14/07/2026
Heute wurde ich gefragt, wie ich dazu kam, Familienzeremonien zu zelebrieren?
Wie kam ich dazu? Eine gute Frage.
Die Vorläufer waren, dass ich, auf Grund meiner u.a. religionspädagogischen Ausbildung schon seit Mitte der 80er Jahre ehrenamtlich viele Kindergottesdienste gehalten und später in meiner Arbeit in einer heilpädagogischen Einrichtung über 20 Jahre die religiösen Feiern zu Weihnachten oder zu den Sommerferien gestaltete.
Konkreter wurde es 2005.
Da begleiteten wir meinen Schwager in den letzten Tagen seiner Krebserkrankung. Und diese ganzen Geschichten seines Lebens habe ich in einer Trauerfeier zusammen geschrieben.
Diese Feier habe ich nicht gehalten, aber immer wieder bekam ich aus dem Umfeld Anfragen und natürlich auch die ältere Generation meiner Familie, wie die Schwiegerelten usw. durften schöne Abschiede bekommen.
Dann gab es irgendwann den ersten Anruf für eine Hochzeit.
Das war eine besondere Aufgabe, die ich sehr gerne angenommen habe und für dieses erste Brautpaar durfte ich ein Jahr später die kleine Tochter willkommen heißen.
So begann es, dass die Bandbreite sich ausbreitete.
Es bewegt mich, bei jedem Anlass die Menschen zu berühren und sie glücklich oder getröstet zu erreichen.
Ja, so einfach und so facettenreich kann das Leben sein.