Judith Höfinger - Psychotherapeutin

Judith Höfinger - Psychotherapeutin Psychotherapeutin Die Gestalttherapie ist eine der lebendigsten und vielfältigsten Therapieschule. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Wie jede Psychotherapie ist sie dazu da, Menschen in krisenhaften Lebenslagen oder Zeiten der Überforderung zu begleiten. Aber auch der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung kann eine Motivation sein, eine Psychotherapeutin aufzusuchen. Als Psychotherapeutin begleite ich KlientInnen dabei, ihr Leben intensiver wahrzunehmen und bewusster zu gestalten. Das Kennenlernen von inneren Anteilen und

deren Zusammenwirken eröffnet die Möglichkeit bewusste Entscheidungen zu treffen. Dadurch können Sie zum Beispiel erfahren durch welche erlernten Verhaltensmuster Sie sich blockieren und wie Sie Ihren Lebensweg wieder weiter voranschreiten können. Ich möchte Sie dabei begleiten, noch unbekannte oder verschüttete persönliche Stärken (wieder) zu finden, Grenzen (besser) wahrzunehmen und eigene Lebens-Räume mutiger und mit mehr innerer Wertschätzung zu gestalten. Tel: +43 677 62439779
eMail: [email protected]
Praxisadresse: Hnilickastraße 6, 3100 St.Pölten

𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗱𝗮, 𝘇𝗲𝗿𝗿𝗲𝗱𝗲𝘁 𝘇𝘂 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻.Wir versuchen oft, unsere Gefühle zu verstehen, zu erklären und zu ...
04/08/2026

𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗱𝗮, 𝘇𝗲𝗿𝗿𝗲𝗱𝗲𝘁 𝘇𝘂 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻.

Wir versuchen oft, unsere Gefühle zu verstehen, zu erklären und zu analysieren.
Wir reden darüber, suchen nach Gründen und wollen möglichst schnell wissen, was mit uns los ist.
Doch manchmal ist das viele Reden auch eine Art, nicht wirklich fühlen zu müssen.

Denn Gefühle können Angst machen. Besonders dann, wenn wir früh gelernt haben, sie zurückzuhalten: Traurigkeit, Wut, Angst, Enttäuschung oder auch Freude. Von Eltern, unserem Umfeld und der Gesellschaft lernen wir oft, was „sein darf“ und was besser verborgen bleibt.

Dabei sind Gefühle wichtige Wegweiser.
Sie zeigen uns, was uns berührt.
Sie machen auf Bedürfnisse aufmerksam.
Sie weisen auf Grenzen hin.
Sie können uns warnen und uns etwas über uns selbst erzählen.

Aber um ihre Botschaft zu verstehen, müssen wir manchmal aufhören, sie nur zu denken – und beginnen, sie zu spüren.

Nicht sofort wegmachen.
Nicht bewerten.
Nicht erklären müssen.
Sondern da sein lassen.

Was fühle ich gerade?
Wo spüre ich es in meinem Körper?
Was möchte dieses Gefühl mir zeigen?

Gefühle sind nicht falsch, nur weil sie unangenehm sind.

Gefühle müssen nicht immer gelöst werden.
Manche möchten einfach gesehen, angenommen und gefühlt werden.

Denn erst wenn wir unseren Gefühlen Raum geben, können wir beginnen, sie wirklich zu verstehen.

Vielleicht beginnt genau dort etwas Wesentliches:
Wenn wir aufhören, vor unseren Gefühlen davonzulaufen, und beginnen, ihnen wirklich zuzuhören.

𝗗𝗲𝗻𝗻 𝘄𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝗳ü𝗵𝗹𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 – 𝗲𝘀 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝘂𝗻𝘀 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗲𝗿𝘇ä𝗵𝗹𝗲𝗻. 🤍

Foto von Catalin Pop auf Unsplash

Manchmal beginnt Veränderung dort, wo wir den Mut finden hinzusehen 🤍Heilung fühlt sich am Anfang oft schwerer an als Ve...
28/07/2026

Manchmal beginnt Veränderung dort, wo wir den Mut finden hinzusehen 🤍

Heilung fühlt sich am Anfang oft schwerer an als Verdrängung.
Denn Heilung bedeutet, sich alter Verletzungen bewusst zu werden. Wunden anzusehen, die lange verborgen waren. Den Gefühlen Raum zu geben, die so lange keinen Platz hatten.

Das braucht Mut. Und es kann schmerzhaft sein.

Es berührt mich immer wieder, wenn Menschen diesen ersten Schritt wagen. Denn ich weiß, wie viel Kraft es kostet. Und ich weiß auch: Genau dort kann Veränderung beginnen. 🌱

Foto von Julie Blake Edison auf Unsplash

Der Sommer wird oft mit Leichtigkeit, Freude und unbeschwerten Momenten verbunden. Die sozialen Medien zeigen Reisen, So...
26/06/2026

Der Sommer wird oft mit Leichtigkeit, Freude und unbeschwerten Momenten verbunden. Die sozialen Medien zeigen Reisen, Sonnenuntergänge und glückliche Gesichter. ☀️

Doch als Psychotherapeutin erlebe ich täglich, dass psychische Belastungen und Erkrankungen keine Sommerpause machen. Hinter einem Lächeln kann sich eine Geschichte verbergen, die wir nicht kennen. Hinter scheinbarer Stärke können Erschöpfung, Ängste, Trauer oder innere Kämpfe stehen, die für andere unsichtbar bleiben.

Vielleicht trägt der Mensch neben uns gerade eine schwere Last. Vielleicht kämpft jemand still und hofft einfach darauf, gesehen und verstanden zu werden.

Deshalb wünsche ich mir gerade in einer Zeit, die oft von Erwartungen an Glück und Leichtigkeit geprägt ist, mehr Achtsamkeit, mehr Mitgefühl und mehr echtes Interesse füreinander. Denn wir wissen nie, welche Geschichte ein Mensch mit sich trägt.

„Be kind whenever possible. It is always possible.“ Dalai Lama 💛

"Ich weiß gar nicht, was mich eigentlich stresst ..."Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder.Oft gibt es nich...
08/06/2026

"Ich weiß gar nicht, was mich eigentlich stresst ..."

Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder.

Oft gibt es nicht den einen großen Auslöser. Stattdessen wirken viele kleine Faktoren im Hintergrund auf uns ein – oft so subtil, dass wir sie gar nicht bewusst wahrnehmen. Trotzdem hinterlassen sie Spuren in unserem Erleben, unseren Gefühlen und unserem Körper.

Beispiele dafür sind:

• Die täglichen Nachrichten mit Krisen, Konflikten und Unsicherheiten
• Ständige Vergleiche auf Social Media – beim Körperbild, Aussehen oder Lebensstil
• Der Druck rund um Ernährung, Fitness und Gesundheit: Was ist „richtig“, was ist „genug“?
• Hohe Erwartungen im Beruf oder in der Familie
• Die permanente Erreichbarkeit durch Smartphone und digitale Medien
• Das Gefühl, immer produktiv sein zu müssen
• Gesellschaftliche Unsicherheiten und Zukunftssorgen
• Unausgesprochene Konflikte in Beziehungen oder im Arbeitsumfeld

Viele dieser Einflüsse nehmen wir nicht bewusst als Stress wahr. Dennoch beschäftigen sie unser Nervensystem und kosten Energie.

In der Integrativen Gestalttherapie geht es darum, wieder wahrzunehmen, was gerade da ist – Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Bedürfnisse. Oft entsteht bereits durch dieses bewusste Wahrnehmen mehr Klarheit darüber, was uns belastet und was wir brauchen.

Manchmal ist der erste Schritt nicht, Stress zu reduzieren, sondern ihn überhaupt erst zu erkennen. 💛

Diese Woche gab es wieder viele dieser besonderen Begegnungen, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich meine Arb...
29/05/2026

Diese Woche gab es wieder viele dieser besonderen Begegnungen, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich meine Arbeit so liebe.

Tiefe Gespräche, ehrliche Emotionen und Menschen, die den Mut gefunden haben, sich mit ihrer ganz persönlichen Geschichte zu zeigen. Hinter jedem Gespräch stehen Erfahrungen, Verletzungen, Hoffnung und unglaublich viel Stärke.

Genau diese Begegnungen machen Psychotherapie für mich so besonders. 💛

Neben all den Verpflichtungen und gesellschaftlichen Erwartungen tut es gut, sich daran zu erinnern, welche Freiheiten w...
27/05/2026

Neben all den Verpflichtungen und gesellschaftlichen Erwartungen tut es gut, sich daran zu erinnern, welche Freiheiten wir trotzdem noch haben – und dass wir unsere Ressourcen bewusst, kreativ und selbstbestimmt nutzen können.

Kinder können uns dabei oft vieles vorleben. Sie zeigen meist noch ganz selbstverständlich, was sie fühlen, was sie brauchen, worüber sie staunen oder wovor sie Angst haben. Vielleicht können wir gerade von ihnen wieder lernen, freier, ehrlicher und lebendiger zu sein.

Von Virginia Satir stammen die „5 Freiheiten des Menschen“:

1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist – anstatt dessen, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

2. Die Freiheit auszusprechen, was ich wirklich denke und fühle – und nicht nur das, was von mir erwartet wird.

3. Die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen, statt etwas anderes vorzutäuschen.

4. Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche – anstatt auf Erlaubnis zu warten.

5. Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen – statt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

Für mich ist das eine schöne Erinnerung daran, dass Selbstbestimmung oft in kleinen Momenten beginnt: ehrlich wahrnehmen, authentisch sein, Bedürfnisse aussprechen und den Mut haben, Neues zu versuchen.

„Elefanten versuchen nicht, Giraffen oder Schwalben zu werden. Radieschen versuchen nicht, Rote Beete zu werden.Aber wir...
17/05/2026

„Elefanten versuchen nicht, Giraffen oder Schwalben zu werden. Radieschen versuchen nicht, Rote Beete zu werden.
Aber wir versuchen zu sein, was wir nicht sind.
Wir ersticken in den Idealen, die unerreichbar sind oder die nur auf unsere eigenen Kosten erreicht werden können.
Wir gehen auf den Zehenspitzen, um nur ja nirgendwo anzustoßen, und werden schließlich ärgerlich auf unsere Zehen, wenn sie uns weh tun.“
(Bruno-Paul de Roeck)

Oft verschwenden wir viel Energie eine (gesellschaftliche) Rollen auszufüllen, die wir nur nach „Außen“ leben, in denen aber unsere eigenen, inneren Anteile nicht zur Entfaltung kommen. Dadurch entsteht eine große Diskrepanz zwischen dem was wir tun und wie wir uns dabei fühlen – und das kann sehr anstrengend sein.

Sich als „Ganzes“ zu fühlen und auch anzunehmen und dadurch auf eigene Möglichkeiten und Kompetenzen zu vertrauen, die persönliche Entscheidungsfreiheit zu genießen und dadurch die Handlungsfähigkeit zu erkennen und auszuschöpfen – all das kann ein wesentliches Ziel der Therapie sein.

Foto von RODNAE Productions

Wie kommt man eigentlich zu einer Psychotherapie? 🤍Viele denken, man braucht unbedingt eine Überweisung vom Hausarzt ode...
11/05/2026

Wie kommt man eigentlich zu einer Psychotherapie? 🤍

Viele denken, man braucht unbedingt eine Überweisung vom Hausarzt oder vom Psychiater – das kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Oft erfolgt der erste Schritt auch ganz direkt durch eigene Kontaktaufnahme mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten.

Danach wird meist ein unverbindliches Erstgespräch vereinbart. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen:
- Was beschäftigt mich gerade?
- Wie läuft eine Therapie ab?
- Welche Rahmenbedingungen und welches Setting passen?
- Welche Ziele und Wünsche stehen im Vordergrund?

Es geht darum, in Ruhe herauszufinden, ob die Zusammenarbeit stimmig ist und ob man sich gut aufgehoben fühlt.

Psychotherapie in Anspruch zu nehmen ist keine Schwäche.
Es bedeutet vielmehr, gut für sich selbst zu sorgen, die eigene Gesundheit ernst zu nehmen und sich Unterstützung zu erlauben.

💛 Stärke zeigt sich nicht darin, alles alleine auszuhalten 💛

Foto von Peter Burdon auf Unsplash

Ist es nicht anstrengend, immer die Probleme und belastende Lebensgeschichten anderer Menschen zu hören?“Diese Frage beg...
28/04/2026

Ist es nicht anstrengend, immer die Probleme und belastende Lebensgeschichten anderer Menschen zu hören?“

Diese Frage begegnet mir häufig. Und ja – in meiner Arbeit gibt es Schmerz, Zweifel und schwere Momente. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.

Was oft übersehen wird: Da ist auch so viel Bewegung, Entwicklung, Mut.

Da sind Sätze wie:

„Ich habe es geschafft.“

„Ich habe mich getraut.“

„Ich konnte bei mir bleiben.“

„Ich fange an, gut für mich zu sorgen.“

Da sind leise Veränderungen, die plötzlich spürbar werden. Neue Perspektiven, die sich öffnen. Menschen, die sich selbst wieder näherkommen.

Psychotherapie bedeutet nicht nur, Schweres auszuhalten – sondern vor allem, Wachstum zu begleiten. Schritt für Schritt. In einem Tempo, das passt.

Und genau das macht diese Arbeit so besonders.💛

Manchmal zeigt sich Entwicklung nicht laut oder offensichtlich, sondern ganz still – in kleinen Momenten des Innehaltens...
14/04/2026

Manchmal zeigt sich Entwicklung nicht laut oder offensichtlich, sondern ganz still – in kleinen Momenten des Innehaltens.
Ein bewusster Atemzug. Der Kontakt zum Boden. Ein kurzer Blick auf das, was gerade da ist.

In diesen Augenblicken entsteht Raum: für Wahrnehmung, für Erleben, für das, was sich zeigen möchte.
Nicht alles muss sofort verändert oder verstanden werden. Oft beginnt Bewegung genau dort, wo etwas einfach da sein darf. 🩷

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3180

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