Kompass Frau - unbequem weiblich

Kompass Frau - unbequem weiblich feministische Praxis mit Wissen

von Frau zu Frau

Säuglingspflege / Kinderpflege
IBCLC - Expertin für Stillen& Laktation
Expertin f.

orale Restriktionen
Cranio Sacral B. Behutsam - Berührbar - Empathisch - Wertschätzend - Kompetent

Nach der Geburt wird das Baby gewogen, untersucht, beobachtet und regelmäßig kontrolliert.Und die Frau?Die soll heilen.S...
01/09/2026

Nach der Geburt wird das Baby gewogen, untersucht, beobachtet und regelmäßig kontrolliert.

Und die Frau?

Die soll heilen.
Stillen oder Fläschchen geben.
Wenig schlafen.
Den Haushalt irgendwie bewältigen.
Besuch empfangen.
Entscheidungen treffen.
Eine Beziehung am Laufen halten.
Und dabei möglichst glücklich und dankbar aussehen.

Denn sobald das Baby geboren ist, wird aus einer Frau für ihr Umfeld erstaunlich schnell nur noch „die Mama“.

Plötzlich drehen sich beinahe alle Fragen um das Kind:

„Trinkt es genug?“
„Schläft es schon durch?“
„Ist es brav?“
„Stillst du eh?“

Aber wer fragt:

Wie geht es deinem Körper?
Hast du Schmerzen?
Wie stark war dein Blutverlust?
Wie steht es um deinen Beckenboden, deine Geburtsverletzungen oder deine Operationsnarbe?
Bist du erschöpft – oder längst weit über deine Belastungsgrenze hinaus?
Wie hast du die Geburt erlebt?
Fühlst du dich sicher im Umgang mit deinem Baby?
Erkennst du dich selbst in deinem neuen Leben noch wieder?

Frauen brauchen nach der Geburt nicht nur einen Rückbildungskurs.

Sie brauchen eine professionelle Gesundheitsinventur – körperlich, psychisch und pflegerisch.

Dazu gehören für mich:

• körperliche Heilung, Schmerzen und Beckenboden
• Erschöpfung sowie bei Bedarf die medizinische Abklärung von Blutbild, Eisenstatus oder Schilddrüse
• psychische Belastung und das persönliche Geburtserleben
• Stillen oder Flaschenernährung ohne Druck und moralische Bewertung
• Schlafmangel, Überforderung und die Regulation des Nervensystems
• Sicherheit in der Säuglingspflege und im Handling
• Veränderungen von Körpergefühl, Sexualität und Identität
• die ehrliche Frage: Was brauchst du gerade?

Denn eine Frau ist nach der Geburt nicht das Begleitpersonal ihres Babys.

Ihre Beschwerden sind keine Nebensache.
Ihre Erschöpfung ist kein persönliches Versagen.
Ihre Gesundheit ist kein Luxus.
Und Selbstfürsorge bedeutet nicht, noch eine Aufgabe gewissenhaft auf die To-do-Liste zu setzen.

Wir müssen aufhören, Frauen erst dann ernst zu nehmen, wenn sie nicht mehr funktionieren.

Müttergesundheit ist Frauengesundheit. Und Frauengesundheit gehört in den Mittelpunkt – nicht an das Ende der Prioritätenliste.

Klar. Feministisch. Selbstbestimmt. Kompetent.
Kompass Frau – unbequem weiblich.

Wann hat nach deiner Geburt zuletzt jemand gefragt, wie es dir wirklich geht – und sich für deine Antwort auch Zeit genommen?

Du musst nicht alles alleine wissen.Aber du darfst selbst entscheiden.Willkommen bei Kompass Frau – meiner feministische...
31/08/2026

Du musst nicht alles alleine wissen.
Aber du darfst selbst entscheiden.

Willkommen bei Kompass Frau – meiner feministischen Praxis für Frauen, Mütter, Säuglinge und Kinder.

Hier musst du keinem Ideal entsprechen.

Du musst nicht selbstverständlich stillen.
Du musst dein Baby nicht auf eine bestimmte Art füttern, tragen oder beruhigen.
Du musst Mutterschaft nicht als deine schönste Lebensaufgabe bezeichnen.
Und du musst nicht warten, bis aus einer Unsicherheit ein belastendes Problem geworden ist.

Mein Grundsatz lautet:

Ich muss gar nichts – und darf fast alles.

Was du allerdings darfst: verständliche Fachinformationen erhalten, Fragen stellen und Entscheidungen treffen, die zu dir, deinem Körper und deinem Kind passen.

❤️ Säuglings- und Kinderpflege

Als diplomierte Kinderkrankenschwester unterstütze ich dich bei gesundheitlichen und pflegerischen Fragen rund um dein Baby oder Kind.

Dazu gehören:

• entwicklungsförderndes Handling von Säuglingen und Kleinkindern
• Kinästhetik Infant Handling
• An- und Auskleiden, Wickeln, Babybad und Nabelpflege
• Körper-, Haut- und Intimpflege
• pflegerischer Umgang mit gereizter Haut, Windeldermatitis, Milchschorf, Neugeborenenakne und atopischer Haut
• Auswahl und Anwendung geeigneter Pflege- und Reinigungsprodukte
• alltagstaugliche Handgriffe aus der Babymassage
• gesundes und körpergerechtes Tragen
• Blähungen, Verstopfung, Durchfall und andere pflegerisch relevante Verdauungsfragen
• ausgeprägte Unruhe, häufiges Weinen und hohe Regulationsbedürfnisse
• Schlaf und Schlafumgebung aus pflegerischer Sicht
• Gewichts- und Gedeihkontrollen
• pflegerische Beobachtung des Allgemeinzustandes
• Erkennen von Auffälligkeiten und Empfehlung einer zeitnahen ärztlichen oder therapeutischen Abklärung
• Vermittlung an Kinderärzt:innen, Physiotherapeut:innen und andere geeignete Gesundheitsberufe

Bei ärztlicher Anordnung übernehme ich außerdem Maßnahmen der medizinischen Kinderkrankenpflege im Rahmen meiner berufsrechtlichen Befugnisse.

🤱 Stillen, Flasche und Säuglingsernährung

Als IBCLC begleite ich dich fachlich bei:

• Stillvorbereitung
• Stillbeginn und Stillproblemen
• Schmerzen beim Stillen
• zu geringer oder zu hoher Milchbildung
• Gewichts- und Gedeihfragen im Zusammenhang mit der Ernährung
• Abpumpen und Aufbewahrung von Muttermilch
• Zufütterung und Kombination von Brust und Flasche
• Auswahl von Flasche und Sauger
• Paced Bottle Feeding
• bindungsorientiertem Abstillen
• Beikostbeginn, Breikost und Baby-led Weaning im pflegerischen beziehungsweise stillbezogenen Kontext

Stillen ist keine moralische Leistung.

Eine Flasche ist kein persönliches Versagen.

Entscheidend ist, dass dein Kind sicher versorgt wird und du Informationen erhältst, mit denen du eine tragfähige Entscheidung treffen kannst.

💞 Gesundheit und Pflege rund um Frau und Mutterschaft

Kompass Frau richtet sich auch an Frauen, deren gesundheitliche Anliegen viel zu lange kleingeredet, normalisiert oder ausschließlich auf ihr Funktionieren reduziert wurden.

Mein Angebot umfasst gesundheitsbezogene und pflegerische Information rund um:

• körperliche Veränderungen während Schwangerschaft und Mutterschaft
• Stillvorbereitung und die erste Zeit mit dem Baby
• körperliche Belastungen im Wochenbett und nach einem Kaiserschnitt
• Narbenpflege im Rahmen pflegerischer Maßnahmen
• Erschöpfung, körperliche Warnsignale und gesundheitsfördernde Selbstfürsorge
• Zykluswissen und Beobachtung körperlicher Veränderungen
• Orientierung zu geeigneten medizinischen und therapeutischen Anlaufstellen
• gesundheitliche Fragen nach einem Schwangerschaftsverlust oder bei unerfülltem Kinderwunsch – mit konsequenter Weitervermittlung, sobald ärztliche, psychotherapeutische oder psychosoziale Unterstützung erforderlich ist

Du bist bei Kompass Frau willkommen – unabhängig davon, ob du Kinder hast, Kinder möchtest, keine Kinder möchtest oder dein Leben nicht einem traditionellen Bild von Weiblichkeit entspricht.

🌿 Ergänzende körperorientierte Angebote

Je nach Anliegen biete ich zusätzlich:

• Cranio-Sacrale Körperarbeit
• körperorientierte Entspannungs- und Regulationsimpulse
• Babyheilbad beziehungsweise Rebondingbad
• Akupunktur- und Low-Level-Laseranwendungen im Rahmen meiner Qualifikationen und berufsrechtlichen Befugnisse

Kompass Frau ersetzt keine kinderärztliche, frauenärztliche, hebammenspezifische, psychotherapeutische oder akutmedizinische Versorgung.

Aber Kompass Frau kann der Ort sein, an dem deine Fragen ernst genommen, gesundheitliche Auffälligkeiten erkannt und die nächsten fachlich sinnvollen Schritte verständlich gemacht werden.

Du bist unsicher, welches Angebot zu deinem Anliegen passt?

Schreib mir eine Nachricht mit dem Wort KOMPASS.

Ich teile dir mit, ob dein Anliegen in meinen beruflichen Bereich fällt und welcher Termin dafür geeignet ist.

📍 St. Pölten und Umgebung
🏠 Hausbesuche und Termine in der Praxis
🌐 www.behutsamstillen.at

Kompass Frau
Feministisch ausgerichtete Praxis für Gesundheits- und Pflegeberatung, Still- und Laktationsberatung sowie Cranio-Sacrale Körperarbeit.

Ich muss gar nichts – und darf fast alles.

Teile diesen Beitrag mit einer Frau oder Mutter, die wissen sollte, dass sie mit ihren Fragen nicht alleine bleiben muss.

Wie aus Pippi eine Annika wurdePippi war einmal laut.Wild. Unbequem.Sie sagte, was sie dachte, machte sich die Welt, wie...
30/08/2026

Wie aus Pippi eine Annika wurde

Pippi war einmal laut.
Wild. Unbequem.
Sie sagte, was sie dachte, machte sich die Welt, wie sie ihr gefiel, und hatte keinerlei Interesse daran, ob sie dabei „hübsch“, „brav“ oder „angenehm“ wirkte.

Dann kam die Gesellschaft.

Zuerst sagte man ihr, sie solle nicht so laut lachen.
Dann, sie solle die Beine schließen.
Nicht so wütend sein.
Nicht so viel essen.
Nicht so viel wollen.
Nicht so direkt sprechen.
Nicht immer widersprechen.

Denn Mädchen dürfen heute angeblich alles sein – solange sie dabei niemanden stören.

Also kämmte man Pippis Zöpfe glatt.
Zog ihr etwas „Vorteilhafteres“ an.
Nahm ihr das Pferd aus dem Wohnzimmer und stellte stattdessen einen Wäschekorb hinein.

Herr Nilsson musste übrigens auch weg. Zu chaotisch.
Und die Goldstücke? Die investierte sie verantwortungsvoll in Altersvorsorge, Anti-Aging und einen Kurs darüber, wie Frauen lernen, endlich weniger Raum einzunehmen.

Aus „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ wurde:

„Passt das für euch alle so?“

Aus Pippi wurde Annika.

Eine Annika, die früh gelernt hat, Stimmungen zu lesen.
Die sich entschuldigt, bevor überhaupt jemand beleidigt ist.
Die ihre Wut hinunterschluckt und sich anschließend wundert, warum ihr Magen rebelliert.

Eine Annika, die Karriere machen darf – solange der Haushalt trotzdem läuft.
Die Mutter sein soll, als hätte sie keinen Beruf.
Arbeiten soll, als hätte sie keine Kinder.
Begehren soll, aber bitte nicht zu offensichtlich.
Altern soll, aber möglichst so, dass es niemand bemerkt.

Eine Annika, die nicht mehr fragt:
„Was will ich?“

Sondern:
„Was wird von mir erwartet?“

Und das Tragische ist: Annika ist nicht schwach.

Sie ist das Ergebnis eines ziemlich erfolgreichen Trainingsprogramms.
Belohnung für Anpassung.
Liebesentzug bei Widerstand.
Ein bisschen Scham hier, ein bisschen Angst dort – und schon hält sich das Mädchen selbst klein. Herrlich effizient. Das Patriarchat liebt schließlich Lösungen, die Frauen eigenständig gegen sich selbst ausführen.

Was dabei verloren geht?

Mut.
Instinkt.
Widerspruch.
Spielfreude.
Körpergefühl.
Grenzen.
Größenwahn.
Und diese wunderbare kindliche Selbstverständlichkeit, mit der ein Mädchen einmal wusste, dass es niemandem eine Erklärung für seine Existenz schuldet.

Vielleicht ist es deshalb Zeit, Pippi wieder lebendig werden zu lassen.

Nicht als rothaarige Fantasiefigur.
Sondern in uns.

Die Pippi, die Nein sagt, ohne anschließend einen dreiseitigen Entschuldigungsbrief zu verfassen.

Die Pippi, die ihre Meinung nicht mit „Vielleicht liege ich falsch, aber …“ einleitet.

Die Pippi, die nicht dankbar dafür ist, am Tisch sitzen zu dürfen, sondern fragt, warum Männer noch immer überproportional bestimmen, wer überhaupt einen Platz bekommt.

Die Pippi, die ihre Wut nicht wegatmet, bis sie wieder gesellschaftlich bekömmlich ist.

Und die Pippi, die andere Frauen nicht dafür verurteilt, dass sie noch Annika sein müssen, um sicher durch ihr Leben zu kommen.

Denn Annika ist nicht unsere Gegnerin.
Sie ist unsere Überlebensstrategie.

Aber sie muss nicht unser Endzustand bleiben.

Vielleicht müssen wir nicht lernen, bessere, leisere und pflegeleichtere Frauen zu werden.

Vielleicht müssen wir uns nur daran erinnern, wer wir waren, bevor man uns beigebracht hat, dass Weiblichkeit vor allem eines bedeuten soll:

möglichst wenig Umstände zu machen.

Also holt das Pferd wieder ins Wohnzimmer.
Sprecht lauter.
Wollt mehr.
Werdet unbequem.

Und wenn jemand sagt, das gehöre sich nicht:

Umso besser.

KOMPASS FRAU – UNBEQUEM WEIBLICH.Ich bin unbequem weiblich, weil ich nicht gelernt habe, mich leise zu machen, damit and...
29/08/2026

KOMPASS FRAU – UNBEQUEM WEIBLICH.

Ich bin unbequem weiblich, weil ich nicht gelernt habe, mich leise zu machen, damit andere sich mit mir wohler fühlen.

Ich stelle Frauengesundheit in den Mittelpunkt, weil der weibliche Körper in Medizin, Forschung und Gesellschaft viel zu lange übersehen, kleingeredet oder auf seine Funktion für andere reduziert wurde.

Ich spreche über Frau sein.
Über Mutter werden – und darüber, was es körperlich, psychisch und gesellschaftlich wirklich bedeutet.
Über Geburt, Stillen, Erschöpfung, Schmerzen, Sexualität, mentale Gesundheit und Identitätsverlust.
Nicht romantisiert. Nicht beschönigt. Nicht angepasst.

Ich scheiße auf ein Patriarchat, das Frauen Selbstaufgabe als Liebe verkauft.
Das Mütter glorifiziert, solange sie funktionieren.
Das weibliche Beschwerden bagatellisiert.
Das unbequeme Frauen als hysterisch, aggressiv oder schwierig bezeichnet, während dieselbe Klarheit bei Männern als Führungsstärke gilt.

Ich will keine Sonderstellung für Frauen.
Ich will Gleichberechtigung – körperlich, medizinisch, beruflich, finanziell und gesellschaftlich.
Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt.

Deshalb halte ich meinen Mund nicht.

Ich spreche aus, was andere lieber freundlich verpacken. Ich stelle Fragen, wo blinder Gehorsam erwartet wird. Ich widerspreche, wenn Frauen Schuld, Scham oder Verantwortung aufgeladen wird, die ihnen nicht gehört.

Du musst nicht meiner Meinung sein.
Widerspruch halte ich aus. Diskussion sogar sehr gern.

Aber ich richte meine Haltung nicht danach aus, ob sie allen gefällt. Ich brauche keine Zustimmung, um für etwas einzustehen. Und ich lasse mir von fremden Meinungen nicht vorschreiben, wie laut, klar oder unbequem ich sein darf.

Ja, ich provoziere bewusst.

Nicht um des Streits willen, sondern weil Veränderung selten dort beginnt, wo alle höflich nicken. Manchmal braucht es Reibung. Manchmal braucht es Wut. Und manchmal braucht es eine Frau, die den Mund aufmacht, obwohl man ihr längst erklärt hat, warum sie besser schweigen sollte.

Kompass Frau ist keine Wohlfühlmarke für angepasste Weiblichkeit.

Kompass Frau steht für Wissen statt Mythen.
Für Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung.
Für Frauengesundheit ohne Scham.
Für Mutterschaft ohne Verklärung.
Für Gleichberechtigung ohne Bittstellerinnenhaltung.

Ich bin nicht hier, um jedem zu gefallen.

Ich bin hier, um Frauen ernst zu nehmen.
Und wenn das unbequem ist, dann bin ich verdammt gern:

UNBEQUEM WEIBLICH.

27/08/2026

Hallo ihr Lieben 🌿

eine kleine, aber wichtige Erinnerung: Wenn ihr für euch oder euer Kind in nächster Zeit einen Cranio- oder Beratungstermin möchtet, meldet euch bitte zeitnah bei mir.

Durch den bevorstehenden Umbau und meinen aktuell sehr dichten Zeitplan sind die verfügbaren Termine in den kommenden Wochen begrenzt.

Bitte wartet nicht erst, bis aus Unsicherheit Überforderung, aus Anspannung Schmerz oder aus einem kleinen Thema eine große Belastung wird. Frühzeitige Unterstützung kann entlasten, Orientierung geben und euch wieder mehr Sicherheit schenken.

Gesundheit und Self-Care sind nichts, das erst dann Platz bekommen sollte, wenn alles andere erledigt ist. Euer Wohlbefinden – und das eurer Kinder – darf jetzt wichtig sein. 🤍

Wenn ihr bereits länger über einen Termin nachdenkt, ist das vielleicht eure Erinnerung, ihn jetzt zu vereinbaren.

Natalie 🌷

Ein paar Wochenenden Ausbildung – und plötzlich Expertin für Babys?Ich kann es nicht mehr beschönigen:Im Eltern-Kind-Ber...
23/08/2026

Ein paar Wochenenden Ausbildung – und plötzlich Expertin für Babys?

Ich kann es nicht mehr beschönigen:
Im Eltern-Kind-Bereich herrscht ein Wildwuchs an Schlafberaterinnen, Bindungsexpertinnen, Regulationstrainerinnen, Coaches und selbst ernannten Fachpersonen.

Ein privates Zertifikat.
Ein emotionaler Instagram-Auftritt.
Ein paar Begriffe wie „Nervensystem“, „Trauma“, „Urvertrauen“, „Blockaden“ oder „ganzheitliche Ursache“.
Und schon entsteht der Eindruck umfassender fachlicher Kompetenz.
Aber ein Zertifikat ist noch keine staatlich geregelte Berufsausbildung.

Eine große Reichweite ist keine Qualifikation.

Und „ganzheitlich“ bedeutet nicht automatisch fachlich fundiert.
Besonders deutlich zeigt sich das bei Cranio.
Die craniosacrale Arbeit hat sich aus der Osteopathie entwickelt und ist ursprünglich ein Teil des osteopathischen Behandlungskonzeptes. Eine fundierte osteopathische Ausbildung umfasst jedoch weit mehr als das Erlernen einzelner Griffe: Anatomie, Physiologie, Pathologie, klinisches Denken, Differentialdiagnostik und die Einordnung körperlicher Zusammenhänge.
Unter der Bezeichnung „Cranio“ werden heute allerdings Ausbildungen mit völlig unterschiedlichen Standards angeboten.
Manche Ausbildungsinstitute nehmen ausschließlich oder überwiegend Angehörige medizinischer beziehungsweise therapeutischer Berufe auf. Andere lassen Pflegepersonen, Hebammen, Masseurinnen, Pädagoginnen oder Coaches zu. Wieder andere verlangen überhaupt keine besondere berufliche Vorqualifikation. Teilweise sollen medizinische Grundlagen parallel in einem kurzen Basiskurs erworben werden.
Am Ende tragen dennoch alle ein ähnlich klingendes Zertifikat.
Für Eltern ist kaum erkennbar, ob ihnen gerade eine Ärztin, Physiotherapeutin, Hebamme, Pflegefachkraft oder Osteopathin gegenübersitzt – oder eine Person ohne fundierte medizinische Grundausbildung.

Genau das ist das Problem.

Denn eine Cranio-Ausbildung ersetzt keinen medizinischen oder therapeutischen Grundberuf. Sie erweitert immer nur die Kompetenzen, die aufgrund der ursprünglichen Berufsausbildung bereits vorhanden sind.
Ein Zertifikat verleiht keine diagnostischen Befugnisse.
Es macht aus einem Coach keine Gesundheitsfachkraft.
Und es befähigt nicht automatisch dazu, Säuglinge medizinisch, entwicklungsneurologisch oder psychologisch zu beurteilen.

Wie soll jemand eine Abweichung erkennen, wenn die normale körperliche und psychische Entwicklung nicht fundiert verstanden wird?
Wie sollen Warnzeichen erkannt werden, wenn Kenntnisse über kindliche Physiologie und Pathologie, Atmung, Ernährung, Wachstum, Neurologie, Mundmotorik, Bindungsentwicklung und psychische Gesundheit fehlen?
Man kann Pathologie nicht erfühlen.
Man muss zuerst die Physiologie verstanden haben.

Natürlich muss nicht jede Begleitung eine medizinische Behandlung sein. Eltern dürfen Unterstützung, Entlastung und Orientierung suchen. Aber wer mit Babys und Kindern arbeitet, muss seine Grenzen kennen und Warnzeichen rechtzeitig an die zuständige Fachdisziplin weiterleiten.

Genau daran scheitert es viel zu oft.
Dann wird aus einem Gedeihproblem eine „Blockade“.
Aus Schmerzen wird eine „gespeicherte Geburtserfahrung“.
Aus einer Atemauffälligkeit wird mangelnde Regulation.
Aus einem behandlungsbedürftigen Problem wird ein mehrwöchiges Begleitpaket.

Die Familie bezahlt zuerst für Versprechen – und anschließend ein zweites Mal für die tatsächlich notwendige fachliche Abklärung.
Das größte Risiko ist aber nicht das verlorene Geld.

Es ist die verlorene Zeit.

Auch ich arbeite craniosacral. Aber nicht aufgrund eines Cranio-Zertifikats allein. Meine pflegerische, entwicklungsbezogene und stillmedizinische Fachkompetenz stammt aus meinen jeweiligen Grund- und Fachausbildungen. Cranio ist eine ergänzende Methode – keine Berechtigung, außerhalb meiner fachlichen Kompetenz Diagnosen zu stellen oder Erkrankungen zu behandeln.

Genau diese Transparenz müssen Eltern von allen Anbieterinnen verlangen dürfen:
Welchen gesetzlich geregelten Grundberuf haben Sie?
Wo und wie lange dauerte Ihre Ausbildung?
Was dürfen Sie aufgrund dieses Berufes tatsächlich beurteilen und behandeln?
Welche Aussagen sind wissenschaftlich belegt?
Wo liegen Ihre fachlichen und rechtlichen Grenzen?
An wen verweisen Sie bei Warnzeichen weiter?
Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung?

Ein privates „Diplom“ ist kein akademischer Grad.

Ein Kurszertifikat ist keine Berufsberechtigung.

Und die Bezeichnung „Therapeutin“ darf nicht dazu dienen, eine Kompetenz vorzutäuschen, die tatsächlich nicht vorhanden ist.

Wir brauchen im Eltern-Kind-Bereich transparente Mindeststandards, klar erkennbare Grundqualifikationen und eine eindeutige Trennung zwischen Coaching, Begleitung und Gesundheitsversorgung.
Familien brauchen keine Gurus, die für jedes Problem dieselbe Erklärung verkaufen.

Sie brauchen Fachpersonen, die wissen, was sie können – und ebenso klar wissen, was sie nicht können.

Wo bleibt der Verbraucherschutz, wenn Eltern den Unterschied erst erkennen können, nachdem sie bereits bezahlt haben?

22/08/2026

Warum Cranio rund um den Kindergarten- oder Schulstart wohltuend sein kann
Ein neuer Alltag beginnt: neue Bezugspersonen, unbekannte Räume, mehr Lärm, andere Regeln, Trennung von den Eltern und unzählige Eindrücke.

Manche Kinder reagieren darauf mit:
✨ großer Anhänglichkeit
✨ Gereiztheit oder heftigen Gefühlsausbrüchen
✨ Schwierigkeiten beim Einschlafen
✨ Bauch- oder Kopfschmerzen
✨ Unruhe, Rückzug oder schneller Erschöpfung

Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas „nicht stimmt“. Häufig zeigt es einfach, wie viel Anpassungsarbeit ein Kind gerade leistet.

🌿 Hier kann eine Cranio-Sacral-Sitzung einen geschützten Ruhepunkt anbieten: Zeit ohne Leistungsdruck, eine reizärmere Umgebung und sehr sanfte, achtsame Berührung – immer nur, wenn das Kind diese möchte.
Eltern berichten, dass ihr Kind während oder nach einer Sitzung ruhiger wirkt, leichter loslässt oder besser zur Ruhe findet.

Was ich anbieten kann:
Einen respektvollen Raum, in dem dein Kind nichts leisten muss. Sein Nein, Wegdrehen oder Aufstehen wird jederzeit respektiert. Denn auch eine sanfte Berührung ist nur dann sinnvoll, wenn sie sich für das Kind sicher und angenehm anfühlt.

Cranio kann daher eine ergänzende Maßnahme sein – nicht weil jedes Kind sie braucht, sondern weil manche Kinder gerade in Übergangszeiten von Ruhe, ungeteilter Aufmerksamkeit und behutsamer Körperwahrnehmung profitieren können. 🤍

Was wäre eigentlich, wenn ein Matriarchat unsere Gesellschaft führen würde?Bevor jetzt die ersten Männer Schnappatmung b...
22/08/2026

Was wäre eigentlich, wenn ein Matriarchat unsere Gesellschaft führen würde?

Bevor jetzt die ersten Männer Schnappatmung bekommen:

Ein Matriarchat bedeutet nicht zwangsläufig, Männer zu unterdrücken. Vielleicht bedeutet es zunächst nur, ein System infrage zu stellen, das über Jahrhunderte von Männern aufgebaut, von Männern geführt und an männlichen Lebensrealitäten ausgerichtet wurde.

Unsere Politik.
Unsere Medizin.
Unsere Arbeitswelt.
Unsere Wirtschaft.
Unsere Religionen.
Unsere Vorstellung von Macht, Erfolg und Stärke.

Von Männern gestaltet. Für Männer passend gemacht.

Frauen durften lange nicht wählen, nicht studieren, nicht über ihr Vermögen bestimmen und vielerorts nicht einmal ohne Zustimmung eines Mannes arbeiten. Trotzdem sollen wir heute glauben, dieses System sei neutral.

Nein. Es ist nicht neutral.

Es trägt die Handschrift jener Menschen, die über Jahrhunderte entscheiden durften – während Frauen die Kinder geboren, die Kranken gepflegt, die Alten versorgt, die Haushalte geführt und damit dieses gesamte System überhaupt am Laufen gehalten haben.

Unbezahlt, unsichtbar und selbstverständlich.

Was hätten wir uns möglicherweise erspart, wenn Fürsorge statt männlich geprägter Machterhaltung das gesellschaftliche Zentrum gewesen wäre?

Vielleicht hätten wir uns erspart:

• Frauen medizinisch jahrzehntelang wie kleinere Männer zu behandeln
• Schmerzen von Frauen als Übertreibung, Hysterie oder psychisches Problem abzutun
• Geburtshilfe, Pflege und Kinderbetreuung finanziell auszuhungern
• Mütter wirtschaftlich von Partnern abhängig zu machen
• Männer dazu zu erziehen, Gefühle außer Wut zu unterdrücken
• Buben einzureden, Empathie sei unmännlich
• Mädchen beizubringen, freundlich zu bleiben, während ihre Grenzen überschritten werden
• weibliche Körper politisch, religiös und wirtschaftlich zu kontrollieren
• Care-Arbeit als private Liebesleistung statt als Fundament unserer Gesellschaft zu behandeln
• Gewalt gegen Frauen so lange zu individualisieren, bis wieder eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet wird
• politische Macht mit Dominanz, Härte und Rücksichtslosigkeit zu verwechseln
• den Wert eines Menschen danach zu bemessen, wie produktiv und profitabel er ist

Vielleicht hätte eine weiblich geprägte Gesellschaft früher verstanden:

Kein Staat funktioniert ohne Menschen, die sich kümmern.
Keine Wirtschaft funktioniert ohne unbezahlte Sorgearbeit.
Keine Zukunft funktioniert ohne geschützte Kinder.

Und trotzdem behandeln wir genau diese Bereiche wie lästige Kostenstellen.

Für Panzer, Prestige und Profite findet sich Geld.
Bei Gewaltschutz, Pflege, Kinderbetreuung, Frauengesundheit und psychosozialer Versorgung wird plötzlich nach der Finanzierbarkeit gefragt.

Das ist keine zufällige Prioritätensetzung.
Das ist das Ergebnis eines Systems, das Fürsorge abwertet und Dominanz belohnt.

Ein Matriarchat für alle könnte bedeuten:

🌿 Care-Arbeit wird bezahlt, abgesichert und gerecht verteilt.
🌿 Kinderrechte stehen über wirtschaftlicher Bequemlichkeit.
🌿 Frauengesundheit ist kein medizinisches Randgebiet.
🌿 Gewaltschutz beginnt, bevor eine Frau getötet wird.
🌿 Buben dürfen sanft, ängstlich, fürsorglich und verletzlich sein.
🌿 Mädchen lernen nicht mehr, sich kleiner zu machen, damit Männer sich größer fühlen.
🌿 Familienpolitik orientiert sich an Familien – nicht an der Verfügbarkeit von Arbeitskräften.
🌿 Macht wird geteilt und kontrolliert, nicht verherrlicht.
🌿 Gesundheit, Beziehung und Lebensqualität zählen mindestens so viel wie Wachstum und Gewinn.
🌿 Entscheidungen werden danach beurteilt, was sie für unsere Kinder und die kommenden Generationen bedeuten.

Wäre eine von Frauen geführte Welt automatisch friedlich und gerecht?

Nein.

Frauen sind keine moralisch überlegenen Wesen. Auch Frauen können Macht missbrauchen, Gewalt ausüben, andere Menschen ausgrenzen und patriarchale Strukturen verteidigen.

Ein Matriarchat, das Männer entrechtet, wäre keine Befreiung.
Es wäre nur dieselbe Unterdrückung mit vertauschten Geschlechtern.

Und auch die Romantisierung des „natürlich Weiblichen“ ist gefährlich. Frauen sind nicht automatisch fürsorglich. Sie sind nicht zur Mutterschaft geboren. Sie schulden der Gesellschaft weder Kinder noch Selbstaufopferung.

Aber nach Jahrhunderten männlicher Vorherrschaft so zu tun, als wäre bereits jede Forderung nach weiblicher Macht gefährlich, ist geradezu absurd.

Männer durften die Welt gestalten.
Frauen durften die Folgen auffangen.

Männer führten Kriege.
Frauen versorgten die Verwundeten.

Männer bestimmten die Arbeitswelt.
Frauen erledigten zusätzlich die unbezahlte Arbeit.

Männer definierten die Medizin.
Frauen lebten mit den Forschungslücken.

Männer machten Gesetze über weibliche Körper.
Frauen mussten mit diesen Gesetzen leben.

Und sobald Frauen eine andere Ordnung fordern, heißt es plötzlich:

„Aber Macht darf doch kein Geschlecht haben!“

Richtig.

Wo war dieser Einwand in den vergangenen Jahrhunderten?

Vielleicht brauchen wir kein Matriarchat als Herrschaft der Frauen über Männer.

Vielleicht brauchen wir aber sehr wohl eine radikale Abkehr von einem System, das männliche Erfahrungen zur Norm, weibliche Leistungen zur Selbstverständlichkeit und Fürsorge zur Schwäche erklärt hat.

Wir arbeiten nicht an einer Welt gegen Männer.

Wir arbeiten an einer Welt, in der Männer nicht länger davon profitieren müssen, Frauen kleinzuhalten.
In der unsere Töchter nicht für ihre Stärke bestraft werden.
In der unsere Söhne nicht lernen, dass Gefühle sie schwach machen.
In der queere Menschen nicht gezwungen werden, sich einer patriarchalen Geschlechterordnung unterzuordnen.
Und in der kein Kind mehr lernen muss, dass Dominanz Stärke und Fürsorge Schwäche bedeutet.

Nennt es Matriarchat.
Nennt es Geschlechtergerechtigkeit.
Nennt es postpatriarchale Gesellschaft.

Aber hört auf, dieses System für neutral zu erklären.

Es wurde von Männern für Männer gebaut.
Jetzt ist es Zeit, es für alle Menschen neu zu bauen.

Nicht Frauen an die Stelle der Männer.

Sondern Menschlichkeit an die Stelle männlicher Vorherrschaft.

Für uns.
Für unsere Töchter.
Für unsere Söhne.
Für alle Kinder, die eine gerechtere Welt verdient haben.

20/08/2026

Warum Stillen dein Leben schützt – und warum Stillförderung Frauengesundheit ist

Stillen ernährt nicht nur ein Kind.

Stillen schützt auch die Gesundheit der Frau.

Das ist keine romantische Erzählung.
Das ist wissenschaftlich belegt.

Stillen senkt das Risiko für:

🔸 Brustkrebs
Mit jeweils zwölf Monaten gesamter Stilldauer sinkt das relative Brustkrebsrisiko durchschnittlich um etwa 4,3 Prozent. Die Stillzeiten aller Kinder werden dabei zusammengerechnet.

🔸 Eierstockkrebs
Frauen, die gestillt haben, weisen ein deutlich niedrigeres Risiko für invasiven Eierstockkrebs auf. In einer großen gepoolten Analyse lag die relative Risikoreduktion bei 24 Prozent. Bei mindestens zwölf Monaten Stilldauer innerhalb einer Stillperiode wurden 34 Prozent beobachtet.

🔸 Typ-2-Diabetes
Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte bei einer Stilldauer von insgesamt mehr als zwölf Monaten ein um etwa 32 Prozent niedrigeres relatives Erkrankungsrisiko.

🔸 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Eine Metaanalyse mit knapp 1,2 Millionen Frauen zeigte bei Frauen, die gestillt hatten:

– 11 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen
– 14 Prozent weniger koronare Herzerkrankungen
– 12 Prozent weniger Schlaganfälle
– 17 Prozent weniger tödliche Herz-Kreislauf-Ereignisse

Stillen ist damit nicht nur Säuglingsernährung.

Stillen ist aktive Gesundheitsvorsorge für Frauen.

Jeder Monat zählt. Stillzeiten mehrerer Kinder summieren sich. Es gibt keine magische Grenze, ab der Stillen plötzlich „wertvoll“ wird – und eine kürzere Stillzeit ist nicht wertlos.

Stillen kann weder Krebs noch Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicher verhindern. Keine präventive Maßnahme kann das. Aber Stillen senkt nachweislich mehrere gesundheitliche Risiken und kann damit langfristig auch zum Schutz vor vorzeitigem Tod beitragen.

Und genau deshalb ist Stillförderung keine private Angelegenheit einzelner Mütter.

Wenn Stillen Krankheiten vorbeugen kann, dann brauchen Frauen:

– eine kompetente Vorbereitung bereits in der Schwangerschaft
– qualifizierte Hilfe unmittelbar nach der Geburt
– rasche Unterstützung bei Schmerzen und Stillproblemen
– Zugang zu professioneller IBCLC-Beratung
– ausreichend Zeit für Erholung und Milchbildung
– Schutz vor wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Druck
– stillfreundliche Krankenhäuser und Arbeitsplätze

Wir können Frauen nicht erzählen, wie wertvoll Stillen ist, und sie danach mit wunden Brustwarzen, Schmerzen, Schlafmangel, widersprüchlichen Empfehlungen und fehlender Nachbetreuung alleinlassen.

Stillen schützt Frauen.
Aber Frauen brauchen Bedingungen, die das Stillen schützen.

Stillförderung bedeutet deshalb nicht, einer Frau Schuld einzureden.

Stillförderung bedeutet, ihr rechtzeitig das Wissen, die fachkundige Unterstützung und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu geben, die sie benötigt.

Denn Muttermilch ist wertvoll für das Kind.

Und Laktation ist ebenso wertvoll für die Gesundheit der Frau.

Evidenz:

• Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer, The Lancet, 2002: "Brustkrebsrisiko und Stilldauer" (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12133652/)
• Babic et al., JAMA Oncology, 2020: "Stillen und Eierstockkrebsrisiko" (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32239218/)
• Chowdhury et al., Acta Paediatrica, 2015: "Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse zur mütterlichen Gesundheit" (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26172878/)
• Tschiderer et al., Journal of the American Heart Association, 2022: "Stillen und mütterliche Herz-Kreislauf-Gesundheit" (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35014854/)
• WHO und UNICEF, 31. Juli 2026: "Aktuelle Stellungnahme zur Bedeutung der Stillförderung" (https://www.who.int/news/item/31-07-2026-countries-urged-to-strengthen-breastfeeding-support-and-health-systems-to-give-every-child-a-healthy-start-in-life)

Adresse

Kremser Landstraße 14/2
Sankt Pölten
3100

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kompass Frau - unbequem weiblich erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Kompass Frau - unbequem weiblich senden:

Verknüpfungen

Teilen