Jools Food & Yoga

Jools Food & Yoga Hey, ich bin Jools! Du fühlst, da ist noch mehr im Leben für dich? Dann bist du hier goldrichtig! Dazu gibt's noch leckere vegane Rezepte. 🌱

Bei mir geht's nicht nur um Yoga auf der Matte, sondern auch um die Umsetzung im echten Leben.

Du möchtest gerne Urdhva Dhanurasana, also das Rad, können?Dann habe ich eine gute Nachricht für dich: Oft liegt es nich...
18/06/2026

Du möchtest gerne Urdhva Dhanurasana, also das Rad, können?

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich: Oft liegt es nicht an fehlender Kraft.

Ich habe das schon mehrfach in meinen Klassen erlebt. Die Person hatte genug Kraft, eine stabile Körpermitte und konnte viele andere anspruchsvolle Asanas problemlos halten. Und trotzdem wollte das Rad einfach nicht funktionieren.

Der Grund liegt häufig in den Schultern!

Wenn dort die Beweglichkeit fehlt, muss der Körper so viel Energie in die Öffnung investieren, dass kaum noch Kraft für die eigentliche Haltung übrig bleibt.

Genau deshalb würde ich nicht sofort mehr Krafttraining empfehlen, sondern zuerst schauen: Wo fehlt eigentlich Bewegungsfreiheit?

Und noch etwas ist mir wichtig: Das Rad ist kein Muss. Du musst diese Haltung nicht können, um Yoga zu praktizieren.

Aber wenn du Lust darauf hast, wenn sie deinen Anfängergeist weckt und dir Freude macht, dann darfst du daran arbeiten. Nicht mit Druck oder mit dem Gedanken, dass du endlich irgendwo ankommen musst - sondern aus Neugier. Denn auch das gehört für mich zu Yoga.

Gerade Herzöffner wirken eher aktivierend auf unser System. Deshalb finde ich es wichtig, den Körper Schritt für Schritt vorzubereiten, anstatt ihn mit Gewalt in eine Form zu bringen. Manchmal ist weniger Ehrgeiz und mehr Vorbereitung genau das, was uns weiterbringt.

✨ Speichere dir die Übungen für deine nächste Praxis und erzähl mir: Gibt es eine Haltung, an der du schon länger arbeitest?

Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin.
Ich liebe starke Asanas. Aber ich glaube, dass sie leichter werden, wenn wir zuerst verstehen, was unser Körper wirklich braucht.

17/06/2026

Heute bin ich 44 Jahre alt.

Wow. Wenn ich zurückblicke, liegt da ein ganz schön turbulenter Weg hinter mir. Mit großen Veränderungen, schönen und schmerzhaften Momenten. Wobei ich mittlerweile gar nicht mehr sicher bin, ob man immer sofort sagen kann, was gut oder schlecht war. Oft zeigt sich das erst Jahre später.

Eines weiß ich aber:

Ich bin nicht mehr die 20-Jährige, die ständig am selbstzerstörerischen Limit gelebt hat.

Ich bin auch nicht mehr die 30-jährige Mama, die sich 24/7 um drei Kinder gekümmert hat. Eine Zeit, die ich geliebt habe und die ich manchmal trotzdem vermisse.

Und ich bin auch nicht mehr die Yogini, die geglaubt hat, sie müsse sich ständig optimieren.

Ich habe vieles losgelassen.

Ich habe mich selbst besser kennengelernt.

Ich bin zuversichtlicher geworden.

Ruhiger nicht unbedingt. 😅 Aber klarer.

Und ich blicke voller Vorfreude auf das, was kommt. Besonders auf mein neues Studio im Herbst. Ein Projekt, das mich fordert, begeistert und manchmal auch nachts wach hält.

Es ist gut, 44 zu sein.

Sogar richtig gut.

Und bevor ich diesen Geburtstag weiter genieße, möchte ich noch etwas sagen:

Danke.

Danke an jede:n Einzelne:n, die oder der mir hier folgt, meine Beiträge liest, kommentiert, teilt oder einfach still mitliest.

Danke aber auch an alle, die Woche für Woche ihre Matte ausrollen und zu meinen Klassen kommen. Die mir ihr Vertrauen schenken, mit mir praktizieren, lachen, manchmal auch weinen und mich ein Stück ihres Weges begleiten lassen.

Ohne euch gäbe es meine Arbeit in dieser Form nicht.

Manche von euch begleiten mich schon seit Jahren. Andere sind erst vor Kurzem dazugekommen. Beides freut mich unglaublich.

Ich bin dankbar für jede Begegnung, jede Stunde, jedes Gespräch nach dem Unterricht und für all die Menschen, die Yoga mit mir teilen.

44 fühlt sich gerade ziemlich gut an. ❤️ Deine Jools🫶🏼

15/06/2026

Ich liebe Handstand. Und meine Reise damit geht mittlerweile schon einige Jahre.

Mal läuft es richtig gut, mal gefühlt gar nicht. Aber genau das gehört für mich dazu.

Was ich hier auf Instagram immer wieder beobachte: Yogalehrende, die Handstand üben oder andere anspruchsvolle Asanas zeigen, müssen sich oft rechtfertigen.

Als wäre Yoga entweder achtsam oder anspruchsvoll. Entweder Nervensystem oder Kraft.

Entweder Regulation oder Herausforderung. Aber warum eigentlich?

Ihr kennt meinen Content.

Ich spreche viel über Nervensystem, Trauma-Sensibilität, Pausen, Varianten und darüber, auf den eigenen Körper zu hören.

Und trotzdem gibt es diesen Teil in mir, der es liebt, sich herauszufordern. Der es liebt, zu fallen, wieder aufzustehen, zu üben und etwas zu lernen, das nicht sofort funktioniert.

Nicht weil ich irgendwem etwas beweisen möchte. Sondern weil es mir Freude macht. Weil ich mich dadurch lebendig fühle. Weil mein Körper manchmal nicht weniger, sondern mehr braucht.

Mehr Kraft - mehr Fokus - mehr Mut.

Für mich bedeutet eine gesunde Praxis nicht, immer nur herunterzufahren. Unser Nervensystem möchte flexibel sein.

Es möchte Ruhe können, aber es möchte auch Aktivierung können.

Es möchte sich sicher fühlen – sowohl in der Entspannung als auch in der Herausforderung.

Deshalb gehören für mich beides dazu: Die sanften, somatischen Bewegungen. Und die Momente, in denen ich kopfüber an einer Wand stehe und mich frage, warum ich mir das eigentlich antue.

Und genau deshalb werde ich weiterhin beides unterrichten.

Was denkst du?

Gehören Handstand, Armbalancen und andere herausfordernde Asanas genauso zu Yoga wie Meditation und Entspannung?

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin.
Ich glaube, dass Yoga uns nicht nur Ruhe schenken darf, sondern auch Kraft, Mut, Freude und die Möglichkeit, über uns hinauszuwachsen.

Ich glaube, wir alle haben diese kleinen Struggles, über die wir viel zu selten sprechen.Bei mir sind es graue Haare, zu...
14/06/2026

Ich glaube, wir alle haben diese kleinen Struggles, über die wir viel zu selten sprechen.

Bei mir sind es graue Haare, zu wenig Zeit für all die Ideen in meinem Kopf, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ordnung und die Frage, wie man als Veganerin eigentlich neue Freundschaften schließt. 😅

Und jetzt bin ich neugierig:

Welcher Punkt hat dich beim Lesen am meisten erwischt?

Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um das echte Leben zwischen Yoga, Nervensystem, Kindern und manchmal auch einer Menge Hundehaaren.

14/06/2026

Wusstest du, dass die meisten traditionellen Yogapraktiken über Jahrhunderte vor allem von Männern praktiziert und weitergegeben wurden?

Heute sitzen dagegen überwiegend Frauen auf der Matte.

Und trotzdem haben viele von uns gelernt, dass wir durchhalten müssen. Dass wir noch eine Wiederholung schaffen. Noch etwas tiefer gehen. Noch etwas länger bleiben.

Dabei braucht ein weiblicher Körper nicht jeden Tag dasselbe.

Je nach Zyklus, Energielevel, Lebensphase oder Nervensystem kann heute etwas ganz anderes richtig sein als gestern.

Yoga sollte sich deinem Körper anpassen.

Nicht dein Körper dem Yoga.

Deshalb darfst du Pausen machen. Du darfst Varianten wählen. Du darfst früher aus einer Haltung herauskommen.

Und du darfst aufhören zu glauben, dass eine Praxis nur dann gut war, wenn sie anstrengend war.

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin.
Ich begleite Frauen dabei, wieder mehr auf ihren Körper zu hören und Yoga an ihr Leben anzupassen – nicht umgekehrt.

Wir Frauen kennen diese Tage.Es ist einfach alles zu viel. Die Haut kribbelt. Der Körper tut weh. Du bist müde, genervt ...
09/06/2026

Wir Frauen kennen diese Tage.

Es ist einfach alles zu viel. Die Haut kribbelt. Der Körper tut weh. Du bist müde, genervt und eigentlich komplett erschöpft. Und trotzdem kommst du nicht zur Ruhe.

Gerade dann merke ich oft, dass mein Nervensystem irgendwo zwischen Vollgas und Erschöpfung festhängt.

Früher habe ich gedacht, ich müsste mich dann einfach hinsetzen und meditieren. Hat meistens nicht funktioniert.

Heute bewege ich mich zuerst.

Ich schüttle aus, mache Kreise mit der Wirbelsäule, gehe durch ein paar bekannte Bewegungen und lasse meinen Körper erstmal dort ankommen, wo mein Kopf schon längst sein möchte. Erst danach wird es langsam ruhiger.

Genau deshalb beginnt diese Sequenz mit Bewegung und endet mit Atem und Stille. Nicht weil du noch etwas leisten musst. Sondern weil dein System manchmal einen Weg braucht, um von Anspannung in Entspannung zu kommen.

Speicher dir die Sequenz für die Tage, an denen du völlig erschöpft bist und trotzdem nicht abschalten kannst.

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich begleite Frauen dabei, ihr Nervensystem besser zu verstehen und Yoga so zu nutzen, dass es auch an schwierigen Tagen wirklich unterstützt.

06/06/2026

Für mich persönlich und auch für meinen Unterricht war lange klar: Eine gute Yoga Praxis muss fordernd sein.

Ich habe Disziplin geliebt. Durchhalten auch. Und ich dachte oft, dass wir unsere Grenzen ein bisschen anschieben müssen, damit Veränderung passiert.

Heute sehe ich das differenzierter.

Nicht weil ich plötzlich keine kraftvolle Praxis mehr mag. Ganz im Gegenteil.

Ich liebe Fokus. Ich liebe Kraft. Ich liebe das Gefühl, wenn man merkt, dass man etwas geschafft hat.

Aber ich habe verstanden, dass das nicht jeden Tag gleich aussehen muss.

Manchmal braucht mein Körper eine Herausforderung.

Manchmal braucht er langsame Kreise am Boden und eine Praxis, die sich mehr nach Zuhören als nach Leistung anfühlt.

Genau deshalb dürfen meine Schüler*innen jederzeit aus einer Bewegung aussteigen, die Knie ablegen oder eine andere Variante wählen.

Ich gebe den Rahmen vor.

Aber ich glaube nicht, dass gutes Yoga bedeutet, jede Bewegung synchron nachzumachen.

Für mich bedeutet gutes Yoga, wahrzunehmen, was gerade wirklich gebraucht wird.

Und ja, dadurch gehen manchmal Menschen.

Aber andere kommen genau deshalb.

✨ Wie siehst du das? Muss man in einer Yoga Klasse alles mitmachen oder darf man auch mal einen anderen Weg wählen?

🩷Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich glaube nicht, dass jede Praxis gleich aussehen muss. Ich glaube daran, dass Yoga dann wirkt, wenn wir lernen zuzuhören.

Wenn mich jemand fragt, was Yoga in meinem Leben verändert hat, denke ich mittlerweile nicht zuerst an Beweglichkeit ode...
02/06/2026

Wenn mich jemand fragt, was Yoga in meinem Leben verändert hat, denke ich mittlerweile nicht zuerst an Beweglichkeit oder Kraft.

Ich denke daran, dass ich mich früher ständig irgendwo angestoßen habe.

Klingt lustig, aber genau das zeigt eigentlich, was Yoga für mich gemacht hat: Ich bin präsenter geworden.

Ich spüre meinen Körper besser. Ich merke schneller, wenn etwas nicht passt. Ich kann Gefühle wahrnehmen, ohne sofort vor ihnen davonzulaufen.

Besonders bei Wut war das ein langer Weg. Meditation hat diese Emotion nicht verschwinden lassen. Aber sie hat mir geholfen, sie zu akzeptieren und besser mit ihr umzugehen.

Und auch mein Blick auf andere Menschen hat sich verändert. Früher habe ich schneller geurteilt. Heute erinnere ich mich viel öfter daran, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt.

Yoga hat mich nicht perfekt gemacht.

Aber es hat mir geholfen, mich selbst besser kennenzulernen.

Und ehrlich gesagt finde ich das viel wertvoller als jeden Handstand.

✨ Was hat Yoga bei dir verändert?

Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich zeige dir, wie Yoga nicht nur auf der Matte wirkt, sondern auch mitten im Alltag.

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