17/07/2026
Gefühle regulieren bedeutet nicht, sie einfach wegzudrücken. Es gehört dazu, Gefühle wahrzunehmen, sie wirklich zu fühlen und benennen zu können.
Manchmal hilft es auch zu verstehen, woher ein Gefühl kommt und worauf es hinweisen möchte. Genauso wichtig ist aber die andere Seite: Einen emotionalen Zustand wieder unterbrechen oder beenden zu können.
Ein Spaziergang, Musik, Bewegung, ein Gespräch, bewusstes Atmen oder eine hilfreiche Ablenkung können dabei unterstützen, den inneren Zustand zu verändern.
Gesunde Emotionsregulierung heißt also nicht nur: „Ich halte jedes Gefühl möglichst lange aus.“
Sie heißt auch: Ich kann flexibel entscheiden, ob ich gerade mehr hinspüren oder mich wieder beruhigen und neu ausrichten sollte. Beides gehört dazu.
LG
Euer Marc
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