04/08/2026
Braun ist nicht gleich gesund - Das Bräunen der Haut ist eigentlich eine Schutzreaktion auf zu viel UV-Strahlung, kein Zeichen von Gesundheit. Wir schließen zwar oft von der Hautfarbe auf den Gesundheitszustand ("Du siehst aber blass aus?"), bei Krankheit mag das stimmen. Der Umkehrschluss, dass braune Haut gleich gesunde Haut bedeutet, ist aber falsch.
UV-Strahlung ist eine der Hauptursachen für Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung. Sie dringt sogar in geringem Maß durch die Sonnencreme. Spezielle Substanzen in den UV-Filtern nehmen die Strahlen auf und wandeln sie in Wärme um.
Wie viel Sonnencreme braucht man wirklich?
Um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen, ist mehr Creme nötig, als die meisten denken: rund 2 mg pro Quadratzentimeter Haut. Für Gesicht und Hals entspricht das etwa zwei fingerlangen Cremelinien.
Praktischer Tipp:
Den aktuellen UV-Index findest du tagesaktuell auf deinem Smartphone. Er hilft dir, den passenden Lichtschutzfaktor zu bestimmen. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt grundsätzlich keinen Lichtschutzfaktor unter 30. Bei sehr heller Haut (Hauttyp 1 oder 2) gilt als Faustregel: der 5fache UV-Index als Lichtschutzfaktor.
🎧 Mehr zum Thema, zum Beispiel zur Kombination von Tagescreme mit Lichtschutzfaktor und Sonnenmilch oder zu den verschiedenen Hauttypen, hört ihr in unserem Podcast auf apothekeprime.de oder bei Spotify unter „Apotheke Prime Faktencheck".