21/10/2026
Ich habe lange gedacht, Pausen mache ich dann, wenn alles erledigt ist.
Das Problem daran?
Als Selbstständige ist eigentlich nie alles erledigt.
Dazu kam bei mir damals noch die ehrenamtliche Arbeit in einem Vorstand, viel Verantwortung, Termine, Reisen, Organisation – und ich habe einfach weitergemacht.
Nicht, weil ich keine Erschöpfung gespürt habe, sondern weil ich funktioniert habe.
Und genau das war wahrscheinlich das Gefährliche daran.
Denn irgendwann habe ich gemerkt, dass ich ziemlich nah an einem Punkt war, an den ich eigentlich nie kommen wollte.
Nicht plötzlich.
Nicht dramatisch.
Schleichend!
Immer noch funktionieren.
Immer noch Termine schaffen.
Immer noch sagen: „Es geht schon.“
Heute weiß ich:
Eine Pause ist nichts, was ich mir erst verdient habe, wenn gar nichts mehr geht.
Und ich glaube, genau das müssen viele von uns wieder lernen!
Nicht erst warten, bis der Körper laut wird.
Nicht erst warten, bis wir völlig erschöpft sind.
Sondern früher merken:
So, jetzt brauche ich eine Pause!
Nicht weil ich schwach bin.
Sondern weil ich Verantwortung für mich übernehme.
Und ganz ehrlich: Auch heute gelingt mir das nicht immer perfekt. 😉
Aber ich höre mittlerweile früher hin.
Und vielleicht ist genau das schon ein riesiger Unterschied. 🌿
Wie ist das bei dir? Machst du Pausen rechtzeitig – oder meistens erst dann, wenn eigentlich schon gar nichts mehr geht?