01/06/2026
WOCHE DER AUFMERKSAMKEIT FÜR KLUMPFUSS – 5/7
„Ich bin den Eltern dankbar, die dazu beitragen, diesen Wandel zu unterstützen, und ich bin sehr begeistert von seinem positiven Einfluss auf zukünftige Generationen.“
— Dr. Ignacy Ponseti
Diese Worte zeigen sehr schön etwas, worüber man laut sprechen sollte: Eltern haben eine enorme Rolle bei der Verbreitung der Ponseti-Methode gespielt — und sie spielen weiterhin eine enorme Rolle dabei, die Qualität und Korrektheit dieser Methode zu bewahren.
Eltern-Selbsthilfegruppen leisten etwas außerordentlich Wichtiges: Sie helfen Eltern zu verstehen, wie eine gute Behandlung aussehen sollte, wie korrekt angelegte Gipse aussehen, welche Fragen man während eines Termins stellen sollte und wann es sinnvoll ist, eine zweite Meinung einzuholen. Sie erklären, wozu die Fußabduktionsschiene dient und welche Regeln für ihre Anwendung gelten. Sie geben auch Hoffnung, dass Klumpfuß wirksam, minimalinvasiv und mit Respekt gegenüber dem Kind und den Eltern behandelt werden kann.
Eine gute Selbsthilfegruppe ist nicht nur ein Ort, an dem Emotionen geteilt werden. Sie ist ein Ort, an dem Wissen, Aufmerksamkeit und Verantwortung aufgebaut werden.
Dank der Eltern wird die Ponseti-Methode geschützt. Nicht als „Technik des Gipsanlegens“, sondern als gesamter Behandlungsstandard: die richtige Korrektur, die angemessene Tenotomie, eine korrekt eingestellte Schiene, die Messung der Dorsalflexion, die Beobachtung von Rückfällen und das rechtzeitige Reagieren, wenn es nötig ist.
Denn wenn Eltern Wissen haben, werden sie nicht zu einem Hindernis in der Behandlung, sondern zu ihrer großen Unterstützung.
Wir danken allen Eltern, die ihre Erfahrungen teilen, andere unterstützen und mithelfen, dafür zu sorgen, dass die Ponseti-Methode richtig angewendet wird — heute und für die nächsten Generationen von Kindern. 🧡