Geburtshaus Juno

Geburtshaus Juno Raum für natürliche Geburt. Hebammengeleitetes Geburtshaus in Eisenstadt (Österreich) seit April 2024.

Kostenloser INFOABEND für Interessierte am Mi, 1. September 2026 um 17:30 UhrDu interessierst dich für eine Geburt bei u...
31/07/2026

Kostenloser INFOABEND für Interessierte am Mi, 1. September 2026 um 17:30 Uhr
Du interessierst dich für eine Geburt bei uns im Geburtshaus, möchtest dir einfach mal unverbindlich und kostenlos die Räume anschauen, unsere Hebammen und unser Konzept kennenlernen und Fragen stellen? Dann komm zum Infoabend! Egal ob frühschwanger oder hochschwanger. Auch kurzfristig haben wir oft noch ein Plätzchen frei für euch.
Bitte melde dich hier zum Infoabend an:
https://geburtshausjuno.hebamio.at/kursliste/9
Komm gerne mit Begleitung, diese muss nicht extra angemeldet werden. Auch Kinder sind natürlich willkommen.
Wir freuen uns auf euch!
Darf gerne geteilt werden ☺️

Hebamme Sarah erzählt:M. erwartet ihr 2. Kind und ist gerade in der 39. SSW angekommen, als sie sich erstmalig mit dem V...
15/07/2026

Hebamme Sarah erzählt:
M. erwartet ihr 2. Kind und ist gerade in der 39. SSW angekommen, als sie sich erstmalig mit dem Verdacht eines baldigen Geburtsstarts bei mir meldet. Zwei Nächte lang spürt sie jeweils über mehrere Stunden leichte Wehen in längeren Abständen. In der dritten Nacht nehmen die Kräfte und die Geduld langsam ab, bis bald klar wird: Jetzt geht es wirklich los! Kurz nach 6:00 ruft mich M. an, mit dem Wunsch bald ins Geburtshaus zu kommen, weil sie nun alle 2-3min Wehen hat. Wir machen uns auf den Weg und treffen uns 45min später. M. und ihr Partner H. sehen noch relativ entspannt aus, die Wehen sind aber auch während der Fahrt regelmäßig geblieben - nur ein bisschen seltener als zuvor.
Nachdem sie die ersten Wehen alle 3-4min im Geburtszimmer gut bewältigt hat, möchte M. bald in die Badewanne. Bald kommen Eva als Zweithebamme und Hebammenstudentin Anna dazu. In der Badewanne sind die Wehen deutlich seltener und M. nicht begeistert darüber – sie wünscht sich, dass es weitergeht. Drum geht sie nach 30min wieder raus, probiert den Gymnastikball aus und auch das Knien auf der Matte, was beides im Wechsel gut funktioniert. Die Herztöne des Kindes sind einwandfrei, dem Baby geht es gut.
Um 10:20 geht erstmals wenig klares Fruchtwasser ab, scheinbar ist die Fruchtblase im oberen Bereich der Gebärmutter eingerissen. Wenig später wird das Druckgefühl deutlich stärker spürbar, M. kniet auf der Matte und beginnt intuitiv mitzuschieben. M. wünscht sich heiße Kompressen auf dem Damm, die ich auflege, um das Gewebe auf die baldige Geburt vorzubereiten. Nachdem zuvor nur wenig Fruchtwasser abgegangen war und sich das Baby scheinbar noch ein gutes Depot vor dem Köpfchen aufgehoben hat, erleben wir bald noch einen filmreifen Blasensprung und ich eine Fruchtwasserdusche. Der Druck, den M. spürt, wird nur kurz weniger, weil bald der Kopf des Babys nachrutscht und nun statt der Vorblase nach unten drückt. An den Herztönen des Babys erkennt man nun den zunehmenden Druck auf den Kopf und ich taste das Köpfchen bereits sehr tief. Schon wenig später kann man in der Wehe den Kopf erahnen. In der letzten Wehe wird der Kopf Stück für Stück geboren und rasch auch der Rest des Körpers. Ich fange das kleine Baby um 12:04 auf und halte es, bis es direkt von seiner Mama hochgenommen und in die Arme geschlossen wird. Einen Moment sitzen wir alle recht still und lauschen den ersten Verkündigungen der kleinen L., die gleich viel zu erzählen hat, bevor sie beim Kuscheln mit ihrer Mama zur Ruhe kommt.
Willkommen, kleine L.! Herzlichen Glückwunsch an die Eltern – M., du kannst sehr stolz auf deine Leistung sein! ❤️💐

Ca. ab August wird Raphaela Buchegger unser Team verstärken. Hier stellt sie sich vor:Wo bist du geboren?„Ich bin im LKH...
04/07/2026

Ca. ab August wird Raphaela Buchegger unser Team verstärken. Hier stellt sie sich vor:

Wo bist du geboren?
„Ich bin im LKH Hartberg geboren – und das Schöne daran: Aufgefangen wurde ich damals von Iris Tschische, die heute selbst als Hausgeburtenhebamme tätig ist. Irgendwie ein ziemlich schöner Kreis, der sich da schließt.“

Wo hast du studiert?
„Ich habe an der Hochschule Campus Wien Hebammenkunde studiert.“

An welche Geburten erinnerst du dich besonders gerne zurück?
„Besonders gerne erinnere ich mich an Geburten, bei denen Frauen plötzlich eine Kraft in sich entdecken, von der sie vielleicht selbst nicht wussten, dass sie da ist. Diese Momente, in denen eine Frau ganz bei sich ankommt, ihren Rhythmus findet und über sich hinauswächst, berühren mich jedes Mal sehr. Es ist ein großes Privileg, das miterleben und begleiten zu dürfen.“

Wie hast du bisher als Hebamme gearbeitet?
„Ich stehe gerade am Beginn meiner Reise als Wahlhebamme im Geburtshaus und freue mich sehr auf alles, was kommen darf. In meiner bisherigen Arbeit war mir immer wichtig, Frauen ehrlich, zugewandt und frauenzentriert zu begleiten – mit Ruhe, Klarheit, Humor und einer guten Portion Herz und Wumms.“

Was machst du zum Ausgleich in deiner Freizeit?
„Ich betreibe regelmäßig Krafttraining – im Prinzip h**e ich jeden zweiten Tag sehr schwere Gewichte auf, lege sie wieder ab und gehe zufrieden nach Hause. Außerdem bin ich Musikerin an der Oboe, spiele gerne Klavier und verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie.“

3 Fakten über dich:
„Ich liebe es, barfuß zu gehen.
Biomüll und Essensreste finde ich absolut eklig.
Ich bin sehr gut darin, Dinge „nur kurz“ machen zu wollen und dann komplett darin zu versinken.“

Willkommen im Team, liebe Raphi! ☀️

Es gibt Neuigkeiten!Durch Herausforderungen betreffend Rufbereitschaft und Kinderbetreuung, eigene Schwangerschaft oder ...
30/06/2026

Es gibt Neuigkeiten!
Durch Herausforderungen betreffend Rufbereitschaft und Kinderbetreuung, eigene Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen müssen sich leider immer wieder Teamhebammen von uns verabschieden - zuletzt Valeria und demnächst Noemi. Wir werden sie sehr vermissen und freuen uns gleichzeitig, euch schon bald unsere neue Kollegin Raphaela vorstellen zu dürfen. In Kürze findet ihr ihre Kontaktdaten auf unserer Website und könnt auch mit ihr Termine vereinbaren, um sie kennen zu lernen. Außerdem folgt noch ein Vorstellungspost in den nächsten Tagen ☺️
Ab August sieht unser Team also so aus wie auf dem Foto (v.l.n.r.): Raphaela, Sarah, Lena und Eva. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!

Hebamme Sarah erzählt: M. ruft mich um 18:45 an, weil sie einen Blasensprung vermutet. Ganz eindeutig ist die Lage nicht...
24/06/2026

Hebamme Sarah erzählt:
M. ruft mich um 18:45 an, weil sie einen Blasensprung vermutet. Ganz eindeutig ist die Lage nicht, darum bitte ich sie den Fruchtwassertest durchzuführen, den sie letztens von mir bekommen hat. Der Test ist positiv, also treffen wir uns recht bald im Geburtshaus und führen eine Herztonkontrolle durch. Bei M. und ihrem Baby scheint alles wunderbar zu sein. Wir vereinbaren, dass M. versucht nochmals zu schlafen und sich meldet, sobald Wehen einsetzen.
In der Nacht schlafen alle gut und auch über den Vormittag sind es nur leichte und unregelmäßige Wehen, mit denen sie super zurechtkommt. Wir besprechen zwischenzeitlich, was sie zuhause noch tun kann um die Wehen anzuregen und vereinbaren uns spätestens um 15:30 Uhr im Geburtshaus zu treffen, um eventuell nochmal gemeinsam nachzuhelfen. (Laut Leitlinien wird 24h nach Blasensprung eine Einleitung empfohlen, wenn bis dahin keine Geburtswehen vorhanden sind – das möchten wir gerne verhindern.) Als M. und ihr Partner ankommen, scheint die Lage sehr entspannt und wir versuchen die Wehen nach und nach mehr anzulocken. Auch Hebammenstudentin Larissa ist schon dabei. Auf die Eipollösung reagiert die Gebärmutter gut. Danach probieren wir noch Positionen, welche zur Wehenanregung dienen sollen, diese sind aber eher beruhigend für sie, ebenso wie eine Bauchmassage zur Wehenanregung. Was am besten hilft: Beim Abpumpen mit der Milchpumpe stellen sich langsam aber sicher Wehen ein, die im Abstand von 2-4min kommen. Da wir nach einiger Zeit aufgrund des entspannten Eindrucks allerdings Zweifel haben, dass M. schon in der aktiven Geburtsphase ist, führe ich eine vaginale Untersuchung durch und stelle keine Veränderung im Vergleich zu vorhin bei der Eipollösung fest. Da es gestern ein hoher Blasensprung war (die Fruchtblase ist anstatt unten beim Muttermund weiter oben eingerissen) und ich während der Kontraktionen eine pralle Vorblase tasten kann, öffne ich um 18:28 Uhr diese nach Absprache mit M. in der Hoffnung, dass die Wehen dann intensiver werden und wir doch keine Einleitung brauchen.
Kurz davor ist Hebamme Eva dazugekommen und stellt währenddessen sicher, dass die Herztöne in Ordnung sind – das sind sie. Der Gesamtbefund hat mich erahnen lassen, dass die Eröffnung der Vorblase den letzten Anstupser zu den intensiven Geburtswehen geben könnte und tatsächlich sind diese wenig später erstmals von außen wahrzunehmen, sind kräftiger und häufiger. M. spaziert viel im Gang und setzt sich mal auf den Gymnastikball, dort scheinen die Wehen am besten aushaltbar. Zwischenzeitlich ist sie in der Badewanne, die zwar angenehm aber derzeit für die Wehentätigkeit eher kontraproduktiv ist. 4h nach dem letzten Zwischenstand führe ich nach Absprache mit M. erneut eine vaginale Untersuchung durch, weil ich den Eindruck habe, dass es inzwischen wieder deutlich weniger geworden ist und wir die aktive Geburtsphase noch nicht erreicht haben. Bei dieser stelle ich fest, dass sich am Muttermund noch nichts verändert hat, sie scheint also wie vermutet noch immer in der Latenzphase zu sein. Sie steigt wieder aus der Wanne, glaubt dort wieder mehr und intensivere Wehen zu spüren. Nach der Badewanne scheint die Lage weiterhin ruhiger. Trotz Erbrechen zwischendurch scheinen die Wehen noch nicht effektiv genug und ich bespreche mit M., dass ein Wechsel ins Krankenhaus sinnvoll wäre um bei dem langen Blasensprung seit 29h ein Blutbild machen zu können und falls nötig früher oder später noch einen letzten Anstupser für die Wehen zu geben.
Gemeinsam entscheiden wir uns für eine Verlegung in Ruhe und werden im Krankenhaus gut aufgenommen. Kurz vor unserer Verabschiedung um 0:40 habe ich den Eindruck, dass die Wehen nun doch intensiver werden. Am kommenden Vormittag erreicht uns die Nachricht, dass M. um 6:04 Uhr ihr Baby spontan geboren hat. Die kleine L. hatte einen aufregenden Start ins Leben, erhält nach der Geburt Unterstützung bei der Atmung und wird für ein paar Tage auf der Neonatologie aufgenommen. Inzwischen ist die Familie wieder zuhause vereint. Wir gratulieren M. und ihrem Partner zur Geburt ihres Babys! M., sei stolz, dass du so tapfer durchgehalten hast! ❤️

Liebe Familien!Anlässlich unseres zweijährigen Bestehens veranstalten wir wie letztes Jahr ein Juno-Picknick im Schlossp...
03/06/2026

Liebe Familien!

Anlässlich unseres zweijährigen Bestehens veranstalten wir wie letztes Jahr ein Juno-Picknick im Schlosspark Eisenstadt und würden uns sehr freuen, euch wiederzusehen! Eingeladen sind alle Familien, die ihr Baby bei uns bekommen oder die Geburt zumindest bei uns geplant haben, auch wenn es dann vielleicht anders gekommen ist.

Termin: Mittwoch, 10.6.2025, 16:30-18:30
Treffpunkt auf der Wiese beim Leopoldinentempel

Jede Familie bringt selbst ihre Picknickdecke, Essen und Trinken mit.
Bitte meldet euch hier an, wenn ihr kommen wollt: https://geburtshausjuno.hebamio.at/kursliste/9

Bei Schlechtwetter wird das Treffen abgesagt (vielleicht finden wir einen Ersatztermin).
Wir freuen uns auf euch!

Liebe Grüße,
die Juno-Hebammen

Hebamme Eva Schranz erzählt:Kinga bekommt ihr zweites Kind und ist in der 40. SSW angekommen. Ihre erste Geburt war lang...
02/06/2026

Hebamme Eva Schranz erzählt:
Kinga bekommt ihr zweites Kind und ist in der 40. SSW angekommen. Ihre erste Geburt war langwierig und interventionsreich nach einer Geburtseinleitung. Diesmal wünscht sie sich eine möglichst natürliche Geburt und ein positives Erlebnis.
Den ganzen Tag über spürt sie ab und zu ein leichtes Ziehen, der Schleimpfropf geht ab. Am späten Abend um 23:00 werden die Wehen regelmäßig und intensiver, berichtet sie mir. Als um 0:10 die Fruchtblase platzt, meldet sie sich erneut bei mir. Sie und ihr Mann Richard machen sich auf den Weg ins Geburtshaus – und ich auch. Ich lasse die Badewanne schon mal ein, aber Kinga wird sie nicht benutzen. Kurz vor 1:00 nehme ich sie in Empfang. Sie freut sich über den Geburtsbeginn und ist guter Dinge. Leise veratmet sie die Wehen, während ich die Herztöne des Babys kontrolliere, den Bauch abtaste und ihren Blutdruck messe. Sarah kommt als Zweithebamme an und etwas später auch unsere Hebammenstudentin Lena. Kinga bewegt sich intuitiv und ist sehr mobil - mal auf dem Ball, mal im Stehen, mal kippt und kreist sie das Becken im Vierfüßlerstand. Sie geht duschen und aufs WC, trinkt immer wieder und isst ab und zu ein bisschen. Während die Wehen kräftiger werden, ruht sie sich eine Weile in Seitenlage aus, mit einem heißen Kirschkernkissen im Kreuz und dem Geburtskamm in der Hand. Nach und nach beginnt sie zu tönen. Um 5:00 klingen die Wehen schon nach mehr Druck, es wird fordernd für sie und sie wünscht sich eine Untersuchung. Wir freuen uns über ganz weiche 8cm. Das Köpfchen ist noch auf der Suche nach der besten Position und dreht sich hin und her, während ich taste.
Kinga ist motiviert, sie meistert die Wehen souverän. Bald spürt sie im Stehen noch mehr Druck nach unten und schiebt ab und zu kurz mit. Als sie um 6:20 in die tiefe Hocke wechselt, von ihrem Mann gestützt, lege ich schon mal alles für die Geburt bereit und Sarah übernimmt die Herztonkontrolle. Schließlich wird das 2. Baby manchmal sehr schnell geboren. Doch der Druck lässt nach, die Wehen werden wieder schwächer und Kinga kann sie meist ruhig veratmen, ohne mitzuschieben. Die Gebärmutter legt eine kleine Pause ein, während das Baby sichtbar turnt. Als die Beine müde werden, setzt sich Kinga auf den Gebärhocker. Weiterhin sind die Wehen vergleichsweise leicht, sodass sie sich um 7:00 wieder hinlegt, um auszuruhen. 20min später können wir beobachten, dass die Wehen wieder intensiver werden, bis sie unverkennbar in jeder Wehe kraftvoll mitschiebt. Um 7:40 möchte sie wissen, wie tief das Köpfchen schon gekommen ist. Der Muttermund ist nun volle 10cm geöffnet und der Kopf in der Wehenpause noch in Beckenmitte, in der Wehe schiebt sie ihn allerdings schon weit nach unten. Es wird nicht mehr lange dauern! Sie möchte in Seitenlage bleiben, so fühlt sie sich wohl. Das Herz des Babys klopft stabil und unbeeindruckt von den nun starken Wehen. Schon bald können wir das Köpfchen in der Wehe ein wenig sehen. Wenige Minuten später wird es bereits bis zu den Augenbrauen geboren und mit der nächsten Wehe ist es soweit: Kinga schiebt ein letztes Mal mit und Richard lässt ihre Hände kurz los, um gemeinsam mit mir um 7:52 voller Freude sein zweites Kind in Empfang zu nehmen. Es ist ein zweiter Sohn! Kinga nimmt ihn sofort entgegen und gemeinsam kuschelt sich die kleine Familie glücklich ins Bett zum ersten Kennenlernen. Beide Eltern sagen, dass diese Geburt so ganz anders als die erste war, so schön. Herzlichen Glückwunsch und willkommen auf der Welt, kleiner Márton! Liebe Kinga, du hast die Geburt so wunderbar gemeistert – es war schön, dich beim Gebären erleben zu dürfen!

Wir haben einen Stand und informieren euch über unsere Angebote ☀️
30/05/2026

Wir haben einen Stand und informieren euch über unsere Angebote ☀️

Save the date!!!

Fotos von Fotostudio  Hebamme Sarah erzählt:L. befindet sich in der 40. SSW mit ihrem 1. Baby und wir sind bereits seit ...
28/05/2026

Fotos von Fotostudio
Hebamme Sarah erzählt:
L. befindet sich in der 40. SSW mit ihrem 1. Baby und wir sind bereits seit ein paar Tagen stetig in Kontakt, da sich die Geburt schon angekündigt hat. Kurz nach Mitternacht bekomme ich einen Anruf von L.s Partner, der mir von nun regelmäßigen und intensiveren Wehen erzählt und wir treffen uns um 1:15 im Geburtshaus. Bei ihrer Ankunft kann ich direkt sehen, dass die Wehen alle 3-4min und kräftig sind, darum überzeuge ich mich erstmal vom Wohlergehen von L. und ihrem Baby. Die Herztöne sind wunderbar, allerdings mit dem Dopton sehr schwierig ableitbar, weshalb wir zwischendurch immer mal wieder ein CTG schreiben werden. Bald möchte L. wissen, was sie geschafft hat. Der MM ist 2cm geöffnet, der Kopf schon recht tief und das Gewebe weich. Sie hätte sich mehr erhofft und ich erkläre ihr, dass mich der Gesamtbefund trotzdem auf einen guten Fortschritt hoffen lässt, zumal sie bald von beginnendem Druckgefühl berichtet. Eva ist als Zweithebamme auch schon da, bleibt aber noch im Nebenzimmer.
L. kann den Druck lange in Seitenlage am besten aushalten, aber auch das Stehen oder die Badewanne tun ihr zwischenzeitlich gut. In den nächsten Stunden arbeitet sie sich ausdauernd durch die Wehen. Nachdem um etwa 6:00 die Stimmung kippt, möchte L. noch eine Untersuchung zur Motivation: 9cm mit perfekter Einstellung des Kopfes sind sehr erfreulich und L. traut sich bald immer mehr mitzuschieben, woraufhin um 6:47 die Fruchtblase platzt. Sie möchte nochmal in die Wanne, Eva stößt zum Empfangskomitee dazu. L. schiebt kraftvoll mit. Nachdem der Druck immer größer wird und das Baby es am Ende für ein Erstgeborenes ziemlich eilig hat, schaffe ich es kaum noch in die Handschuhe zu schlüpfen, bevor wir um 7:46 L.s Sohn begrüßen dürfen. Ich wickle ihn aus seiner Nabelschnur und L. schließt ihn in ihre Arme. Beide Eltern sind überglücklich und gerührt. Das Baby ist erst recht erschrocken, meldet sich aber bald und lässt uns hören, dass es angekommen ist. Herzlich willkommen, kleiner C.! ❤️ Und Gratulation an L. für die tolle Leistung! 💐

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Esterhazystraße 20/Top 10
Stadt Eisenstadt
7000

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