13/07/2026
Kennst du den Satz: „Unter der Geburt musst du einfach ruhig und tief atmen.“
Diese Empfehlung hat absolut ihre Berechtigung. Besonders zu Beginn der Geburt oder in den Pausen zwischen den Wellen kann eine ruhige, tiefe Atmung sehr wohltuend sein.
Doch aus meiner Erfahrung in der Geburtsbegleitung, aus vielen Gesprächen mit Frauen nach ihren Geburten und im Austausch mit Hebammen weiß ich: Eine Geburt verändert sich. Und mit ihr dürfen sich auch die Bedürfnisse deiner Atmung verändern.
Genau deshalb vermittle ich in meinen Kursen den Kreisatem.
Nicht, weil es den einen „richtigen“ Atem für jede Geburt gibt. Sondern weil ich immer wieder erlebe, wie wertvoll eine Atmung ist, die sich den verschiedenen Phasen der Geburt anpassen darf.
Eine fließende Atmung kann dazu beitragen, Mutter, Baby und die arbeitende Gebärmutter während dieser intensiven Höchstleistung gut zu unterstützen. Gleichzeitig hilft sie vielen Frauen, mit ihrem Körper zu arbeiten, statt gegen ihn.
Nicht die Geburt muss sich deinem Atem anpassen – dein Atem darf sich der Geburt anpassen.
Das ist die Haltung, die ich in meiner ganzheitlichen Geburtsvorbereitung weitergebe: weniger Druck, mehr Vertrauen. Weniger „richtig machen“, mehr Verbindung zu deinem Körper.
Hast du dich schon einmal mit verschiedenen Atemtechniken für die Geburt beschäftigt? Ich freue mich auf deine Gedanken in den Kommentaren.
https://www.achtsamzeit-anne.de/ganzheitliche-geburtsvorbereitung/