12/08/2026
🌻 Hier einmal etwas zum abspeichern für dich oder zum weitersenden, an jemanden, dem es helfen könnte.
Im Trauma Kontext fällt es Menschen sehr schwer, Angst und Bauchgefühl zu unterscheiden.
1. Fühlt sich das eher nach Enge, Zusammenziehen, Alarm an oder nach Weite, Raum oder „ich spüre noch den Boden unter den Füßen“ ?
2. Merke ich eine Aktivierung, die nach vorne geht oder ein Gefühl des Einfrierens, ein Rückzug, ein „ich spüre gar nichts mehr“ ?
3. Reagiert mein Körper auf die Entscheidung mit Erleichterung, einem Ausatmen oder mit einer subtilen Bewegungslosigkeit, mehr einer Anspannung, die ich halten muss?
4. Spreche ich gerade aus meinem erwachsenen, orientierten Selbst oder meldet sich ein jüngerer Teil von mir, der eventuell Angst hat, nicht zu genügen?
5. Würde ich mir selbst wie einer guten Freundin begegnen: was würde ich ihr sagen?
Bonus 😏
6. Zeigt sich das gerade mehr als Ruhe oder als Drängen?
➡️ Angst ist häufig ein altes Muster, keine aktuelle Information.
➡️ Angst ist oft eine „unvollendete“ Aktivierung aus vergangenen, nicht verarbeiteten Erfahrungen. Der Körper reagiert dann auf die Gegenwart, als wäre sie die Vergangenheit.
➡️ Intuition oder dein Bauchgefühl ist meist etwas leiser, zeigt sich als Weite, ein inneres Nicken.
🌻 Für viele sind diese Fragen einvöllig neuer Ansatz und diese langsam beantworten zu können ein enormer Entwicklungsschritt.
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P.S.:
Ich bin u.a. ausgebildet in Somatic Experiencing®, komplexer Traumaarbeit, NARM™ (Neuroaffektives Beziehungsmodell) zur Begleitung komplexer Beziehungs-, Bindungs- und Entwicklungstraumata.
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