29/05/2026
Frauen ticken oftmals anders – auch bei
Gesundheit und Krankheit. 🚺
Zum heutigen Internationalen Tag der
Frauengesundheit machen Primaria Gunda
Pristauz-Telsnigg vom LKH Oststeiermark und Prim.
Martin Genger vom LKH Graz II auf die Bedeutung von
Vorsorge, Aufklärung und moderner Gender-Medizin
aufmerksam.
Je nach Lebensphase haben Frauen unterschiedliche
gesundheitliche Bedürfnisse – von der HPV-Impfung
und gynäkologischen Aufklärung im Jugendalter über
Kinderwunsch und Schwangerschaft bis hin zu
Wechseljahresbeschwerden und
Osteoporose-Vorsorge. Entscheidend ist, dass
Prävention, Aufklärung und medizinische Begleitung
früh beginnen und individuell angepasst erfolgen“,
betont Gunda Pristauz-Telsnigg.
💡 Besonders wichtig sind regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen wie Mammographien ab dem
45. Lebensjahr sowie die frühzeitige Abklärung von
Warnsignalen wie Brustveränderungen,
ungewöhnlichen Blutungen oder anhaltender
Erschöpfung.
Auch die psychische Gesundheit verdient mehr
Aufmerksamkeit, insbesondere in belastenden
Lebensphasen zwischen Beruf, Familie und
hormonellen Veränderungen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind zudem auch bei
Frauen die häufigste Todesursache – ein Herzinfarkt
äußert sich bei Frauen oft anders als bei Männern,
etwa durch Atemnot, Übelkeit oder starke Müdigkeit.
Autoimmunerkrankungen treten bei Frauen ebenfalls
deutlich häufiger auf und werden oft spät erkannt. ❤️
„Frauen- und Gender-Medizin ist kein Spezialthema,
sondern ein Qualitätsmerkmal moderner Medizin. Gute
Medizin berücksichtigt individuelle Unterschiede und
behandelt Patientinnen und Patienten nicht nach einem
Einheitsprinzip“, unterstreicht Martin Genger.
➡ Details: https://www.kages.at/aktuelles/detail/frauengesundheit-in-jedem-lebensalter-aufklaerung-praevention-und-moderne-gender-medizin
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