Léna Aubry - Traumatherapeutin

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Traumatherapie & traumasensible Psychotherapie - Neuro-Körpertherapie - Psychosomatik
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Ich biete Traumatherapie in Frankreich und für deutschsprachige KlientInnen an, mit individuell abgestimmten, praxisnahen Sitzungen – auch per Telekonsultation.

20/04/2025

****Anders hindurchgehen

Auf den ersten Blick mag diese Idee paradox wirken.
Vielleicht sogar naiv. Vor allem in einer Gesellschaft, die Kampf und Kontrolle hochhält.

Selbstkontrolle. Die Beherrschung unserer Gefühle. Unseres Auftretens. Unserer Zukunft.

Man sagt uns, wir müssten „kämpfen, um voranzukommen“,
„den Kurs halten“, „das Leben in die Hand nehmen“.

Wir bekämpfen die Angst.
Wir bekämpfen den Schmerz.
Wir bekämpfen alles, was über das Maß hinausgeht.

Zum Osterfest möchte ich eine Brücke schlagen – zu dem, was diese Zeit auf menschlicher Ebene erzählt.

Die Kreuzigung Jesu ist das Sinnbild des Kontrollverlusts.
Der Körper: festgenagelt.
Die Würde: öffentlich entzogen.
Die Handlungsmacht: verschwunden.

Und doch ist es kein Ende.
Es ist ein Übergang.

Was dieses Bild uns lehren kann, ist:
Es gibt im Leben Momente, in denen Kontrolle nicht mehr greift.
Wo man nicht mehr weglaufen kann. Nicht mehr so tun, als ob.

Man steht sich selbst gegenüber.
N***t.
Ohnmächtig.
Ausgesetzt.

Und genau dort beginnt manchmal etwas sich zu wandeln.
Nicht, weil wir kämpfen.
Sondern weil wir uns durchlassen.

Was wir bekämpfen, ist oft das, was uns getragen hat.

Wir verbringen so viel Zeit damit, loswerden zu wollen, was weh tut:
Angst.
Traurigkeit.
Wut.
Scham.

Aber wenn wir genauer hinsehen, erkennen wir:
Das sind Überlebensstrategien.
Antworten auf eine Welt, die unsicher, unvorhersehbar war.
Eine Welt, in der das Kind, das wir einmal waren, hilflos ausgeliefert war.

Also haben wir Kontrolle entwickelt:
„Wenn ich alles unter Kontrolle habe, werde ich nicht mehr verletzt.“

Die Reflexe, die wir heute bekämpfen, sind die,
die uns damals geholfen haben, zu überstehen.

Was wir ablehnen, ist ein Teil von uns,
der alles getan hat, um uns zu schützen.

Und was, wenn wir diesen Teil nicht mehr zum Schweigen bringen, sondern ihm zuhören würden?
Was, wenn wir ihn nicht mehr bekämpfen,
sondern anerkennen?

Das ist keine Resignation.
Das ist Unterscheidungskraft.

Wir versuchen ständig, alles zu planen.
Alles zu organisieren.
Alles zu kontrollieren.

Um nie wieder überrascht, überfordert, ausgeliefert zu sein.

Und doch erleben wir immer wieder diese Momente:
Stress.
Erschöpfung.
Widerstand.
Unhörbares Leiden.

Diese Momente sind wie eine Kreuzigung.
Nichts mehr zu halten.

Und genau dort – im Nichts-mehr-Tun-Können –
öffnet sich ein Raum.

Ein Raum, in dem wir spüren:

„Ich muss nicht mehr kämpfen.“
„Ich darf mich von diesem "Kreuz" hinter mir tragen lassen.“
Ein Instinkt, tiefer als Kontrolle.
Eine Verbundenheit mit dem Lebendigen, älter als jede Strategie.

Was wir „Schwäche“ nennen, ist immer das Tor.

Vielleicht gehst auch du gerade durch etwas,
dem du entkommen willst. Und alles in dir schreit:

„Ich will, dass es aufhört.“
Dann halte inne.
Beende den Kampf.
Erlaube dir, getragen zu werden.

Du musst nichts bekämpfen.
Du musst nicht stark sein,
um weitergehen zu dürfen.

Es ist nicht Leistung, die heilt.

Es ist Gegenwärtigkeit.
Es ist deine Fähigkeit,
bei dir zu bleiben –
auch wenn es unbequem wird.

25/02/2025

Der psychoneurosomatische Ansatz bei Schlaflosigkeit und nächtlichem Erwachen 😴🌙

Hinter diesem Symptom verbergen sich hauptsächlich tiefe biologische Konflikte und tief verwurzelte Ängste, die bis in die frühe Kindheit zurückreichen.

Diese psychoneurosomatische Perspektive führt uns dazu, die emotionalen und physiologischen Wurzeln der Schlaflosigkeit zu erforschen, insbesondere jene, die mit einem Zustand ständiger Wachsamkeit verbunden sind – der aktive Konflikt des "auf der Lauer stehenden Wächters." 🧠💔

Der Konflikt des Wächters 🔍🚨

Dieser Konflikt ist durch eine ständige Erwartung von Gefahr gekennzeichnet, gerade in Momenten, in denen sich die Person am entspanntesten und verwundbarsten fühlt, typischerweise wenn sie kurz davor ist, in einer sicheren Umgebung einzuschlafen.

Diese Angst, dass "die Gefahr kommt, wenn ich mich entspanne", ist eine rückblickende Angst, die mit der Erfahrung eines Mangels an Schutz in der Kindheit verbunden ist. Kinder, die sich von ihren Eltern nicht ausreichend geschützt fühlen, entwickeln ein grundlegendes Misstrauen, bis hin zu der Befürchtung, dass ihre Eltern selbst eine Quelle der Gefahr sein könnten.

Als Erwachsene ziehen wir dann unbewusst Partner, Situationen oder Umgebungen in unser Leben, die diese gleiche Dynamik des Sicherheits- und Schutzmangels widerspiegeln, und perpetuieren so den Kreislauf von Wachsamkeit und Misstrauen, der unsere Schlaflosigkeit speist. 😢🔄

Die damit verbundenen Ängste 🌌👁️

Schlaflosigkeit wird oft durch zwei spezifische Ängste genährt:

❗️Angst vor Bewusstseinsverlust: "Wenn ich einschlafe, existiere ich nicht mehr."

❗️Angst vor Verurteilung: lokalisiert im Thalamus, führt diese Angst zu einem Zustand, in dem sich die Person ständig beurteilt oder kontrolliert fühlt.

Diese Ängste führen zu einem Zustand der Hyperwachsamkeit, in dem die Person "in ihrem Kopf" bleibt, das heißt, sie ist besorgt von einer Vielzahl von Gedanken und antizipatorischen Szenarien, die Angst erzeugen. 🤯🔄

Das Verständnis von Schlaflosigkeit durch die Linse der Psychoneurosomatik öffnet Türen zur Traumatherapie, indem es nicht nur die Symptome, sondern auch die emotionalen und biologischen Wurzeln der Störung berücksichtigt. Diese Konflikte zu erkennen und anzugehen, ist der erste Schritt zu ruhigeren und erholsameren Nächten. 🌟🛌

21/02/2025

Emotionale Abhängigkeit in dysfunktionalen Beziehungen: Verständnis des Übergangs von Verlangen zu Zwang 🔄

Diese Veränderung stellt einen entscheidenden Wendepunkt dar, bei dem die Beziehung aufhört, eine Quelle gegenseitiger Befriedigung zu sein und stattdessen zu einer Quelle von Zwang und Verpflichtung wird. Die emotionale Abhängigkeit, die oft im Zentrum dieser Dynamik steht, erfordert besondere Aufmerksamkeit, um ihre Mechanismen zu verstehen und Lösungswege zu entwickeln. 🔍

1. Das Wesen der emotionalen Abhängigkeit 💔

Emotionale Abhängigkeit entsteht, wenn die Bindung an eine andere Person so stark wird, dass sie die persönliche Autonomie beeinträchtigt. Das emotionale Wohlergehen der abhängigen Person ist eng mit der Anwesenheit, den Handlungen und der Zustimmung des anderen verknüpft. Diese Abhängigkeit verwandelt das natürliche Bedürfnis nach Gesellschaft in ein unkontrollierbares und unausweichliches Verlangen.

2. Die Entwicklung zur Dysfunktion 🌪️

Mit der Zeit kann eine Beziehung, die möglicherweise mit tiefer Zuneigung begann, dysfunktional werden, wenn sie unausgewogen ist. Der Zwang ersetzt das Verlangen; es ist nicht mehr der Wunsch, mit dem anderen zusammen zu sein, der die Interaktionen antreibt, sondern eine Art von Notwendigkeit, die für die abhängige Person fast lebenswichtig wird. Dies führt zu einer Atmosphäre, in der die Freude am Zusammensein von der Angst vor Einsamkeit oder Zurückweisung überlagert wird. 😟

3. Anzeichen einer dysfunktionalen Beziehung 🚩

Es ist von großer Bedeutung, die Anzeichen einer dysfunktionalen Beziehung zu erkennen, um entsprechend eingreifen zu können. Zu diesen Anzeichen gehören, sind aber nicht beschränkt auf:

Übermäßige Sorgen bezüglich der Gedanken oder Taten des anderen. 😰

Das ständige Opfern der eigenen Bedürfnisse oder Wünsche, um den anderen zufriedenzustellen. 🥀

Die irrationale Angst, den anderen zu verlieren, selbst wenn die Beziehung schmerzhaft ist. 🆘

Soziale Isolation, bei der andere Beziehungen zugunsten dieser Beziehung vernachlässigt werden. 🌐

Das Erlernen, Sicherheitssignale wieder zu erkennen und darauf zu reagieren, hilft dabei, gesündere Beziehungen aufzubauen und die emotionale Abhängigkeit zu reduzieren. 🌱

10/01/2025

Manchmal genügt ein kleiner Impuls, um uns aus einer festgefahrenen Situation zu befreien – dieser spezifische Moment, der eine Veränderung in Gang setzt. In Fällen von langanhaltendem Stress, Überforderung oder posttraumatischer Belastung ist dieser natürliche Mechanismus der Lösung jedoch nicht mehr zugänglich.

Zu glauben, dass wiederholte Konfrontation mit einer stressigen Situation oder dass Zeit allein uns dabei hilft, uns daran zu gewöhnen, ist ein Trugschluss. Dieser missverstandene Ansatz verstärkt den Stress weiter: Er wirkt retraumatisierend. Anstatt eine Desensibilisierung zu fördern, verstärkt das „über sich selbst hinwegsehen“ die Stressmuster und vertieft den Körper und die Psyche in einem Zustand permanenter Überlebensbereitschaft. Dies kann zu körperlichen Schmerzen, Symptomen, Depressionen, Angstzuständen und sogar zu Gewalt führen.

Wissenschaftlich lässt sich dies durch den Prozess der Verstärkung von synaptischen Verbindungen erklären: Je länger wir einem Umfeld ausgesetzt sind, das uns nicht so sieht und annimmt, wie wir wirklich sind, desto stärker verfestigen sich die entsprechenden neuronalen Verbindungen in unserem Gehirn. Dieser Prozess, der als neuronale Plastizität bezeichnet wird, erschwert es, neue, beruhigende und schützende Verbindungen zu schaffen.

Bei chronischem oder posttraumatischem Stress reicht es nicht aus, lediglich die Gedanken zu ignorieren oder zu ändern, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es ist entscheidend, das autonome Nervensystem zu regulieren, um den Teufelskreis der ständigen Alarmbereitschaft zu durchbrechen. Diese Art der Rehabilitierung führt den Körper und die Psyche zurück in einen Zustand der Sicherheit und ermöglicht eine stabile, ruhige Reaktion auf die alltäglichen Trigger.

31/12/2024

Während wir ein neues Kapitel aufschlagen, um ein neues Jahr zu begrüßen, ist es üblich, über Veränderungen, Neuanfänge und gute Vorsätze zu sprechen. Doch für viele kann diese Zeit auch von Herausforderungen und Komplexität geprägt sein.

Gute Vorsätze, so inspirierend sie für einige sein mögen, können für andere zur Quelle von Druck oder Schuldgefühlen werden. Die notwendige Entschlossenheit, sich „neu zu erfinden“ oder „voranzugehen“, scheint dann unerreichbar. Erwartungen, sei es von der Gesellschaft oder von uns selbst, wirken mehr wie eine Verpflichtung als wie eine Inspiration.

Lasst uns 2025 zu einem Jahr machen, in dem wir uns erlauben, in unserem eigenen Tempo zu leben und unsere Verletzlichkeiten zu würdigen. Und wenn es Vorsätze geben soll, dann mögen sie darin bestehen, unsere eigenen Unvollkommenheiten ein wenig mehr zu lieben.

Ein frohes neues Jahr euch allen, mit viel Mitgefühl für unsere einzigartigen Lebenswege. 🌟

24/12/2024
22/12/2024

„Manchmal verlassen uns Menschen, und so schwer es auch sein mag, es kann heilsam sein, sie gehen zu lassen. Das bedeutet nicht, dass sie schlechte Menschen sind oder dass wir versagt haben. Es bedeutet einfach, dass ihr Platz in unserer Geschichte sich verändert hat.“ - Julia Roberts

Diese Worte erinnern uns daran, dass nicht jeder, der in unser Leben tritt, dazu bestimmt ist, für immer zu bleiben. Menschen kommen aus vielen verschiedenen Gründen in unser Leben – vielleicht, um uns etwas zu lehren, um mit uns schöne Momente zu teilen oder um uns in einer schwierigen Zeit zu begleiten.

Wenn sie weiterziehen, kann das schmerzhaft sein. Doch manchmal signalisiert ihr Abschied, dass ein Kapitel für beide Seiten abgeschlossen ist und es an der Zeit ist, neue Wege zu beschreiten. Es ist wichtig, diese Veränderung nicht als Verlust, sondern als Teil des Lebensflusses zu sehen.

Es ist verständlich, dass wir an Menschen festhalten wollen, die uns viel bedeuten. Aber oft wird durch Loslassen Raum geschaffen – Raum für neue Begegnungen, für persönliches Wachstum und für die Entfaltung dessen, was noch vor uns liegt.

Loszulassen bedeutet nicht, die Beziehung oder die geteilten Erinnerungen geringzuschätzen. Jede Verbindung, die wir hatten, hat uns bereichert, uns geprägt und uns geholfen, die Person zu werden, die wir heute sind. Wenn jemand geht, bedeutet das nicht, dass wir scheitern oder dass die Beziehung bedeutungslos war – es zeigt einfach, dass unsere Lebenswege sich in diesem Moment trennen.

Wenn wir lernen, den Abschied als natürlichen Teil unseres Lebens zu akzeptieren, öffnen wir die Tür für Neues: tiefere Verbindungen, neue Erfahrungen und ein besseres Verständnis für uns selbst. Loslassen ist kein Verlust, sondern ein Schritt zur Selbstfürsorge und zur Annahme der Veränderungen, die das Leben mit sich bringt.

Vergesst nie: Euer Leben und euer Weg gehören euch. Niemand kann ihn für euch gehen, und niemand kann eure Bedeutung schmälern. Wenn jemand aus eurem Leben tritt, seht es als Gelegenheit, weiterzuwachsen und mutig das nächste Kapitel zu beginnen – eines, das voller Potenzial und neuer Möglichkeiten steckt.

19/12/2024

🌿 Das Paradoxon des Kampfes gegen die Krankheit

In der psycho-neuro-körperlichen Perspektive wird Krankheit nicht als Feind betrachtet, sondern als eine natürliche Reaktion des Körpers, der versucht, sich selbst zu schützen.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das: Wenn Sie eine verdorbene Auster 🦪 essen, reagiert Ihr Körper mit Erbrechen 🤢, um die Giftstoffe auszuscheiden. Dieser unangenehme, aber lebensrettende Prozess zeigt, dass Krankheit oft eine Schutzmaßnahme ist, um auf wahrgenommene Bedrohungen zu reagieren. 🛡️

🧬 Wenn der Schutzmechanismus außer Kontrolle gerät
Was passiert jedoch, wenn diese Reaktion übermäßig oder fehlgeleitet wird? 🤔
Hier kommen Krankheiten wie Krebs 🎗️ oder Autoimmunerkrankungen 🔄 ins Spiel. Obwohl diese Krankheitsbilder unterschiedlich erscheinen, teilen sie eine wichtige Gemeinsamkeit: Beide sind Antworten des Körpers auf Ungleichgewichte, die oft in emotionalen Belastungen oder Umweltfaktoren der Vergangenheit begründet sind. 🌍💔

🛣️ Krebs: Eine übersteigerte Reparaturreaktion
Wenn sich eine Zelle in eine Krebszelle verwandelt, geschieht dies häufig, weil sie eine Bedrohung wahrnimmt – wie Stress, Toxine oder Sauerstoffmangel. Statt sich selbst zu zerstören, aktiviert die Zelle einen Überlebensmechanismus: Sie beginnt, sich unkontrolliert zu teilen. 🌀

Warum tut sie das? Weil das Zellwachstum zunächst als Reparaturmechanismus gedacht ist.
Vergleichen Sie es mit einer Straße, die Risse bekommt. 🚧 Anstatt einzustürzen, versuchen Bauarbeiter, die Risse zu flicken, indem sie immer neue Schichten Teer auftragen. Doch ohne klares Konzept wird die Straße am Ende unbefahrbar. 🛑
Der Krebs verhält sich ähnlich: Was als Schutzmaßnahme gedacht war, wird chaotisch und schädlich. 🏗️

🔄 Autoimmunerkrankungen: Wenn der Körper sich selbst angreift
Im Gegensatz dazu stehen Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem – anstatt Fremdkörper zu bekämpfen – eigene Gewebe angreift. 😟 Diese Erkrankungen sind eng mit dem Konzept der Körpererinnerung verbunden.

Antikörper, die normalerweise als Schutzschild dienen, übernehmen in diesem Fall die Rolle von Speichermolekülen. Sie erinnern sich an die Umstände eines Traumas, einschließlich Gerüchen, Geräuschen oder anderen Sinneseindrücken. 👃🎶 Diese Erinnerungen wirken wie „Schienen“, die jedes Mal aktiviert werden, wenn ähnliche Reize erneut auftreten. ⚠️

Beispielsweise könnte die Schilddrüse bei Hashimoto von Antikörpern angegriffen werden, als sei sie die Ursache eines vergangenen Traumas. Das Immunsystem reagiert über und bekämpft den eigenen Körper. Solche Überreaktionen sind oft tief verwurzelte Antworten auf frühere emotionale Verletzungen.

🌱 Ein persönliches Beispiel: Olivier
Olivier, 46 Jahre alt, litt an metastasiertem Knochenkrebs. Jahrelang hatte er ein Trauma verdrängt, das aus der Nichtanerkennung seiner Bedürfnisse in der Kindheit stammte. Nachdem er eine psychoneurokörperliche Therapie begann, die auf Selbstreflexion und innerer Versöhnung basierte – das Wiederaufarbeiten emotionaler Wunden, das Annehmen unerfüllter Bedürfnisse und das Schaffen eines friedvollen inneren Dialogs – zeigte sich eine erstaunliche Entwicklung: Nicht nur verbesserte sich sein psychisches Wohlbefinden, sondern auch die Tumore gingen deutlich zurück. 📉

Sein Onkologe bezeichnete dies als „unerwartet, aber unbestreitbar“. 🌟✨

🩺 Die Balance zwischen Geist, Körper und Medizin
Wie lässt sich das erklären? 🧐 Unverarbeitete Traumata können den Körper in einem chronischen Stresszustand halten, was das Immunsystem schwächt und Krankheiten wie Krebs begünstigt. Wenn diese Spannungen gelöst werden, kann der Körper sein Gleichgewicht wiederfinden und seine Selbstheilungskräfte mobilisieren. 🌿✨

Es ist jedoch entscheidend zu betonen, dass dies keinen Ersatz für medizinische Behandlungen darstellt. Therapien wie Medikamente, Chemotherapie oder Strahlentherapie bleiben unverzichtbar, um die Heilungschancen zu maximieren und eine ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten. 💉⚕️

🌟 Ein neuer Blick auf Krankheit
Krebs und Autoimmunerkrankungen teilen eine fundamentale Wahrheit: Sie sind destruktive Antworten auf Bedrohungen oder Traumata, die im Körpergedächtnis verankert sind.

Das Verständnis dieser Mechanismen lädt uns ein, unsere Sichtweise zu ändern. Anstatt einen Krieg gegen den eigenen Körper zu führen, können wir lernen, ihm zuzuhören, seine Signale zu verstehen und die Ursachen der Krankheit – seien sie physisch, psychologisch oder umweltbedingt – anzugehen. 🌱❤️

Das Honorar orientiert sich an der üblichen französischen Gebührenordnung für Psychotherapien und psychokörperliche Beha...
03/12/2024

Das Honorar orientiert sich an der üblichen französischen Gebührenordnung für Psychotherapien und psychokörperliche Behandlungen. Dies gewährleistet ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Behandlungsdauer, -komplexität und den individuellen Bedürfnissen jeder Person. ⚖️🌱

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