohnehin bestehender Feuchtigkeitskonstitution – etwa Neigung zu Gewichtszunahme, mentaler Trägheit oder Verschleimung – reagieren darauf häufig ungünstiger. Bei trockenen Konstitutionen kann es dagegen kurzfristig als befeuchtend und entspannend wirken.
Dunkle Biere werden als deutlich wärmer und stärker nährend betrachtet. Sie können kurzfristig das Gefühl von Kraft und Wärme geben, neigen jedoch dazu, innere Hitze und Feuchtigkeit zu verstärken. Das kann sich in Völlegefühl, Hautunreinheiten oder innerer Unruhe äußern, insbesondere bei Menschen mit bereits vorhandener „Hitze“- oder „Feuchtigkeit-Hitze“-Konstitution.
Alkoholfreies Bier wird in der TCM als milder angesehen, da die stark bewegende und austrocknende Wirkung des Alkohols fehlt. Dennoch kann es durch Kohlensäure und Kohlenhydrate ebenfalls feuchtigkeitsfördernd wirken, ist aber meist besser verträglich für empfindliche Verdauungssysteme.
Grundsätzlich betont die TCM die Individualität: Entscheidend ist nicht nur die Biersorte, sondern die persönliche Konstitution.
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Schwarzenbach An Der Saale
95126

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