Johanna Kohlbauer Physiotherapie

Johanna Kohlbauer Physiotherapie Gründerin Stadtpraxis Schärding | Manualtherapeutin | Sportphysiotherapeutin | CRAFTA- Therapeutin

29/07/2026

Hallo Du ❤️‍🩹 ich bin es… dein vegetatives Nervensystem 🧠

Du kennst mich vielleicht noch nicht. Trotzdem begleite ich dich seit deiner ersten Sekunde.

Ein Teil von mir verläuft als sympathischer Grenzstrang rechts und links entlang deiner Wirbelsäule. Dort liegen viele kleine Nervenknoten, die Ganglien. Sie leiten Informationen in Sekundenbruchteilen weiter. Mein anderer großer Teil ist der Vagusnerv. Er entspringt im Gehirn und zieht durch Hals, Brustkorb und Bauch zu deinem Herzen, deiner Lunge, deinem Magen, deinem Darm und vielen weiteren Organen. Gemeinsam bilden wir eines der wichtigsten Kommunikationsnetze deines Körpers.

Ich reguliere deinen Herzschlag, deinen Blutdruck, deine Atmung, deine Verdauung, deinen Stoffwechsel und deine Durchblutung. Ich beeinflusse die Versorgung deiner Muskulatur und deiner Nerven mit Sauerstoff und Nährstoffen und unterstütze günstige Bedingungen für Regeneration.

Ich arbeite eng mit deinem Hormonsystem zusammen. Gemeinsam beeinflussen wir unter anderem deine Stresshormone, deine Schilddrüsenfunktion und deine Geschlechtshormone. Dein Körper ist ein Netzwerk, in dem jedes System mit dem anderen kommuniziert.

Meine wichtigste Aufgabe ist dein Schutz.

Der Sympathikus mobilisiert Energie und macht dich leistungsfähig.

Der Parasympathikus, dessen wichtigster Nerv der Vagus ist, unterstützt Erholung, Verdauung, Stoffwechsel und Regeneration.

Im Idealfall wechseln diese Zustände ständig.

Bleibe ich jedoch über längere Zeit im Alarmmodus, kann Muskelspannung anhalten, Regeneration mehr Zeit brauchen und dein Körper verbraucht dauerhaft mehr Energie.

Die gute Nachricht lautet:

Ich kann lernen.

Über deine Atmung, über Bewegung, über Schlaf, über Ruhe, über Verbundenheit und über das Vertrauen in deinen Körper.

Jede Erfahrung von Sicherheit hilft mir, den Parasympathikus stärker zu aktivieren.

Ich arbeite jeden Tag für dich.

Hilf mir, Sicherheit häufiger wahrzunehmen.

Genau dort beginnt oft Veränderung.

Für deine Schmerzen.

Für deine Gesundheit.

Für dein Leben.

Kommentiere mit „Nervensystem“ und ich schicke dir meinen kostenlosen, ausführlichen Leitfaden gefüllt

29/07/2026

Nach einem Schleudertrauma oder einer anderen Verletzung geht es nicht nur darum, ob ein Band gerissen ist. Unser Nervensystem reagiert auf Verletzungen mit Schutzmechanismen. Einer davon ist die arthrogene Muskelinhibition (AMI).

AMI ist ein neurologischer Schutzreflex. Werden Gelenke, Bänder oder die Gelenkkapsel verletzt oder stark gereizt, verändert sich die Signalweiterleitung zum Gehirn. Dadurch werden vor allem die kleinen gelenkstabilisierenden Muskeln gehemmt und können nicht mehr optimal arbeiten, obwohl sie anatomisch gesund sind.

Die Folge ist, dass die großen oberflächlichen Muskeln die Stabilisierung übernehmen. Sie verspannen sich, erhöhen den Muskeltonus und versuchen das Gelenk zu schützen. Kurzfristig ist das sinnvoll. Bleibt dieser Zustand bestehen, können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und anhaltende Verspannungen entstehen.

Gerade nach einem Schleudertrauma kann dieses Ungleichgewicht bestehen bleiben, auch wenn keine schwerwiegende strukturelle Verletzung nachweisbar ist. Das bedeutet nicht automatisch, dass Bänder gerissen sind oder eine schwere Instabilität vorliegt. Es bedeutet aber, dass die neuromuskuläre Kontrolle gestört sein kann.

Viele Betroffene behandeln deshalb immer wieder nur die verspannten Muskeln. Die eigentliche Ursache bleibt jedoch bestehen. Solange die tiefen stabilisierenden Muskeln nicht wieder richtig aktiviert werden, nutzt das Nervensystem weiterhin die großen Muskeln als Schutzstrategie.

Die gute Nachricht ist, dass sich das Nervensystem anpassen kann. Durch gezielte aktive Rehabilitation und das Wiedererlernen der tiefen Muskelaktivierung kann diese Hemmung häufig verbessert werden. Das ist sogar noch Jahre nach der Verletzung möglich.

Kommentiere „Instabilität“ & ich sende dir meinen kostenlosen Leitfaden zu ❤️‍🩹

Warum aktive Stabilisierung entscheidend ist.Ein Autounfall dauert oft nur wenige Millisekunden. Die Folgen können die H...
28/07/2026

Warum aktive Stabilisierung entscheidend ist.

Ein Autounfall dauert oft nur wenige Millisekunden. Die Folgen können die Halswirbelsäule jedoch noch lange beschäftigen.

Während eines Schleudertraumas wird die Halswirbelsäule innerhalb kürzester Zeit stark beschleunigt und wieder abgebremst. Dabei können Bänder, Gelenkkapseln, Bandscheiben, Muskeln und Nervenstrukturen belastet oder überdehnt werden. Gleichzeitig verändert sich häufig die neuromuskuläre Kontrolle der tiefen Halsmuskulatur.

Für die Stabilität der Halswirbelsäule sind zwei Systeme verantwortlich.

Die passive Stabilität entsteht durch Bänder, Gelenkkapseln und knöcherne Strukturen. Die aktive Stabilität wird durch die tiefen Stabilisatoren und ihre präzise Ansteuerung durch das Nervensystem gewährleistet.

Nach einem Trauma können beide Systeme beeinträchtigt sein. Manche Betroffene erleiden eine Bandverletzung im Bereich der oberen Halswirbelsäule. Bei anderen zeigen die Bänder keine strukturelle Schädigung, dennoch arbeiten die tiefen Stabilisatoren nicht mehr präzise zusammen. Das Ergebnis ist biomechanisch häufig dasselbe.

Die Segmentstabilität der Halswirbelsäule nimmt ab.

Der Körper versucht diese Instabilität auszugleichen. Oberflächliche Muskulatur übernimmt Haltearbeit, der Spannungszustand steigt und das Nervensystem bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft. Typische Folgen können Nackenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Tinnitus, Sehstörungen oder ein anhaltendes Unsicherheitsgefühl sein.

Deshalb reicht Schonung nach einem Autounfall häufig nicht aus. Auch das wiederholte Lockern verspannter Muskulatur löst das eigentliche Problem meist nicht.

Entscheidend ist, die aktive Stabilität der Halswirbelsäule wieder aufzubauen.

Dazu gehören die Reaktivierung der tiefen Halsstabilisatoren, die Verbesserung der segmentalen Kontrolle und die schrittweise Rückkehr zu alltagsnahen Belastungen. Erst wenn das Nervensystem wieder Vertrauen in die Stabilität der Halswirbelsäule gewinnt, können Schutzspannung und Kompensationen reduziert werden.

Kommentiere CCI und ich schicke dir eine kostenlosen ausführlichen Leitfaden zum Thema CCI und möglicher Behandlungsansatz ❤️‍🩹

❤️‍🩹Swipen und jeweilige Caption unten lesen für 19 eigentlich schwere, aber belanglos wirkende Denkfehler in der therap...
28/07/2026

❤️‍🩹Swipen und jeweilige Caption unten lesen für 19 eigentlich schwere, aber belanglos wirkende Denkfehler in der therapeutischen Wundheilung ➡️😮‍💨

Denkfehler 1 ❤️‍🩹

Heute ist der beste Tag deines Lebens.

Vielleicht liest du diesen Satz und denkst sofort: Wie soll das gehen? Ich habe seit Wochen, Monaten oder sogar Jahren Schmerzen. Mein Nacken ist ständig verspannt. Mein Rücken schmerzt bei jeder Bewegung. Mein MRT zeigt einen Bandscheibenvorfall. Da muss doch etwas kaputt sein.

Genau hier beginnt eine der größten Veränderungen der modernen Schmerzforschung.

Schmerzen und Verspannungen bedeuten nicht automatisch, dass dein Körper dauerhaft geschädigt ist. Unser Nervensystem ist veränderbar. Unser Gehirn ist veränderbar. Unser Körper ist veränderbar.

In einer sehr orthopädisch geprägten Welt wird oft vermittelt, dass eine Struktur kaputt ist und deshalb Schmerzen entstehen. Viele Menschen glauben anschließend, sie müssten lernen, mit ihren Beschwerden zu leben.

Die Wissenschaft zeigt jedoch ein anderes Bild.

Unser Körper heilt, passt sich an und baut sich jeden Tag um. Jede Sekunde sterben Zellen ab und neue entstehen. Muskeln regenerieren sich. Knochen erneuern sich. Sehnen und Bänder reagieren auf Belastung. Selbst Bandscheiben zeigen Stoffwechsel- und Umbauprozesse.

Auch das Nervensystem verändert sich ständig. Es kann empfindlicher werden. Es kann aber genauso lernen, wieder Sicherheit zu empfinden und Schutzprogramme herunterzufahren.

Deshalb bedeutet Heilung viel mehr als ein anderes Schmerzempfinden.

Heilung bedeutet auch biologische Veränderung.

Verspannte Muskulatur kann entspannen. Entzündungen können abklingen. Gewebe kann sich regenerieren. Bewegungen können wieder selbstverständlich werden.

Vielleicht beginnt genau heute dieser Weg.

Nicht, weil heute etwas Magisches passiert. Aber vielleicht eil du heute beginnst, deinem Körper wieder zu vertrauen.

Denn dein Körper arbeitet jeden Tag für dich.

Vielleicht ist heute tatsächlich der beste Tag deines Lebens.

Denkfehler Nr 2❤️‍🩹

Ein MRT kann Bilder machen.

Es kann jedoch keine Zukunft vorhersagen.

Viele Menschen verlassen eine Untersuchung mit Begriffen wie Bandscheibenvorfall, A

19/07/2026

Viele Menschen versuchen, immer tiefer einzuatmen.

Doch genau dadurch verstärken sich ihre Beschwerden.

Das Zwerchfell ist unser wichtigster Atemmuskel. Gleichzeitig stabilisiert es gemeinsam mit Bauchwand, Rücken und Beckenboden den gesamten Rumpf.

Fehlt dort koordinierte Stabilität, übernimmt das Zwerchfell mehr Haltearbeit. Es spannt sich an, um den Körper zu sichern, und verliert dadurch einen Teil seiner Beweglichkeit.

Eine steife Brustwirbelsäule, unbewegliche Rippen, langes Sitzen, eine Kopfvorlagerung oder instabile Schulterblätter verstärken diesen Mechanismus zusätzlich. Der Brustkorb wird fester, die unteren Rippen bewegen sich immer weniger und das Zwerchfell kann sich bei der Einatmung nicht mehr frei entfalten.

Auch chronische Magenbeschwerden, Reflux, Völlegefühl oder Entzündungen im Oberbauch können zu einer dauerhaften Schutzspannung führen. Das Zwerchfell erhöht seinen Tonus, um den empfindlichen Bereich zu schützen. Dadurch wird jeder tiefe Atemzug noch anstrengender.

Der Körper kompensiert.

Die Schultern heben sich.

Die oberen Rippen übernehmen die Atembewegung.

Der Nacken arbeitet bei jedem Atemzug mit.

Je stärker versucht wird, tief Luft zu holen, desto mehr Spannung entsteht.

Der Aha-Moment:

Das Zwerchfell versucht gleichzeitig zu atmen, den Rumpf zu stabilisieren und einen empfindlichen Oberbauch zu schützen.

Für eine freie Atembewegung bleibt immer weniger Spielraum.

Deshalb fühlt sich der Atem an, als würde er im unteren Brustkorb hängen bleiben – obwohl die Lunge gesund sein kann.

Genau deshalb betrachten wir Atmung nie isoliert.

Wir schauen auf Brustwirbelsäule, Rippen, Schulterblätter, Bauchwand, Rücken, Beckenboden, Oberbauch und Nervensystem.

Denn ein freier Atem entsteht, wenn das Zwerchfell seine Schutz- und Stabilisationsarbeit wieder abgeben kann und sich der Brustkorb wieder dreidimensional bewegen darf.

💬 Kommentiere „ATMUNG“ und ich schicke dir meinen kostenlosen Leitfaden mit den wichtigsten biomechanischen Zusammenhängen für eine freiere Atmung.

19/07/2026

Er erzählt mir außerdem, dass er das Laufen dringend braucht.

Als Ausgleich für den vielen sitzenden Büroalltag.

Und genau das macht die Situation so frustrierend.

Denn Bewegung ist grundsätzlich etwas Positives. Die entscheidende Frage ist nur, wie sich dein Körper dabei bewegt.

Nach vielen Stunden Sitzen verlieren Brustwirbelsäule und Rippen bei vielen Menschen an Beweglichkeit. Der Kopf wandert nach vorne, die Schulterblätter verlieren ihre stabile Führung und der obere Brustkorb übernimmt immer mehr Haltearbeit.

Mit dieser Körperstatik startet der Körper in jeden Lauf.

Statt die Aufprallkräfte gleichmäßig über Füße, Becken, Rumpf und Brustkorb zu verteilen, übernimmt der Nacken immer mehr Stabilisationsarbeit.

Mit jedem Schritt steigt die Spannung der Halsmuskulatur.

Besonders die Skalenenmuskeln müssen dauerhaft arbeiten, um Hals und oberen Brustkorb zu sichern. Zwischen ihnen verlaufen wichtige Nerven, Blutgefäße und Lymphbahnen. Dauerhaft hohe Muskelspannung kann den verfügbaren Raum dieser Region verringern und Druck- sowie Engegefühle verstärken.

Eine freie Atemmechanik ermöglicht es außerdem, das Atemminutenvolumen unter Belastung effizient zu steigern. Bleibt die Beweglichkeit von Zwerchfell und Brustkorb eingeschränkt, steigt die Atemarbeit – und für die arbeitende Muskulatur bleibt weniger Reserve.

Der Körper reagiert darauf häufig mit noch mehr Schutzspannung.

Deshalb schaue ich bei solchen Beschwerden selten nur auf den Nacken.

Ich schaue auf die gesamte Biomechanik.

Kann das Zwerchfell den Rumpf stabilisieren? Können sich Brustwirbelsäule und Rippen frei bewegen? Oder trägt der Nacken Aufgaben, die eigentlich der Körpermitte gehören?

Denn häufig ist das Laufen nicht das Problem.

Es macht nur sichtbar, wo der Körper seit Langem kompensiert.

💬 Kommentiere „ATMUNG“ und ich schicke dir meinen kostenlosen Leitfaden, in dem ich die wichtigsten biomechanischen Zusammenhänge zwischen Atmung, Brustkorb, Nacken und Körperstatik erkläre.

Adresse

Wieningerstraße 7
Schärding
4780

Öffnungszeiten

Montag 14:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 14:00
Mittwoch 09:00 - 14:00
Donnerstag 14:00 - 19:00

Telefon

+436503422998

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Johanna Kohlbauer Physiotherapie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Johanna Kohlbauer Physiotherapie senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie