21/07/2026
Viele Gefühle, die wir als „negativ“ bezeichnen, sind in Wahrheit nicht gegen uns.
Sie sind Hinweise.
👉 Wut kann zeigen, dass eine Grenze überschritten wurde.
👉 Traurigkeit kann zeigen, dass etwas wichtig war.
👉 Angst kann zeigen, dass wir Sicherheit brauchen.
👉 Erschöpfung kann zeigen, dass wir zu lange zu viel getragen haben.
Das Problem sind oft nicht die Gefühle selbst.
Das Problem entsteht, wenn wir sie sofort wegdrücken, bewerten oder „positiv umdeuten“ wollen, bevor wir verstanden haben, was sie uns sagen möchten.
Gerade in einer Zeit, in der wir möglichst funktionieren, optimieren und immer stabil wirken sollen, verlieren viele Menschen den Kontakt zu ihrem inneren Erleben.
Dabei beginnt emotionale Intelligenz genau dort:
Nicht bei der Frage:
„Wie werde ich dieses Gefühl schnell los?“
Sondern bei der Frage:
„Was will dieses Gefühl mir zeigen?“
Ich habe dazu einen Artikel geschrieben über den oft missverstandenen Umgang mit sogenannten negativen Gefühlen.
Denn vielleicht sind diese Gefühle gar nicht so negativ, wie wir denken.
Vielleicht sind sie unbequem.
Vielleicht sind sie ehrlich.
Vielleicht sind sie sogar notwendig.
Mich interessiert:
Welches Gefühl fällt dir am schwersten anzunehmen?
Hier findest du den Artikel:
https://vist.ly/5bwkx