04/08/2026
𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗱𝗮, 𝘇𝗲𝗿𝗿𝗲𝗱𝗲𝘁 𝘇𝘂 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻.
Wir versuchen oft, unsere Gefühle zu verstehen, zu erklären und zu analysieren.
Wir reden darüber, suchen nach Gründen und wollen möglichst schnell wissen, was mit uns los ist.
Doch manchmal ist das viele Reden auch eine Art, nicht wirklich fühlen zu müssen.
Denn Gefühle können Angst machen. Besonders dann, wenn wir früh gelernt haben, sie zurückzuhalten: Traurigkeit, Wut, Angst, Enttäuschung oder auch Freude. Von Eltern, unserem Umfeld und der Gesellschaft lernen wir oft, was „sein darf“ und was besser verborgen bleibt.
Dabei sind Gefühle wichtige Wegweiser.
Sie zeigen uns, was uns berührt.
Sie machen auf Bedürfnisse aufmerksam.
Sie weisen auf Grenzen hin.
Sie können uns warnen und uns etwas über uns selbst erzählen.
Aber um ihre Botschaft zu verstehen, müssen wir manchmal aufhören, sie nur zu denken – und beginnen, sie zu spüren.
Nicht sofort wegmachen.
Nicht bewerten.
Nicht erklären müssen.
Sondern da sein lassen.
Was fühle ich gerade?
Wo spüre ich es in meinem Körper?
Was möchte dieses Gefühl mir zeigen?
Gefühle sind nicht falsch, nur weil sie unangenehm sind.
Gefühle müssen nicht immer gelöst werden.
Manche möchten einfach gesehen, angenommen und gefühlt werden.
Denn erst wenn wir unseren Gefühlen Raum geben, können wir beginnen, sie wirklich zu verstehen.
Vielleicht beginnt genau dort etwas Wesentliches:
Wenn wir aufhören, vor unseren Gefühlen davonzulaufen, und beginnen, ihnen wirklich zuzuhören.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝘄𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝗳ü𝗵𝗹𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 – 𝗲𝘀 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝘂𝗻𝘀 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗲𝗿𝘇ä𝗵𝗹𝗲𝗻. 🤍
Foto von Catalin Pop auf Unsplash