Ewald Lochner

Ewald Lochner Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien

Mit dem magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit schafft die Stadt Wien, mit Sozialversicherungsträger*innen und der...
02/06/2026

Mit dem magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit schafft die Stadt Wien, mit Sozialversicherungsträger*innen und der eine niederschwellige Walk-In-Ambulanz: Diagnostik, Therapie, Prävention und psychosoziale Unterstützung - alles unter einem Dach! Ein Leuchtturmprojekt für Wien und ganz Östereich. Gratulation zur Eröffnung!

Zi******en, Nikotinbeute, E-Zi******en: Tabak- und Nikotinkonsum zählen nach wie vor zu den häufigsten vermeidbaren Gesu...
31/05/2026

Zi******en, Nikotinbeute, E-Zi******en: Tabak- und Nikotinkonsum zählen nach wie vor zu den häufigsten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Sie stehen unter anderem im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen sowie verschiedenen Krebsformen.

In Österreich sind jährlich schätzungsweise 8.500 Todesfälle bzw. zehn Prozent aller Todesfälle auf das Rauchen von Tabak zurückzuführen. Aktuelle Daten zeigen, dass sich das Konsumverhalten insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen verändert. Besonders gesundheitsgefährdend, ist der sogenannte Dualkonsum, also die parallele oder wechselnde Nutzung verschiedener Nikotinprodukte wie Zi******en, E-Zi******en, Nikotinbeutel und andere Tabak und Nikotinprodukte.

Es lohnt sich immer, mit dem Nikotinkonsum oder dem Rauchen aufzuhören. Rund die Hälfte der Personen, die täglich oder fast täglich rauchen, denkt bereits über einen Rauchstopp nach. Eine Entwöhnung bringt spürbare Vorteile: Schon nach kurzer Zeit verbessert sich die Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch, und das Risiko für schwere Erkrankungen sinkt langfristig deutlich. Am besten gelingt der Konsumstopp mit guter Vorbereitung, richtiger Unterstützung und einem klaren Plan. Besonders wirksam ist die Kombination aus verhaltenstherapeutischer Begleitung, Strategien für Risikosituationen und bei Bedarf medikamentöser Unterstützung in Form einer Nikotinersatztherapie oder anderer entwöhnungsunterstützender Medikamente.
Bei Fragen zum Rauchen, zum Konsum von E-Zi******en oder Nikotinbeuteln steht das Rauchfrei Telefon als kostenfreies Angebot zur Verfügung. Klinische Psycholog*innen beraten vertraulich und kompetent unter der Nummer 0800 810 013 von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.

Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit ( ).Queere Menschen erleben Ausgrenzung...
17/05/2026

Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit ( ).

Queere Menschen erleben Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt – im öffentlichen Raum, im Netz, in Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz oder im eigenen Umfeld.

Angst vor Ablehnung, ständige Unsicherheit oder das Gefühl, sich verstecken zu müssen, erzeugen psychischen Druck. Wenn Menschen nicht selbstverständlich so leben können, wie sie sind, ist das kein individuelles Problem, sondern eine gesellschaftliche und politische Verantwortung.

Eine offene und solidarische Gesellschaft zeigt sich daran, wie sicher Minderheiten leben können. Deshalb braucht es nicht nur Sichtbarkeit am Pride-Monat oder am IDAHOBIT, sondern klare Haltung – gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte, Schutz und gesellschaftliche Teilhabe.

🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ Gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit — jeden Tag. 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈

+ q***r idahobit antidiskriminierung wien

09/05/2026

Seit gestern ist das neue Maßnahmenpaket rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße und den Westbahnhof in Kraft.
Ziel ist mehr Sicherheit, höhere Aufenthaltsqualität und ein geordnetes, respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum.

Das Maßnahmenpaket für die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße und den Westbahnhof im Überblick – für mehr Sicherheit, hö...
04/05/2026

Das Maßnahmenpaket für die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße und den Westbahnhof im Überblick – für mehr Sicherheit, höhere Aufenthaltsqualität und ein geordnetes, respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum.

28/04/2026

Am Montag wurde das umfassende Maßnahmenpaket für die Situation rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße und den Westbahnhof präsentiert. Fakt ist, dass sich im Bereich der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße eine Handelsszene mit illegalen Suchtmitteln etabliert hat, die für alle Nutzer*innen des öffentlichen Raums zu einer nicht mehr tragbaren Belastung geworden ist.

Wie bereits im letzten Herbst angekündigt, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket erarbeitet, das die Situation in dieser Gegend entschärfen soll – für mehr Sicherheit, mehr Aufenthaltsqualität und ein geordnetes, gutes und respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum.

Der 31. März ist Trans Day of Visibility. Ein Tag für Respekt und Sichtbarkeit.Viele Menschen sind unsicher, wie ein res...
31/03/2026

Der 31. März ist Trans Day of Visibility. Ein Tag für Respekt und Sichtbarkeit.

Viele Menschen sind unsicher, wie ein respektvoller Umgang mit trans, inter* und nicht-binären Personen aussieht. Das zeigt sich oft schon bei grundlegenden Fragen wie „Was sind eigentlich Pronomen?“ oder „Was bedeutet eigentlich cis?“
Solche Unsicherheiten können für Betroffene zu belastenden oder auch diskriminierenden Erfahrungen führen.

Sichtbarkeit bedeutet, neben gesehen zu werden, eben auch verstanden zu werden. Deshalb werden in diesem Posting zentrale Begriffe kurz erklärt – als Grundlage für mehr Verständnis im Alltag.

Denn Respekt ist nichts Abstraktes. Er zeigt sich im täglichen Verhalten. Es sind nicht nur große politische Entscheidungen, die einen Unterschied machen. Es sind auch die kleinen Dinge im Alltag: einen Namen verwenden, ein Pronomen respektieren, zuhören, gesehen werden.

Es ist wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen: Es geht um Menschen. Um ihre Erfahrungen, ihre Träume, Wünsche und Ängste. Darum, ernst genommen zu werden – und dazu kann jede*r Einzelne etwas beitragen.

„Kokain-Boom in Wien“ – solche Schlagzeilen sorgen für Aufmerksamkeit, werfen Fragen auf und verunsichern. Oft führen si...
20/03/2026

„Kokain-Boom in Wien“ – solche Schlagzeilen sorgen für Aufmerksamkeit, werfen Fragen auf und verunsichern. Oft führen sie aber auch zu vorschnellen und vereinfachten Schlussfolgerungen. Sucht- und Drogenpolitik in einer Stadt wie Wien ist komplex. Sie braucht einen differenzierten Blick.

Umso wichtiger ist es, das aktuelle Abwassermonitoring faktenbasiert einzuordnen. Ja, die Daten zeigen einen Anstieg der Kokainkonzentration im Abwasser. Sie kann jedoch keine Aussage darüber treffen, wie hoch der Drogenkonsum in Österreich ist. Faktoren wie eine höhere Reinheit und Potenz der Substanz – wie sie bei Kokain der Fall ist – erhöhen die gemessene Konzentration.
Gleichzeitig bleibt Wien im europäischen Vergleich im Mittelfeld, und viele andere Substanzen entwickeln sich stabil.

Abwassermonitoring ist ein hilfreiches Instrument, um Trends sichtbar zu machen. Es zeigt, was in einer Stadt passiert – kann aber nicht alles erklären. Daher kann die Anzahl der Konsument*innen nicht eindeutig aus den Daten abgeleitet werden. Andere unnatürliche Methoden, bei denen Substanzen im Abwasser landen (z. B. Wegspülen), können im Abwassermonitoring ebenfalls nicht abgebildet werden. Entscheidend ist: Diese Daten sind nur ein Baustein. Ein umfassendes Bild entsteht erst durch verschiedene Perspektiven – etwa aus Beratung, Drug Checking und anderen Angeboten. Sie zeigen auch, dass Konsumtrends von vielen Faktoren abhängen, wie Verfügbarkeit, Preis oder gesellschaftlichen Entwicklungen.

Wichtig ist mir die Einordnung: Illegale Substanzen stehen oft im Fokus der öffentlichen Debatte, während Alkohol und Nikotin nach wie vor die größten gesundheitlichen Herausforderungen darstellen. Sachliche Information und ein differenzierter Blick sind entscheidend, um Entwicklungen realistisch einzuordnen und passende Maßnahmen zu setzen.

Auch die Psychosozialen Dienste in Wien waren im Rahmen der Wiener Frauenwoche im Offenen Rathaus.Primaria Eleonore Mill...
09/03/2026

Auch die Psychosozialen Dienste in Wien waren im Rahmen der Wiener Frauenwoche im Offenen Rathaus.
Primaria Eleonore Miller-Reiter (stv. Chefärztin PSD-Wien), Heike Hromatka (stv. kaufmännische Leiterin PSD-Wien) und Lisa Brunner (Leiterin des Instituts für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien) stellten das dichte Netz an psychosozialen Beratungs-, Unterstützungs- und Behandlungsangeboten in Wien vor.
Denn: Psychische Gesundheit von Frauen ist nicht nur eine individuelle, sondern auch eine politische Frage. Strukturelle Benachteiligung, geschlechtsspezifische Gewalt, ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und soziale Ungleichheit wirken sich direkt auf die psychische Gesundheit aus. Wien investiert daher gezielt in gendersensible Angebote, damit Frauen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen – ohne Scham und ohne Hürden.

Es gibt Hilfe – und niemand muss den ersten Schritt alleine gehen. Frauen, die Unterstützung bei psychischen Krisen und Erkrankungen suchen, können sich jederzeit und kostenfrei an den PSD-Wien wenden. Der Sozialpsychiatrische Notdienst ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar: 01 31330

Psychische Gesundheit ist auch eine feministische Frage! Frauen tragen noch immer einen großen Teil der unbezahlten Sorg...
08/03/2026

Psychische Gesundheit ist auch eine feministische Frage!
Frauen tragen noch immer einen großen Teil der unbezahlten Sorgearbeit. Sie erleben häufiger Gewalt.
Und wenn sie Grenzen setzen, wütend sind oder über Belastung reden, wird ihnen oft vorgeworfen, zu emotional oder zu sensibel zu sein – all das hat Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.

Psychische Gesundheit bedeutet auch, ernst genommen zu werden.
Denn psychische Belastung ist kein persönliches Versagen. Sie entsteht oft in einem gesellschaftlichen Umfeld, das zu viel verlangt und ungerecht ist.

Deshalb ist es wichtig die Lebensrealitäten von Frauen ernst zu nehmen – und die Belastungen, die daraus entstehen können.
Denn psychische Gesundheit ist nicht geschlechtsneutral!

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